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Spielraum für höhere Steuern: IWF fordert Spitzensteuersatz von 55 bis 70 Prozent
Foto: N-Media-Images - Fotolia

Spielraum für höhere Steuern IWF fordert Spitzensteuersatz von 55 bis 70 Prozent

16.10.2013, 10:41  |  14963   |  15   |   
Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in Deutschland Raum für höhere Steuern insbesondere bei Besserverdienern. „In vielen entwickelten Nationen scheint es Spielräume zu geben, mehr Einnahmen an der Spitze der Einkommensverteilung zu erzielen, falls dies erwünscht ist“, zitiert die Wochenzeitung "Die Zeit" aus einer aktuellen Studie des IWF. 
   
Deutschland ist nach Analysen des IWF eines der wenigen Länder in Europa, das sein Potenzial bei den Staatseinnahmen nicht ausnutzt. Insbesondere bei Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer belasten andere Nationen ihre Bürger zum Teil erheblich stärker. Wenn die Deutschen mit ihren Partnern gleichzögen, würde das Aufkommen aus Steuern und Abgaben um 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen. Dies entspräche derzeit immerhin rund 80 Milliarden Euro zusätzlicher Einnahmen im Jahr – das ist deutlich mehr als die SPD und die Grünen im Wahlkampf gefordert haben, schreibt die "Zeit" unter Berufung auf die Studie.    
   
Nach IWF-Schätzungen liege der unter Einnahmegesichtspunkten ideale Spitzensteuersatz bei 55 bis 70 Prozent. Derzeit werden in Deutschland inklusive Reichensteuer maximal 45 Prozent fällig.    
   
Zwar verstehe der IWF seine Analyse nicht als Politikempfehlung, doch dürfte sie der SPD in den Koalitionsverhandlungen Argumente liefern.  


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Kommentare

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ferienw
14.02.14 05:19:00
endlich mal ein vernünftiger Vorschlag. Es wird Zeit
dieses Thema endlich anzupacken, denn Millionäre haben wir genug. Sie wurden doch nur reich weil es
die kleine Leute gibt.
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Alexander111
14.02.14 01:00:03
Warum kommt der IWF nicht aus mit dem Geld, und bitte doch einmal die Gehälter von den Schlauen Köpfen hier aufzeigen damit wir alles vom selben reden.
Aber warum zahlen in Deutschland immer noch die hälfte der Beschäftigten nicht in die Rentenkasse ein ?
Und warum bekommen die , die nicht einbezahlt haben mehr Altersruhegeld als die Menschen die einbezahlt haben ?
Hier reden wir von mehr Milliarden die man einnehmen würde !
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Ines43
06.11.13 10:17:22
habe in diesem Jahr 130 E pro Monat brutto Gehaltserhöhung bekommen, netto waren das noch 45 E, die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung schlägt dann noch mal mit rd 9 E zu, bleben nettto von 130 E Euro mehr brutto
36 E.

Demnächst werde ich dem obersten Boss schreiben, er möge mich doch bitte mit solchen Gehaltserhhöhungen doch in Ruhe lassen.
Ich hätte auch meinen Stolz, lieber würde ich weniger Zeit in der Arbeit verbringen.
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WinterOrbit
16.10.13 16:50:17
Für was noch mehr Steuereinnahmen ? Um noch mehr Geld in die Club-Med Staaten zu schicken ? Sie Steuereinnahmen sprudeln doch auch so auf dem höchsten Niveau. Ist doch unglaublich einfach weil es geht mehr abzuschöpfen, wie wäre es mal mit sparen bei den Ausgaben.
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DemoQ
16.10.13 15:53:06
naklar doch - steuern rauf in D - damit die subventionierung der banken abgesichert ist - scheint aber wohl keinen in D zu interessieren???????????

Disclaimer

Spielraum für höhere Steuern IWF fordert Spitzensteuersatz von 55 bis 70 Prozent

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in Deutschland Raum für höhere Steuern insbesondere bei Besserverdienern. „In vielen entwickelten Nationen scheint es Spielräume zu geben, mehr Einnahmen an der Spitze der Einkommensverteilung zu erzielen, falls dies erwünscht ist“, zitiert die Wochenzeitung "Die Zeit" aus einer aktuellen Studie des IWF. 
   
Deutschland ist nach Analysen des IWF eines der wenigen Länder in Europa, das sein Potenzial bei den Staatseinnahmen nicht ausnutzt. Insbesondere bei Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer belasten andere Nationen ihre Bürger zum Teil erheblich stärker. Wenn die Deutschen mit ihren Partnern gleichzögen, würde das Aufkommen aus Steuern und Abgaben um 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen. Dies entspräche derzeit immerhin rund 80 Milliarden Euro zusätzlicher Einnahmen im Jahr – das ist deutlich mehr als die SPD und die Grünen im Wahlkampf gefordert haben, schreibt die "Zeit" unter Berufung auf die Studie.    
   
Nach IWF-Schätzungen liege der unter Einnahmegesichtspunkten ideale Spitzensteuersatz bei 55 bis 70 Prozent. Derzeit werden in Deutschland inklusive Reichensteuer maximal 45 Prozent fällig.    
   
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