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    Point & Figure: Dow Jones: Fiskal-Klippe bremst

    Gastautor: Jörg Mahnert
     |  31.12.2012, 10:49  |  4125 Aufrufe  |   | 

    Da sitzt man nun als Investor am letzten Tag des Jahres 2012 vor dem Monitor und fragt sich, was Demokraten und Republikaner in den USA nun schon wieder treiben.

    Dow im Bann der Fiskal-Klippe und unter GD200

    Darüber scheint auch der Dow Jones Industrial mehr als verwundert zu sein. Schließlich ist er am vergangenen Freitag – allerdings unter geringen Umsätzen – unter den von institutionellen Investoren stark beachteten gleitenden Durchschnitt der vergangenen 200 Tage gefallen. Mit einem Schlusskurs von 12.938 Zählern liegt er nun zumindest spürbar unter dem GD200, der bei 13.014 Punkten verläuft.

    Uns interessieren solche “klassischen” Durchschnitte zwar nur am Rande, aber ich denke, dass der Hinweis durchaus seine Berechtigung hat, schließlich gibt es genug Investoren, die darauf achten.

    Nun der Blick auf den Point&Figure-Chart mit der Kästchengröße von 100 Punkten, einem Reversal von 3 und dem 10 und 20er GD:

    Point&Figure Dow: Leicht angeschlagen

    (Chart vergrößert sich durch Anklicken)

    Mit dem aktuellen Rücksetzer hat sich der amerikanische Leitindex dem 10er GD massiv genähert. Er hat ihn noch nicht klar unterschritten, das wäre bei 12.900 der Fall. Der 20er GD verläuft aktuell bei rund 12.700 Zählern und ist damit noch nicht in Gefahr. Was allerdings ein wenig Anlass zu Sorgen gibt, ist die Tatsache, dass der Dow in dieser kurzfristig zu verstehenden Charteinstellung ein aktives Verkaufssignal aufweist, dass am 7. November durch Unterschreiten von 12.900 Punkten generiert wurde. Das horizontale Kursziel betrug hier 12.500 und wurde bereits am 15. 11 erreicht und unterschritten. Das vertikal berechnete Ziel liegt mit rund 10.200 Zählern deutlich tiefer.

    Was machen wir denn jetzt aus diesem Chartbild?

    Zuerst einmal das Wichtigste:

    Wer nicht grade zur Klasse der “Hardcore-Glücksritter” gehört, sollte auf jeden Fall abwarten, was Demokraten und Republikaner erarbeiten. Das wird auch keine lange Geduldsprobe werden, schließlich tickt die Uhr. Kommt bis heute (31.12) bis Mitternacht keine Einigung zu Stande, werden die US-Steuern automatisch erhöht und eine weltweite Rezession droht.

    Da ich ja –erstaunlicherweise- immer noch an den gesunden Menschenverstand glaube, gehe ich von einer Einigung aus, die dieses Szenario verhindert.

    Achtung: Aber das bedeutet nicht zwangsläufig, dass dann die Bullen jubilieren können.

    Und hier kommt die Marke von 12.900 ins Spiel. Sollte diese fallen, dürften wir einer Wiederholung der zweiten November-Woche sehen, die den Dow bis unter 12.400 trieb. Darüber zu spekulieren, ob sich dann dort ein Boden bildet, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch zu früh. Ein Rückeroberung der 13.050 und damit ein Überschreiten des am Anfang des Artikels erwähnten GD 200 wäre hingegen ein bullishes Signal. Ich werde hier auf jeden Fall den Schlusskurs am kommenden Mittwoch abwarten, bevor ich Dispositionen tätige.

    Ich weiß nicht, was Sie nun tun. Ich zumindest werde nun die letzten Besorgungen für die anstehende Silvester-Party erledigen.

    Mit bleibt nun noch, Ihnen und Ihren Lieben einen guten Rutsch und ein frohes Neues Jahr zu wünschen.

    Ihr Jörg Mahnert

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    Wertpapier: Dow Jones


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