DAX+1,69 % EUR/USD+1,60 % Gold-0,99 % Öl (Brent)+1,13 %

Digitale Vermögensverwaltung 5 Gründe, warum der digitale Vermögensverwalter die bessere Lösung ist

Gastautor: Erik Podzuweit
11.05.2016, 14:47  |  3287   |   |   

Die Digitalisierungswelle hat den Finanzsektor erreicht. Das Internet und der technologische Fortschritt werden die Geldanlage in den nächsten zehn Jahren stärker verändern als in den Jahrzehnten zuvor. 

Sogenannte FinTechs wie Scalable Capital machen sich daran, in Form eines digitalen Service einer breiten Schicht von Sparern Zugang zu einer hochwertigen Vermögensverwaltung zu geben. Ziel von Scalable Capital ist es, schon ab Beträgen von 10.000 Euro ein professionelles Vermögensmanagement anzubieten - und das bei deutlich geringeren Kosten. 

Für die große Mehrheit der Privatanleger sind diese, auch als „Robo-Advisor“ bezeichneten Anbieter, die digitale Technologien für die Vermögensverwaltung nutzen, die einzige Möglichkeit, kostengünstig und nachhaltig Vermögen aufzubauen. 

Die größten Vorteile im Überblick:

1. Digitale Vermögensverwalter sind deutlich günstiger als Bankberater

Bankberatung ist nicht kostenlos, auch wenn das so scheint. Die meisten Berater und Vermittler leben von einer Provision für den Verkauf von Produkten, die oftmals mehrere Prozentpunkte betragen kann und darüber hinaus eine Vielzahl versteckter Kosten enthält. 

Die meisten digitalen Vermögensverwalter verlangen eine Gebühr von unter 1% pro Jahr und schließen versteckte Provisionen aus. Scalable Capital erhebt beispielsweise eine All-in-Gebühr von 0,75% pro Jahr, die alle Handelskosten und Depotgebühren mitberücksichtigt. Zur Umsetzung der Anlagestrategie wird ausschließlich in kostengünstige Exchange Traded Funds investiert, die derzeit im Mittel nur 0,25% p.a. kosten. 

Möglich wird das durch eine Automatisierung der Abläufe. Das digitale Vermögensmanagement geschieht dabei durch Algorithmen. Diese Computerprogramme steuern und überwachen fortlaufend den gesamten Anlageprozess gemäß den Vorgaben des Anlegers; kontrolliert von einem Expertenteam, das alle Orders vor Ausführung noch einmal überprüft. 

Dem Kunden nützt dies, da schon geringfügig niedrigere Anlagekosten enorme Vermögensvorteile für Langfristanleger bedeuten. Denn was zu oft unbeachtet bleibt: Jeder zusätzliche Euro an Gebühr fehlt als „Munition“ für die stärkste Waffe des Anlegers, den Zinseszinseffekt als Vermögensmultiplikator.

2. Die Einstiegsbeträge für eine gute Vermögensverwaltung sind deutlich niedriger

Die Vermögensverwaltung unterscheidet sich grundlegend von der Anlageberatung. Denn der Anleger entrichtet an den Verwalter eine von der Anlagesumme abhängige Gebühr. Der Verwalter wird somit für seine Leistung bezahlt und nicht für sein Geschick, möglichst viele provisionsträchtige Papiere in einem Anlegerdepot unterzubringen. Er arbeitet für den Anleger und nicht für den Wertpapiervertrieb. 

Ein weiterer Vorteil der Vermögensverwaltung ist die fortlaufende Überwachung des Depots. Es geht nicht darum, ein Portfolio einmalig mit Wertpapieren zu bestücken, sondern um eine kontinuierliche Verwaltung des Geldes. Chancen und Risiken werden für den Kunden gemanagt. Der Verwalter passt das Depot den aktuellen Gegebenheiten entsprechend innerhalb der Vorgaben an und muss nicht jedes Mal eine Anlageentscheidung vom Kunden genehmigen lassen. Er kann also schneller auf Änderungen im Marktumfeld reagieren, was kritisch sein kann, um erfolgreich zu agieren. 

