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Volkwagen, K+S, Deutsche Bank – Bärenalarm!

07.01.2016, 06:00  |  1875   |   |   

Börse_ScoachBulleDie Aktienmärkte gönnen sich keine Atempause, gleich in den ersten Tagen des Jahres stehen wieder die alten Probleme ganz weit oben auf der Agenda. China, der Ölpreis, Konjunktursorgen – es gibt viele Gründe, in sichere Häfen zu flüchten. Nur zwei Aktien aus dem DAXLufthansa und Fresenius Medical Care – liegen seit Jahresbeginn noch im Plus. Wie geht es weiter?

Deutlicher könnte die Bilanz kaum ausfallen: Seit dem Jahreswechsel sackte der DAX bereits um knapp sieben Prozent oder 700 Punkte ab, schneller als erwartet steht erneut das wichtige Dezember-Tief bei rund 10.150 Zählern auf dem Prüfstand. Rund die Hälfte der Blue Chips büßte seit Jahresbeginn um mehr als fünf Prozent ein, VW verzeichnet bereits prozentual zweistellige Verluste. Auch auf mittelfristiger Sicht sieht die Lage inzwischen alles andere als gut aus: Ausgehend vom 12-Monats-Hoch verloren bereits 17 DAX-Aktien um mehr als 20 Prozent und befinden sich somit im Bärenmarkt. Die Kursverluste in den vergangenen Wochen wirken sich nun zunehmend auch im langfristigen Trendverhalten negativ aus.

Größere Umschichtungen

Die Trenddynamik-Übersicht vom Börsendienst Index-Radar zeigt die aktuelle Ausgangslage: Mit Allianz, Adidas, Deutsche Börse, Fresenius, Infineon, Lufthansa und SAP weisen nur noch sieben Papiere einen übergeordneten Aufwärtstrend auf (grüner Balken). Eindeutig Richtung Süden geht bereits der Blick bei wichtigen Indexschwergewichten wie BASF, Bayer, Daimler und Siemens – die Kurse finden Sie hier auf einen Blick.

Quelle: index-radar.de

Quelle: index-radar.de

Zwar sind einige Papiere auf Basis statistischer Vergangenheitswerte bereits leicht überverkauft, weiteres Korrekturpotenzial besteht aber nach wie vor. Auch für den Gesamtmarkt kann noch längst nicht Entwarnung gegeben werden. Derzeit behaupten sich noch rund ein Drittel der DAX-Aktien über ihrer 200-Tage-Linie. Während der Tiefpunkte 2009 und 2011 lag die Quote hingegen bei weniger als zehn Prozent.

In unserer ISIN-Liste haben wir Ihnen ein Duo Memory Express-Zertifikat auf BASF und Bayer mit der WKN SE00FJ (hier klicken) ans Herz gelegt. Ein ähnliches Produkt finden Sie auf Daimler und BMW mit der WKN SG9Y5K (hier klicken).

Aufgepasst bei den KGV-Schnäppchen

Eher fundamental ausgerichtete Anleger können hingegen anführen, dass sich mit den fallenden Kursen auch die Bewertungsrelationen verbessern. Gute Orientierung liefern die langfristigen Durchschnittswerte für das KGV – berechnet vom Partnerportal boersengefluester.de.   In der abgebildeten Übersicht wurde zudem noch die Abweichung zwischen dem 2016er-KGV und dem 10-Jahres-Durchschnitt berechnet und farblich markiert. Ob die unterstellten Gewinnschätzungen allerdings auch tatsächlich erfüllt werden, steht auf einem anderen Blatt.

Quelle: boersengefluester.de

Quelle: boersengefluester.de

Von großer Bedeutung für den im internationalen Vergleich stark zyklisch ausgerichteten DAX ist besonders die Entwicklung der Weltwirtschaft. Sollte die globale Wirtschaft zur Schwäche neigen und damit die Nachfrage in vielen Absatzmärkten enttäuschen, wäre dies schlecht für konjunkturabhängige Firmen wie Daimler, BMW, Volkswagen, ThyssenKrupp, BASF, Infineon, Deutsche Bank und Commerzbank. Wichtig für die Papiere der Autobauer sowie für Infineon und Deutsche Telekom ist zudem die Entwicklung auf den Währungsmärkten.

In unserer ISIN-Liste haben wir Ihnen beispielsweise ein Discount-Zertifikat auf Infineon mit der WKN XM45K0 (hier klicken) und ein Memory Express-Zertifikat auf die Commerzbank mit der WKN SE0V02 (hier klicken) vorgestellt.

Im Chart-Webinar „DAX-Aktien Spezial“ haben wir die fundamentalen und charttechnischen Signale noch genauer unter die Lupe genommen. Um die Aufzeichnung zu sehen, bitte auf das Bild klicken:

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Ab der kommenden Woche werden wir unser Angebot an Webinaren ausbauen. Am Dienstag, 12. Januar, 18 Uhr startet Egmond Haidt  mit dem neuen Format “Euer Egmond”. Dabei wird er erklären, wie es um die Wirtschaft in den USA, China und dem Rest der Welt steht, was die weltweiten Notenbanken in den nächsten Monaten tun werden und welche Auswirkurgen das auf DAX, S&P500, etliche Einzelwerte aus den beiden Indizes, Öl und Gold hat Anmeldung schon jetzt hier.

Im Anschluss macht Franz-Georg Wenner mit seinem Webinar weiter, das sich Rekordteilnehmerzahlen erfreut.

12.01. Apple, Google, Facebook, Tesla – US-Aktien im Fokus?, Beginn: 19 Uhr, Anmeldung hier.

13.01. Gib ihm Sauriß! Beginn: 18 Uhr, Anmeldung hier.



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Benjamin Feingold hat zusammen mit Daniel Saurenz das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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