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Euro-Krise Griechenland Griechenland soll auch nach Euro-Austritt weiter Hilfen bekommen

13.05.2012, 15:26  |  755   |   |   

 

Auch im Fall eines Austritts Griechenlands aus der Währungsunion würde das Land weiter Mittel aus dem europäischen Rettungsschirm EFSF bekommen. Wie das Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf Pläne des Bundesfinanzministeriums berichtet, sollen somit die Folgen eines möglichen Austritts aus dem Euro gemildert werden.
 
Den Plänen des Bundesfinanzministeriums zufolge, soll der europäische Rettungsschirm nur die Beträge streichen, die direkt an den Haushalt Griechenlands gehen. Weiterhin fließen sollen jene Milliarden, mit denen die Staatsanleihen bedient werden, die die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen ihrer Rettungsmaßnahmen übernommen hat. Ziel sei, die Verluste bei der Zentralbank zu mindern, die letztlich auf die Haushalte der Mitgliedstaaten durchschlagen.
 
Auch wenn die Griechen keine Hilfen mehr aus den Rettungstöpfen der Euro-Länder bekommen, sollen sie nach den Überlegungen des Finanzministeriums nicht sich selbst überlassen werden, berichtet der Spiegel weiter. Sollten sie weiter Mitglied in der EU sein, hätten sie Anspruch auf Hilfen aus Brüssel, wie sie auch anderen EU-Ländern mit eigener Währung in Schieflage zustehen. Diese würden dann allerdings nicht mehr nur von den Ländern der Euro-Zone finanziert, sondern von allen 27 EU-Mitgliedstaaten.
 


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Euro-Krise Griechenland Griechenland soll auch nach Euro-Austritt weiter Hilfen bekommen

 

Auch im Fall eines Austritts Griechenlands aus der Währungsunion würde das Land weiter Mittel aus dem europäischen Rettungsschirm EFSF bekommen. Wie das Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf Pläne des Bundesfinanzministeriums berichtet, sollen somit die Folgen eines möglichen Austritts aus dem Euro gemildert werden.
 
Den Plänen des Bundesfinanzministeriums zufolge, soll der europäische Rettungsschirm nur die Beträge streichen, die direkt an den Haushalt Griechenlands gehen. Weiterhin fließen sollen jene Milliarden, mit denen die Staatsanleihen bedient werden, die die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen ihrer Rettungsmaßnahmen übernommen hat. Ziel sei, die Verluste bei der Zentralbank zu mindern, die letztlich auf die Haushalte der Mitgliedstaaten durchschlagen.
 
Auch wenn die Griechen keine Hilfen mehr aus den Rettungstöpfen der Euro-Länder bekommen, sollen sie nach den Überlegungen des Finanzministeriums nicht sich selbst überlassen werden, berichtet der Spiegel weiter. Sollten sie weiter Mitglied in der EU sein, hätten sie Anspruch auf Hilfen aus Brüssel, wie sie auch anderen EU-Ländern mit eigener Währung in Schieflage zustehen. Diese würden dann allerdings nicht mehr nur von den Ländern der Euro-Zone finanziert, sondern von allen 27 EU-Mitgliedstaaten.
 
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