Da es sich jedoch um einen Fulltime-Service handelt, lehnen die allermeisten Vermögensverwaltungen kleinere Mandate ab. Ein effizientes Vermögensmanagement ist in der Regel erst ab einer Summe von 500.000 Euro, bei manchen Anbietern sogar erst ab einer Million Euro, frei verfügbarem Kapital (d.h. ohne Immobilienbesitz) möglich. Diese Form der Vermögensverwaltung ist somit ein sehr elitärer Service, der lediglich ein bis zwei Prozent der Anleger vorbehalten bleibt. 

Eine digitale Vermögensverwaltung kann aufgrund der Automatisierung der Abläufe diesen Service dagegen bereits ab Beträgen von 10.000 Euro anbieten. 

3. Der digitale Vermögensverwalter ist unabhängig

In der Natur der Bankberatung liegt, dass der Anleger nicht unbedingt das für ihn passende Produkt angeboten bekommt, sondern das mit den besten Provisionen für den Verkäufer. So werden regelmäßig Modeprodukte wie Medien-, Internet- oder Gold-Baskets verkauft, wenn in diesen Branchen der Hype gerade mal wieder besonders groß ist. Denn wenn Produkte leicht an den Anleger zu bringen sind, erreichen auch die Provisionen Rekordhöhen. 

Ist der digitale Vermögensverwalter unabhängig, gehört er also zu keiner Bank oder bindet sich fest an nur einen Fondsanbieter, so ist er von diesen Interessenskonflikten befreit und kann komplett im besten Interesse des Kunden entscheiden. 

4. Er lässt sich nicht von Emotionen leiten

Anleger, die ihr Geld selbst anlegen und verwalten, agieren oft emotional: In einer andauernden Abschwungphase verkaufen sie irgendwann ihre Wertpapiere, weil die Angst vor noch größeren Verlusten um sich greift. Danach kehren sie nicht oder erst nach langer Zeit in den Markt zurück und verpassen so die Gewinne in Aufschwungphasen. Insgesamt stehen sie dadurch zu lange und zur falschen Zeit an der Seitenlinie. Auf Dauer ein teurer Fehler. 

Ein digitaler Vermögensverwalter wie Scalable Capital agiert hingegen regelgebunden und damit emotionslos. Er richtet seine Anlageentscheidungen nicht nach persönlichen Befindlichkeiten und kann den Anleger somit „vor sich selber schützen“. 

5. Er hat Risiken besser im Griff

Für den persönlichen Finanzberater vor Ort wird häufig angeführt, dass nur er die individuelle Situation und besonders das Risikoprofil des Kunden beurteilen könne. Bedenkt man, dass dem normalen Anleger aber dann doch nur Standardlösungen angeboten werden, sticht dieses Argument nicht. Individuell sind da nur Konto- und Depotnummer. Das richtige Anlagekonzept vorausgesetzt, kann ein digitaler Vermögensverwalter einen deutlich besseren Service bieten. Denn statt nur ein paar starre und mit vagen Begriffen wie „konservativ“, „moderat“ oder „dynamisch“ etikettierte Standardportfolios zu offerieren, kann dieser mit technologie-basierter Portfoliosteuerung Risiken kundenspezifisch steuern und so auch risikoscheuen Anlegern ein passendes Portfolio erstellen und verwalten. Der persönliche Finanzberater kann dies vielleicht für ein paar wenige zahlungskräftige Kunden versuchen. Für eine große Zahl von Normalanlegern wird ihm das ohne moderne Anlagetechnologien nicht gelingen. 

Um Risiken in Schach zu halten, sollten Anleger also auf einen digitalen Vermögensverwalter setzen, der Anlagerisiken nicht nur offen und transparent thematisiert, sondern diese auch effektiv managen kann, um den Anleger vor unnötigem Stress zu bewahren.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.scalable.capital

Die Vermögensanlage in Kapitalmärkte ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Vermögensanlage kann fallen oder steigen. Es kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens kommen. Weder vergangene Wertentwicklungen noch Prognosen haben eine verlässliche Aussagekraft über zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise auf unserer Website: https://de.scalable.capital/risiko



Verpassen Sie keine Nachrichten von Erik Podzuweit

Erik Podzuweit ist Gründer & Co-CEO des digitalen Vermögensverwalters Scalable Capital. Global diversifizierte ETF-Portfolios werden mit einer eigens entwickelten Risikomanagement-Technologie überwacht und gesteuert. Mehr Infos unter: Scalable Capital.

Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer