Neu auf wallstreet:online? Jetzt kostenlos registrieren!
Push-Kurse an | Registrieren | Login

    Drohender Totalverlust Adlon-Eigentümer haben Hälfte des Eigenkapitals verloren


     |  17.01.2013, 15:10  |  1556  |  0
    (
    4
    Bewertungen)
    Mehr als die Hälfte des Eigenkapitals der „Adlon"-Eigentümer ist vernichtet. Das 5-Sterne-Hotel gehört dem geschlossenen Immobilienfonds „Fundus Fonds Nr. 31“ unter Führung des umstrittenen Immobilienunternehmers Anno August Jagdfeld. Wie das „manager magazin“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, gehe aus der Fundus-Bilanz für 2011 hervor, dass Fundus einen Verlustvortrag von 126 Millionen Euro aufgehäuft habe - bei einem gezeichneten Eigenkapital von 222 Millionen Euro. 
     
    Am Zweitmarkt für geschlossene Fonds notieren die Fonds-Anteile der Anleger nur noch mit einem Viertel ihres ursprünglichen Wertes. „Der Fonds wird von Jagdfeld ausgeplündert, so gut es nur geht", klagt Dieter Schurig, Hotelfachmann und Adlon-Teilhaber. „Uns droht der Totalausfall unseres Kapitals."

     
    Ähnliche Situation beim Berliner Quartier 206: Die 27.000-Quadratmeter-Immobilie an der Friedrichstraße, in der Boutiquen und eine Privatklinik untergebracht sind, hat die Jagdfeld-Familie privat finanziert. Doch kann die Familie Jagdfeld seit Frühjahr 2010 das 145-Millionen-Euro-Darlehen nicht mehr bedienen, schreibt das „manager magazin“. Immobilienunternehmer Jagdfeld bestreitet dies. Nicht zu leugnen ist jedoch, dass das Haus seit August 2011 unter der Zwangsverwaltung von Rüdiger Wienberg (Kanzlei HWW Wienberg Wilhelm) steht. 
     
    Wienberg versucht inzwischen, den Jagdfeld-Clan aus dem Quartier hinauszuklagen. Einer der Gründe: Einen großen Teil der Fläche im Quartier 206 haben Mitglieder der Sippe gepachtet. Allerdings zahlen sie seit Frühjahr 2010 keine Mieten und Nebenkosten mehr, so das „manager magazin“ weiter. Dies gehe aus einem Gutachten hervor, das die Ratingagentur Moody's im vergangenen November über den verbrieften 145-Millionen-Euro-Kredit erstellte. Jagdfeld bestreitet die Angaben. Moody's taxiert den Wert des Quartiers 206 auf nur noch 35 Millionen Euro.
     
    Stellungnahme der Jagdfeld-Gruppe zu den Vorwürfen:
     

    (
    4
    Bewertungen)

    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Drohender Totalverlust Adlon-Eigentümer haben Hälfte des Eigenkapitals verloren


    Mehr als die Hälfte des Eigenkapitals der „Adlon"-Eigentümer ist vernichtet. Das 5-Sterne-Hotel gehört dem geschlossenen Immobilienfonds „Fundus Fonds Nr. 31“ unter Führung des umstrittenen Immobilienunternehmers Anno August Jagdfeld. Wie das „manager magazin“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, gehe aus der Fundus-Bilanz für 2011 hervor, dass Fundus einen Verlustvortrag von 126 Millionen Euro aufgehäuft habe - bei einem gezeichneten Eigenkapital von 222 Millionen Euro. 
     
    Am Zweitmarkt für geschlossene Fonds notieren die Fonds-Anteile der Anleger nur noch mit einem Viertel ihres ursprünglichen Wertes. „Der Fonds wird von Jagdfeld ausgeplündert, so gut es nur geht", klagt Dieter Schurig, Hotelfachmann und Adlon-Teilhaber. „Uns droht der Totalausfall unseres Kapitals."

     
    Ähnliche Situation beim Berliner Quartier 206: Die 27.000-Quadratmeter-Immobilie an der Friedrichstraße, in der Boutiquen und eine Privatklinik untergebracht sind, hat die Jagdfeld-Familie privat finanziert. Doch kann die Familie Jagdfeld seit Frühjahr 2010 das 145-Millionen-Euro-Darlehen nicht mehr bedienen, schreibt das „manager magazin“. Immobilienunternehmer Jagdfeld bestreitet dies. Nicht zu leugnen ist jedoch, dass das Haus seit August 2011 unter der Zwangsverwaltung von Rüdiger Wienberg (Kanzlei HWW Wienberg Wilhelm) steht. 
     
    Wienberg versucht inzwischen, den Jagdfeld-Clan aus dem Quartier hinauszuklagen. Einer der Gründe: Einen großen Teil der Fläche im Quartier 206 haben Mitglieder der Sippe gepachtet. Allerdings zahlen sie seit Frühjahr 2010 keine Mieten und Nebenkosten mehr, so das „manager magazin“ weiter. Dies gehe aus einem Gutachten hervor, das die Ratingagentur Moody's im vergangenen November über den verbrieften 145-Millionen-Euro-Kredit erstellte. Jagdfeld bestreitet die Angaben. Moody's taxiert den Wert des Quartiers 206 auf nur noch 35 Millionen Euro.
     
    Stellungnahme der Jagdfeld-Gruppe zu den Vorwürfen:
     
    Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

    Abbrechen

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    971
    870
    638
    632
    225
    TitelLeser
    5059
    2568
    2107
    2050
    1803
    1712
    1365
    1253
    1101
    971
    TitelLeser
    8677
    5059
    4571
    4045
    3945
    3449
    3399
    3192
    3160
    2850
    TitelLeser
    100345
    44898
    36746
    35734
    31998
    31975
    29204
    28159
    26869
    26688

    Top Nachrichten aus der Rubrik