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FRweekly briefing „Vertrauen in DAX nicht allzu groß“

02.05.2016, 11:10  |  544   |   |   

Immer zu Wochenbeginn informiert FundResearch über aktuelle Markteinschätzungen und –ausblicke.

„Sell in May and go away”: Pünktlich zum Maianfang erinnern sich viele Anleger an die alte Börsenweisheit. Und wie das mit alten Weisheiten so ist, völlig von der Hand zu weisen sind sie nicht. Jens Kummer, Gründer von Mars Asset Management, hat den Ratschlag genauer unter die Lupe genommen: „Nimmt man den DAX seit 1964, dann zeigt sich tatsächlich das Bild einer Underperformance in den Sommermonaten: Historisch gesehen ist dabei der Mai der Monat mit der drittschlechtesten durchschnittlichen Wertentwicklung am Aktienmarkt. Nur der August und der September sehen mit einem durchschnittlichen Minus von 0,6 bzw. 1,9 Prozent noch schlechter aus.“ Erklärungsversuche wie einen geringen Nachrichtenfluss in den Sommermonaten oder heißes Wetter und dünne Börsenumsätze hält er allerdings nicht für überzeugend. Ob die Regel auch für 2016 gilt, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Robert Halver, Kapitalmarktanalyst bei der Baader Bank, schreibt in einem aktuellen Kommentar für die „Börse Online“: „Aus Gründen der Saisonalität muss für die deutschen Aktienmärkte die Börsenweisheit „Sell in May and go away" nicht gefürchtet werden. Dazu fehlt schlicht und ergreifend der Gewinnpuffer, der sich im Tertial der ersten vier Monate 2016 nicht aufgebaut hat.“ Massive Gewinnmitnahmen zur Sicherung von Aktienrenditen würden mangels Masse scheitern. Der zweite Teil der Regel „…but remember to come back in September“ dagegen, könnte sich bewahrheiten: „Lösen sich die vorhergehend angeführten Risiken wie der Brexit auf, wird sich das dritte Aktien-Tertial von September bis Dezember als das beste des Jahres 2016 erweisen.“ 

Ihren Ursprung hat die Börsenweisheit übrigens in England. Dort startet jedes Jahr die Pferderennen-Saison im April/Mai mit dem traditionsreichen Rennen „2000 Guineas“. Und dauert bis zu den St. Legers Stakes im September. In dieser Zeit war die englische Oberschicht folglich weniger an der Börse, als an Pferdewetten interessiert. Im Original heißt der Spruch daher: „Sell in may and come back on St. Leger Day“.

So konnte der DAX, anders als es die Regel vermuten lässt, den ersten Handelstag im Mai mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 10.091 Punkten eröffnen. Am Freitag hatte sich der deutsche Leitindex mit einem Minus von 2,7 Prozent bei 10.038,9 Punkten ins Wochenende verabschiedet. In der verkürzten Handelswoche stehen vor allem Unternehmen im Fokus der Anleger. Am Dienstag veröffentlichen beispielsweise BMW und die Commerzbank ihre Quartalszahlen. Am Mittwoch folgen unter anderem Siemens und die deutsche Telekom. 

Aus technischer Sicht sei aktuell eine kurze Stabilisierung möglich - allerdings nur vorübergehend, schreibt Andreas Büchler, bei der „Börse Online“. Denn in der Vergangenheit habe der DAX besonders an Freitagen auffällig oft geschwächelt. „Allerdings meist nur dann, wenn die Handelstage davor in Summe positiv verlaufen waren. In diesem Fall stieg die Gefahr für Gewinnmitnahmen.“ Inzwischen würden Anleger nun aus Vorsicht generell vor Wochenenden zu Verkaufen tendieren. „Dies ist ein Zeichen dafür, dass das Vertrauen der Investoren in den Markt derzeit nicht allzu groß ist.“ 

(TL)



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Teresa Laukötter hat den M. Sc. in Volkswirtschaft der Universität Maastricht. Als Redakteurin und Content-Managerin bei €uro Advisor Services GmbH ist sie zuständig für die Top-Themen auf www.fundresearch.de.

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