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EANS-News ifa systems AG / Jahresendgeschäft erfüllt Erwartungen nicht

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
 |  22.01.2013, 18:02  |  476 Aufrufe  |   | 

EANS-News: ifa systems AG / Jahresendgeschäft erfüllt Erwartungen nicht

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Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der

Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.

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Quartalsbericht

Frechen (euro adhoc) - Quartalsinformationen der ifa systems AG, Frechen

Periode: 4. Quartal 2012

Betriebs- und Finanzergebnis

Das 4. Quartal 2012 wurde durch ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis im

Dezember geprägt. Die Gesamtleistung sank im Q4/2012 auf 2.880 TEUR (IFRS) und

lag damit um ca.760 TEUR niedriger als im Vorjahr. Grund für den Rückgang ist

die Verschiebung von Projekten in das nächste Jahr.

Im Geschäftsjahr 2012 stieg die Gesamtleistung auf 9.530 TEUR (Vorjahr ca. 9.450

TEUR). Das Ergebnis (EBIT konsolidiert nach IFRS) wird ca. 1.060 TEUR (Vorjahr

2.050 TEUR) betragen.

Der Umsatzmix hat sich 2012 sehr differenziert entwickelt: Im Inlandsgeschäft

wurde der Umsatz insbesondere im Bereich Computer-Hardware aufgrund der

geringeren Marge wie geplant um ca. 300 TEUR von ca. 920 TEURO auf ca. 620 TEUR

reduziert. Auch im internationalen Bereich (ohne USA und Runtime-Lizenzen) lag

der Umsatz durch Projektverschiebungen um ca. 1.150 TEUR, d.h. ca. 45% niedriger

als im Geschäftsjahr 2011 (ca. 2.090 TEUR). Dem gegenüber konnten die

Runtime-Lizenzen aus den Dauervertragsverhältnissen von 2.780 TEUR in 2012 um

ca. 12% gesteigert werden (etwa 320 TEUR), während der Umsatz in den USA ohne

Runtime-Lizenzen um erfreuliche ca. 60% (entsprechend ca. 1.130 TEUR) auf etwa.

3.040 TEUR stieg.

Die Aufwendungen in 2012 waren um ca. 980 TEUR höher als im Vorjahr, ins-

besondere durch den weiteren Aufbau in den USA und weiteren Markterschließungs

kosten in Asien.

Im letzten Quartal 2012 wurden bereits Kostenreduzierungen und

Restrukturierungen eingeleitet. Im laufenden Geschäftsjahr 2013 sollen die

Aufwendungen um ca. 1.100 TEUR gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Etwa die

Hälfte der geplanten Einsparungen entfallen auf Personalausgaben in dem Bereich

Marketing und Markterschließung. Weitere rund 400 TEUR sollen in den Bereichen

Marketing, Messen und Reisekosten eingespart werden. Der Restbetrag verteilt

sich auf verschiedene Positionen, insbesondere im Verwaltungsbereich.

Die Entwicklungskosten und Investitionen blieben und bleiben auch 2013 stabil,

da Zertifizierungen und Standardisierungen deutlich steigende Anforderungen

definieren. Parallel zu den laufenden Entwicklungskosten wurden aufgrund der

internationalen Nachfrage zusätzliche Produkte entwickelt (Telemedizin und

klinisches Knowledge-Management), die ab 2013/2014 zusätzliche Ertragspotentiale

erschließen werden.

Um die internationalen Markterschließungskosten zu reduzieren, werden verstärkt

Verträge mit externen Distributoren abgeschlossen, um Zugänge zu weiteren

Ländern zu erhalten Die Produktpalette, die über die Distributoren im

B2B-Vertrieb angeboten werden, umfasst dabei Medizingeräteanbindungen und

standardisierte PACS (ecPACS)-Lösungen (PACS = Picture and Archive Communication

Systems).

Die Finanzierung in 2013 erfolgt aus dem Finanzmittelbestand zum 31.12.2012 (ca.

