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Marktkommentar: FondsDISCOUNT: Auf neue Ideen setzen - Disruptive Technologien als Investment
Foto: www.assetstandard.de

Marktkommentar FondsDISCOUNT: Auf neue Ideen setzen - Disruptive Technologien als Investment

Nachrichtenquelle: Asset Standard
30.03.2016, 18:34  |  827   |   |   

Es gab noch nie so viele Unternehmen, die mit ihren disruptiven Technologien neue Trends vorantreiben und die Welt verändern. In einer neuen Serie stellen wir Ihnen interessante Entwicklungen und innovative Investmentchancen vor.

Das Wort "disruptiv" wird synonym mit Begriffen wie "störend", "zerstörerisch" und "unterbrechend" verwendet. Doch in der Wirtschaftstheorie ist der Begriff nicht nur negativ konnotiert. Denn disruptive Kräfte schaffen Platz für neue Entwicklungen. So braucht jede ökonomische Entwicklung einen Prozess der schöpferischen und kreativen Zerstörung. Disruptive Entwicklungen sind also notwendig, damit eine Neuordnung stattfinden kann. Der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter hat den Begriff der kreativen Zerstörung geprägt und Innovationen als Auslöser für den ökonomischen Umbruch identifiziert.

Der Prozess der kreativen Zerstörung verläuft nach Schumpeter ununterbrochen. Doch tritt er am eindrucksvollsten in Erscheinung, wenn technologische Entwicklungen die Märkte und das Leben der Menschen revolutionieren. Die Entwickler werden zu Marktführern oder Monopolisten und lösen bei ihrer Konkurrenz einen Schock aus.

In keinem Zeitalter findet schöpferische Zerstörung häufiger und schneller statt als in den vergangenen 20 Jahren. Zum Beispiel hat es mehr als 45 Jahre gedauert, um ein Viertel der US-Bevölkerung mit Elektrizität zu versorgen, doch nur fünf Jahre, bis ein Viertel der Amerikaner sich ein Facebook-Profil zugelegt hat (siehe Grafik). Natürlichen liegen zwischen diesen beiden Entwicklungen über 100 Jahre. Der Trend ist jedoch unumstritten: Von der Entwicklung des Telefons bis hin zum Radio, vom Fernseher über den PC bis hin zum Internet verlief die Adaption der Entwicklung durch die Bevölkerung immer schneller.

Google und Facebook vernetzen die Welt

Der größte Umbruch in den vergangenen 20 Jahren fand und findet noch immer durch die Entwicklung des Internets statt. Unternehmen wie Facebook, Google und Amazon verändern die Art wie wir uns präsentieren, nach Inhalten suchen und einkaufen. Doch während in den Industrie- und Dienstleistungsnationen der westlichen Welt bereits Daten gesammelt und Nutzerprofile ausgewertet werden, um maßgeschneiderte Werbeangebote an den passenden Stellen zu schalten und mit diesen Entwicklungen Geld zu verdienen, ist der Prozess der Vernetzung im Rest der Welt noch lang nicht abgeschlossen.

Nur etwa 1,6 Milliarden Menschen besitzen ein Facebook-Profil. Mit der Entwicklung einer eigenen solarbetriebenen Drohne will Facebook künftig die ganze Welt vernetzen. Das Fluggerät soll bis zu sechs Monate in der Luft bleiben und von dort aus selbst abgelegene Regionen mit einem kostenlosen Zugang zum Internet versorgen können. Das Unternehmen ist in nur zwölf Jahren zu einer der bekanntesten Marken der Welt geworden. Ende Januar hat Facebook erstmals einen Quartalsumsatz von über einer Milliarde US-Dollar verbucht, das entspricht einem Anstieg von über 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dieser Erfolg trägt auch ein Problem in sich. Wenn Facebook weiterhin so stark wachsen will, braucht das Netzwerk mehr Nutzer. In China, einem Markt mit 1,2 Milliarden Menschen, wird Facebook von der Regierung geblockt. Auch Indien blockiert das kostenfreie Internetangebot "Free Basics" von Facebook-Gründer Marc Zuckerberg, das Smartphone-User mit dem mobilen Internet verbinden soll, die sich keinen Breitband-Anschluss leisten können. Konkurrenz bei der Vernetzung der Welt bekommt Facebook von Google. Mit dem "Project Loon" hat Google in Sri Lanka und Neuseeland Ballons in die Stratosphäre geschickt, die bereits jetzt gleichen Zweck erfüllen sollen, wie Facebooks künftige Drohne.

Von neuen Geschäftsmodellen profitieren

Diese Entwicklungen veranschaulichen, dass die Geschwindigkeit, mit der technologische Entwicklungen bei der Bevölkerung ankommen, weiter zunehmen wird. Auch in den entlegensten Orten der Welt können disruptive Technologien künftig für grundlegende ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen führen. Mit der Erschließung neuer Regionen und neuer Märkte wird auch neues Wachstumspotenzial von den Unternehmen erschlossen.

Investoren können sich an diesem Fortschritt in Form von Aktien und Fonds beteiligen, wie zum Beispiel mit dem MainFirst Global Equities (WKN: A1KCCM). Der Aktienfonds investiert in Unternehmen, die strukturelles Wachstum anstreben und sieht globale Akteure wie Goolge, Facebook, Alibaba und Amazon als Gewinner disruptiver Innovationen. Der MainFirst-Fonds orientiert sich am MSCI World Indexex und hat die Benchmark bislang in jedem Jahr mit einer Überperformance von sieben Prozent deutlich geschlagen. Auch im direkten Vergleich mit den FondsDISCOUNT.de-Topsellern DWS Top Dividende (WKN: 984811), M&G Global Basics (WKN: 797735) und Carmignac Investissement (WKN: A0DP5W) braucht der MainFirst Fonds nicht zu scheuen. Im Jahr 2015 wurde der Global Equities von Morningstar zum besten von insgesamt 366 globalen Aktienfonds ausgewählt. (tg)

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Kommentare

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FondsDISCOUNT
31.03.16 11:06:19
Hier ist der Link zum Originalartikel:
https://www.fondsdiscount.de/magazin/news/disruptive-technologien-als-investment-1974/

Disclaimer

Marktkommentar FondsDISCOUNT: Auf neue Ideen setzen - Disruptive Technologien als Investment

Das Wort "disruptiv" wird synonym mit Begriffen wie "störend", "zerstörerisch" und "unterbrechend" verwendet. Doch in der Wirtschaftstheorie ist der Begriff nicht nur negativ konnotiert. Denn disruptive Kräfte schaffen Platz für neue Entwicklungen. So braucht jede ökonomische Entwicklung einen Prozess der schöpferischen und kreativen Zerstörung. Disruptive Entwicklungen sind also notwendig, damit eine Neuordnung stattfinden kann. Der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter hat den Begriff der kreativen Zerstörung geprägt und Innovationen als Auslöser für den ökonomischen Umbruch identifiziert.

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