Aktien New York: Gewinne - Hoffnung auf Lösung im US-Budgetstreit
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    Aktien New York Gewinne - Hoffnung auf Lösung im US-Budgetstreit

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
    17.12.2012, 20:09  |  1141  |  0
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    NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den jüngsten Verlusten ist der US-Aktienmarkt am Montag freundlich in die Vorweihnachtswoche gestartet. Stützend wirkte die Hoffnung auf eine Lösung des US-Haushaltsstreits. Zudem wurden Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi positiv aufgenommen. Er erwartet in der zweiten Jahreshälfte 2013 eine schrittweise Konjunkturerholung in der Eurozone. Schwache US-Konjunkturdaten konnten den Notierungen zunächst nichts anhaben.

    Zuletzt ging es für den Dow Jones Industrial um 0,45 Prozent auf 13.193,72 Punkte hoch, und der breit gefasste S&P-500-Index gewann 0,75 Prozent auf 1.424,23 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq legte der Composite-Index um 0,79 Prozent auf 2.971,33 Punkte zu. Der Nasdaq 100 stieg ebenfalls um 0,79 Prozent auf 2.628,09 Punkte.

    Der Haushaltsstreit bleibt im Fokus der Anleger. 'Die drohende Fiskalklippe dominiert weiterhin die Märkte', sagte ein Beobachter mit Blick darauf, dass es weiterhin keine definitive Einigung gebe. 'Aber die Dinge nehmen langsam Formen an', fügte er hinzu. Zwei Wochen vor Ablauf der US-Schuldenfrist erklärten sich die Republikaner laut Medien erstmals zu Steuererhöhungen für Millionäre bereit. Bedingung dafür seien allerdings erhebliche Einschnitte im Sozialwesen. Laut jüngsten Meldungen fand ein Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und dem republikanischen Verhandlungsführer John Boehner im Weißen Haus statt. Nähere Details wurden nicht bekannt gegeben. Ohne eine Einigung drohen der weltgrößten Volkswirtschaft zum neuen Jahr drastische Steuererhöhungen und Haushaltskürzungen.

    Ein weiterer Experte sah die weltweit lockere Geldpolitik als Stütze für die Börsen. Keine großen Impulse gingen derweil von überraschend eingetrübten Stimmungsdaten für die Industrie im Bundesstaat New York aus, dem sogenannten Empire-State-Index.

    Bei den Einzelwerten richteten sich die Blicke einmal mehr auf die Aktien von Apple : Nach einem verhaltenen Start, der die Aktie bis auf 501,23 US-Dollar und damit den niedrigsten Stand seit Februar gedrückt hatte, gewannen die Titel zuletzt 0,78 Prozent auf 512,95 Dollar. Eine Abstufung wurde letztlich durch die Meldung eines Verkaufsrekords für das iPhone 5 in China in den Hintergrund gedrängt. Citigroup-Analyst Glen Yeung stufte die Aktie von 'Buy' auf 'Neutral' ab und senkte auch das Kursziel um 100 auf 575 US-Dollar, blieb damit aber noch deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Bei dem Unternehmen rückten die Risiken immer stärker in den Fokus, hieß es zur Begründung.

    Für die Google-Aktien ging es um knapp zwei Prozent hoch, nachdem es in Medienberichten geheißen hatte, der Internetkonzern werde in den USA wohl einer Wettbewerbsklage entkommen. Fast drei Prozent gewannen die Titel von AIG . Der Versicherer hatte zuvor angekündigt, sich von den restlichen Anteilen seiner Asien-Sparte AIA trennen zu wollen. Gemäß dem Verkaufsprospekt wird ein Erlös von bis zu 6,5 Milliarden Dollar angepeilt.

    Den Titeln von Sprint verhalf die Meldung, dass der Telekom-Konzern mit der geplanten Übernahme seiner Tochter Clearwire voran kommt, nur anfangs zu einem Kursplus - zuletzt verloren sie mehr als ein halbes Prozent. Mit einer von 2,1 auf 2,2 Milliarden Dollar aufgestockten Offerte sicherte sich der drittgrößte US-amerikanische Mobilfunker die Zustimmung des Verwaltungsrat von Clearwire. Vergangene Woche bot Sprint den Aktionären 2,90 Dollar je Anteilsschein, nun liegt die Offerte bei 2,97 Dollar. Dass die Investmentfirma Elliott Management den Anbieter von Unternehmenssoftware Compuware komplett übernehmen will, bescherte dessen Aktien einen knapp 13-prozentigen Kursprung./gl/jha/

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    Aktien New York Gewinne - Hoffnung auf Lösung im US-Budgetstreit

    NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den jüngsten Verlusten ist der US-Aktienmarkt am Montag freundlich in die Vorweihnachtswoche gestartet. Stützend wirkte die Hoffnung auf eine Lösung des US-Haushaltsstreits. Zudem wurden Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi positiv aufgenommen. Er erwartet in der zweiten Jahreshälfte 2013 eine schrittweise Konjunkturerholung in der Eurozone. Schwache US-Konjunkturdaten konnten den Notierungen zunächst nichts anhaben.

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