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Online Broker So finden Sie das richtige Depot

13.04.2016, 08:00  |  3618   |   

Laut Bundesbank-Statistik existieren in Deutschland mehr als 22 Mio. Wertpapierdepots. Wer am Aktienmarkt aktiv werden möchte, kommt um die Depot-Eröffnung bei einer Filialbank oder einem Online-Broker nicht herum. Gerade dieser erste Schritt zum eigenen Börsenerfolg sollte jedoch besonders gut überlegt sein, denn schon hier kann der Anleger eine Menge Geld sparen.

Vergleichstests machen Depotkosten transparent

In einem Ziel dürften alle Depotinhaber übereinstimmen: Die im Depot enthaltenen Wertpapiere sollen eine akzeptable Rendite erwirtschaften. Ob die Kurse steigen oder fallen, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Die Gebührenseite dagegen kann jeder aktiv beeinflussen. Die Filialbanken sind aufgrund der deutlich höheren Preise schon lange nicht mehr erste Wahl, wenn es um den Kauf von Wertpapieren geht. Das zeigen regelmäßig erscheinende Vergleichstests immer wieder deutlich. Doch auch unter der Vielzahl der günstigeren Online-Broker gibt es deutliche Gebühren-Unterschiede, die erhebliches Sparpotenzial eröffnen.

Online-Broker deutlich günstiger als Filialbanken

Ein aktueller Vergleich der FMH Finanzberatung von 19 Online-Brokern für Handelsblatt online zeigt, dass Kunden durch die Wahl des richtigen Depotanbieters ordentlich Gebühren sparen können und das schon bei nur wenigen Transaktionen pro Jahr. Einem konservativen Kunden mit sechs Orders pro Jahr im Volumen von jeweils 10.000 Euro und einem Depotwert von 120.000 Euro berechnet der Testsieger DEGIRO beispielsweise schmale 12 Euro im Jahr. Die Onvista Bank (Platz 2) und Flatex (Platz 3) sind mit jährlichen Gebühren von 30 Euro bzw. 35,40 Euro mehr als doppelt so teuer. Im Vergleich zur Filialbank ist das jedoch immer noch Schnäppchen-Niveau: Mit jährlich 800 Euro Gebühren schlägt beispielsweise die Frankfurter Sparkasse im Test zu Buche.

1.725 Euro mit dem richtigen Online-Broker sparen

Noch deutlicher wird das Einsparpotenzial bei sehr aktiven Tradern. Ein Börsenprofi mit einem 300.000 Euro-Depot, 250 Orders im Jahr und einer durchschnittlichen Orderhöhe von 2.000 Euro zahlt beim Testsieger DEGIRO gerade einmal 500 Euro jährlich. Der teuerste Online-Broker verlangt dafür 1.725 Euro mehr: Mit diesem Geld wäre schon ein guter Teil der nächsten Urlaubsreise finanziert. Weitere Plusspunkte beim Gewinner des Vergleistests: DEGIRO bietet zusätzlich auch günstige Gebühren beim Handel im Ausland an. So können Anleger an US-Börsen schon ab 0,5 Euro pro Trade Aktien kaufen und verkaufen.

Fazit: Unbedingt vergleichen und unnötige Gebühren vermeiden

Die Ergebnisse des FMH-Broker-Vergleichstests zeigen beachtliche Kostenunterschiede. Nicht nur besonders aktive Trader können vom Gebührenvergleich profitieren, sondern auch Anleger, die nur wenige Male im Jahr Aktien kaufen und verkaufen. Der Broker-Markt ist in den letzten Jahren ziemlich transparent geworden. Immer mehr Vergleichsportale und andere Online-Medien veröffentlichen in regelmäßigen Abständen Gebührenvergleiche. Dabei wird oft auch in mehrere Anleger-Typen unterschieden. So kann jeder Anleger den für ihn günstigsten Depotanbieter finden. Ist die Entscheidung einmal gefällt, ist eine Depoteröffnung relativ einfach. DEGIRO verspricht: Eine Registrierung ist in 10 Minuten, ohne PostIdent-Verfahren, erledigt.

 



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Michael Bulgrin verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Finanzkommunikation. Der Diplom-Kaufmann ist CIIA-Analyst der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA), dem Berufsverband der Investment Professionals in Deutschland.

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