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Alternativen zum Sparbuch Geldvernichtung mit Ansage? Wie Anleger der Falle entkommen können!

10.03.2016, 08:00  |  3804   |   |   

Die Zinsen sind am Boden und die Kurse an den Börsen sind seit Jahresbeginn ordentlich nach unten gegangen. Dr. Dirk Rogowski, Geschäftsführer der Veritas Investment diskutiert mit wallstreet:online über das Für und Wider des Sparens und möglicher Anlagealternativen für risikoaverse Anleger.


Herr Dr. Rogowski, haben Sie noch ein Sparbuch?

Dr. Dirk Rogowski: Nein, habe ich nicht. Und meine Kinder auch nicht. Ich würde ihnen auch nicht dazu raten. Denn das wäre ja derzeit auch Geldvernichtung mit Ansage.


Wie meinen Sie das?

Dr. Rogowski: Viele Banken und Sparkassen geben derzeit den Kunden bestenfalls noch Zinsen im Promillebereich oder haben schon die Nulllinie erreicht. Bei Tagesgeld und Festgeld sieht es nicht viel besser aus. Wenn Sie jetzt auf der anderen Seite die Inflationsrate von 2015 von 0,25 Prozent gegenrechnen, werden die zinslosen Einlagen real immer weniger wert. Und Besserung ist nicht in Sicht: Steigt die Inflationsrate, was die europäische Zentralbank ja mit ihrer lockeren Geldpolitik scheinbar auch erreichen will, wird der reale Verlust durch klassisches Sparen noch größer.


Zumindest ist das Geld sicher angelegt.

Dr. Rogowski: Vor ein paar Jahren sprach man noch von einem risikolosen Zins. Der Zins ist heute weg und das Risiko ist geblieben – und zwar in Form der angesprochenen Inflationsrate. Insofern ist die gewünschte Sicherheit eine Illusion. Die einzige Sicherheit einer Bankeinlage besteht noch darin, dass Zuhause Bargeld nicht automatisch gegen Diebstahl versichert ist.


Was ist mit dem Argument, dass Sparbücher und Tagesgeldkonten genutzt werden, um Geld zu parken?

Dr. Rogowski: Eine aktuelle Umfrage des Hanseatischen Börsenkreises der Universität zu Hamburg e.V. hat ergeben, dass 48 Prozent der Befragten Tagesgelder mindestens drei Jahre halten, bevor diese aufgelöst werden. Noch höher ist die Quote der Langfristsparer bei Sparbüchern. Hier halten 75 Prozent der Anleger ihre Ersparnisse drei Jahre oder länger. Dabei spielt das Alter offensichtlich keine Rolle. Die Haltedauer der Sparbuchsparer ist über alle Altersgruppen gleich.


Sind ausländische Institute, die derzeit wieder vermehrt Sparangebote von 1,5 Prozent über dem Geldmarktreferenzsatz machen, eine Alternative?

Dr. Rogowski: Das erinnert mich doch sehr an die Zeit vor 2008, als das böse Erwachen für viele deutsche Sparer nach der Pleite ausländischer Banken kam. Es zeigte sich damals, dass Geld anlegen bei einer „exotischen“ Bank mit hoher Zinsdifferenz sehr riskant sein kann.


Welche Alternativen hat denn dann ein Anleger noch, der möglichst risikoarm zumindest eine Rendite von einem Prozent plus X über dem derzeitigen Zinsniveau erreichen will?

Dr. Rogowski: Das haben wir uns bei Veritas Investment auch gefragt und mit dem Veri-Safe (DE000A114530) eine sicherheitsorientierte Alternative zur klassischen Tages- oder Festgeldanlage geschaffen. Der Fonds bietet ein hohes Maß an Sicherheit, eröffnet dem Anleger aber trotzdem eine faire Renditechance. Damit richtet sich dieser konservative Mischfonds an Anleger, denen das Verlustrisiko eines reinen Aktieninvestments viel zu hoch ist – die aber auch nicht bereit sind, eine extrem geringe oder gar negative Realverzinsung wie auf Tagesgeld-, Termingeld- oder Sparkonten zu akzeptieren. Der im Oktober 2015 aufgelegte Fonds investiert weltweit und zwar vor allem in Anleihen und Anleihe-ETF. Dabei können mit einer Aktienquote von bis zu 22 Prozent auch klar definierte Risiken eingegangen werden.


Nun sehen wir ja seit Jahresbeginn eindrucksvoll, dass es an der Börse auch richtig nach unten rauschen kann. Aktien sind eben keine sichere Anlage. Wie passt das zusammen – die gewünschte Sicherheit und das latente Schwankungsrisiko von Aktien?

Dr. Rogowski: Das besondere Merkmal des Veri-Safe ist sein vorab definiertes Verlustlimit von maximal 2,5 Prozent innerhalb eines Kalenderjahres. Dieses Verlustlimit wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1 Million nicht überschritten. Bei einer positiven Entwicklung des Fonds werden Zugewinne nach festen Regeln abgesichert, sobald der Fonds ein Plus von 0,5 Prozent erwirtschaftet hat. So werden einmal erzielte Gewinne nicht wieder ins Feuer gestellt. (Erklärvideo Veri Safe Fondsmarketing Fonds)


Wie erreichen Sie dieses gewünschte Sicherheitsniveau?

Dr. Rogowski: Der Veri-Safe orientiert sich an zwei anderen Veritas-Fonds, die seit Jahren mit ihrer Performance überzeugen, nämlich am Veri Multi Asset Allocation (DE0009763235) und am Veri ETF-Allocation Defensive (DE0005561666). Deren Erfolgsgeheimnis ist unsere hauseigene Risk@Work-Methode, die im institutionellen Bereich durch unsere Tochtergesellschaft Veritas Institutional bereits seit 2008 erfolgreich eingesetzt wird. Wir sind damit in der Lage, Verlustszenarien zu simulieren, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9999 Prozent zu keinem Zeitpunkt überschritten werden. Dieses hochmoderne Risikomaß gleicht einem Sicherheitsnetz, das Anleger selbst in extrem turbulenten Marktphasen vor dem freien Fall bewahren soll. Auch der Veri-Safe arbeitet mit der Risk@Work-Methode. So durchlebte der Veri-Safe das schwierige Börsenumfeld zu Jahresanfang ohne Verluste (Stand 03.03.2016). Diese sehr stabile Wertentwicklung hat uns erneut gezeigt, dass unsere risikoaversen Investmentmodelle greifen. 

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Kommentare

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Geneta
10.03.16 19:50:59
Veri Multi Asset Allocation (R) - supertoller Fonds, stand im Jahr 2000 bei ca. 222 und heute über 15 Jahre später bei ca. 139 und der Veri-Safe steht noch unterhalb des Ausgabekurses.

Dagegen sind Sparbuch oder Gold doch echte Alternativen.

Disclaimer

Alternativen zum Sparbuch Geldvernichtung mit Ansage? Wie Anleger der Falle entkommen können!

Die Zinsen sind am Boden und die Kurse an den Börsen sind seit Jahresbeginn ordentlich nach unten gegangen. Dr. Dirk Rogowski, Geschäftsführer der Veritas Investment diskutiert mit wallstreet:online über das Für und Wider des Sparens und möglicher Anlagealternativen für risikoaverse Anleger.

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