700 TEUR) und dem laufenden operativen Cash Flow.

Marktentwicklung

Der Bedarf an Health-IT-Lösungen steigt international weiter an. Allerdings sind

die Entscheidungsprozesse (Ausschreibungsverfahren) und mplementierungsphasen,

speziell bei der Elektronischen Patientenakte (EPA), deutlich länger als von den

meisten Marktteilnehmern erwartet. Der wesentliche Grund hierfür ist, dass

qualifizierte und erfahrene Fachleute fehlen, die als IT-Manager bei den Kunden

als externe Health-IT-Berater und als Produktspezialisten bei den Anbietern das

Re-Engineering klinischer Prozesse umsetzen können. Der hier geforderte

Spezialisierungsgrad kann von nur wenigen Beratern vorgewiesen und erfüllt

werden.

Die ifa-Gruppe hat wegen der hohen Markteintrittsbarrieren international wenige

Wettbewerber im Health-IT-Bereich in der Ophthalmologie. Das verzögert aber auch

häufig Ausschreibungsverfahren. Da im öffentlichen Bereich generell mehrere

Angebote eingeholt werden müssen bevor eine Auftragsvergabe erfolgen kann, und

nur wenige Anbieter in der Lage sind, an den oftmals komplexen Ausschreibungen

teilnehmen zu können, verzögern bzw. verschieben sich oftmals solche Projekte.

Prognose für die weitere Geschäftsentwicklung

Das Jahr 2013 wird eine Periode der Konsolidierung und Stabilisierung sein

(speziell in der ersten Jahreshälfte). Im internationalen Bereich (ohne USA) hat

sich der Auftrags- und Angebotsbestand positiv entwickelt. Der US-Markt ist

dagegen schwer einzuschätzen, da die Regierung Fördermittelprogramme um ein Jahr

verlängert hat, sodass Interessenten die Entscheidung hinauszögern. Zusätzlich

wurde die Einführung der wichtigen internationalen Diagnosekodierung, die ein

wichtiger Grund für die EPA-Einführung ist, um ein Jahr von 2013 auf 2014

verschoben.

Mit neuen Preis- und Finanzierungsmodellen auf dem US-Markt ('Rent a Software')

sollen 2013 flexiblere Angebote bei finanzierungskritischen Projekten eingesetzt

werden. Langfristig werden die Einnahmen aus Dauervertragsverhältnissen

(Runtime-Lizenzen) deutlich steigen und die stabile Ertragssituation

stärken.Insgesamt wird in den USA von einer Stabilisierung auf dem aktuellen

Niveau ausgegangen.

Zusammenfassend wird durch die stabilen Auftragsbestände eine

Unternehmensleistung auf Vorjahresniveau erwartet mit Steigerung der EBIT-Marge

aufgrund der neuen Kostenstruktur.

Das Unternehmen

Die ifa systems AG wird im Entry Standard des Freiverkehrs der Deutschen Börse

Frankfurt (ISIN: DE007830788) notiert. Das Unternehmen ist mit den

Tochterunternehmen Integration AG (www.integration-ag.com) und INOVEON Corp.

(www.inoveon.com) der führende Anbieter für Software, IT-Dienstleistungen,

Webanwendungen (z.B. Telemedizin) und medizinische Informationssysteme für die

Augenheilkunde weltweit. Der proportional hohe Ertrag und die wirtschaftliche

Stabilität des Unternehmens ergeben sich aus dem Geschäftsmodell mit

obligatorischen Runtime-Lizenzen für alle eingesetzten Programme (über 10.000

Arbeitsplatzlizenzen international im Einsatz). Die Einnahmen aus diesen

Dauervertragsverhältnisses werden im laufenden Jahr etwa 70% der Fixkosten der

Unternehmensgruppe decken.

Für weitergehende Informationen:

www.ifasystems.de www.ifa4emr.comundwww.augenklinik-it.de.

22.01.2013

Rückfragehinweis:

Susanne Post-Schenke

Investor Relations/Aufsichtsrat

Telefon: +49(0)2234-933670

E-Mail: susanne.post-schenke@ifasystems.de

Unternehmen: ifa systems AG

Augustinusstr. 11b

D-50226 Frechen

Telefon: +49(0)2234-93367-0

FAX: +49(0)2234-93367-35

Email: info@ifasystems.de

WWW: http://www.ifasystems.de

Branche: Internet

ISIN: DE0007830788

Indizes:

Börsen: Freiverkehr: Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Open Market

(Freiverkehr) / Entry Standard: Frankfurt

Sprache: Deutsch

Wertpapier: IFA SYSTEMS AG

Themen: USAEURFreiverkehr


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