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Niedringzinspolitik Krankenkassen wollen Aktien kaufen - Aktienquote von 30 Prozent und mehr gefordert

20.05.2016, 10:12  |  8044   |  10   |   

Die Last der Niedrigzinspolitik drückt auf die Renditen der Versicherungsbranche. Laut einem Regierungsentwurf sollen Krankenkassen künftig ein Teil ihrer Rücklagen in Aktien investieren dürfen. Den Kassen jedoch geht der Entwurf nicht weit genug. Sie fordern mehr Freiheiten.

Gesetzliche Krankenkassen sollen künftig einen Teil ihrer Finanzrücklagen in Aktien investieren dürfen, um für langfristige Anlagen eine bessere Verzinsung zu erzielen. Das geht laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (F.A.Z.) aus einem Gesetzentwurf der Bundesregierung hervor, der sich vor allem mit dem Beitragseinzug der Sozialversicherung befasst.

Die Ausweitung der Anlageoptionen auf den Aktienmarkt soll dem Regierungsentwurf zufolge jedoch auf zehn Prozent der Rücklage für die betriebliche Altersvorsorge für Kassenmitarbeiter begrenzt werden. Aktuell könnten nach Angaben des Bundesversicherungsamtes knapp 5 Milliarden Euro in den Aktienmarkt gespült werden.

Zehn Prozent der Rücklagen? Das ist den Krankenkassen zu wenig. Da sollte schon mindestens doppelt so viel dring sein. So plädiert der Spitzenverband der Kassen für einen Aktienanteil von bis zu 20 Prozent. „Der vorgegebene Rechnungszins in Höhe von 4,25 Prozent wird mit der Anlage von Rentenpapieren im Umfang von 90 bis 100 Prozent aktuell und perspektivisch nicht erreicht werden können“, zitiert die F.A.Z. einen AOK-Sprecher. Die Ortskrankenkassen verlangen deshalb die Möglichkeit, die Rücklagen auf bis zu 30 Prozent auszuweiten. Doch auch damit nicht genug. In Absprache mit den Tarifpartnern soll auch hier noch mehr drin sein.

„Mit der zaghaften Öffnung von Anlageoptionen für Altersrückstellungen im Aktienbereich geht der Gesetzgeber einen richtigen Weg. Angesichts der derzeitigen negativen Zinsvorgaben der Europäischen Zentralbank führt eine zehnprozentige Aktienquote jedoch nicht zu einer Entspannung,“ erklärte Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des Vereins der Innungskrankenkassen (IKK) in der F.A.Z.



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Kommentare

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ClausSch
24.05.16 11:55:22
Zitat von ClausSchMoooooooment ...

Seit wann bilden gesetzliche Krankenkassen Altersrückstellungen :confused:

In der GKV wird das Umlageverfahren angewendet.

Altersrückstellungen werden in der PKV gebildet.


Wurde der Beitrag nachträglich korregiert oder muss ich mir jetzt vorwerfen lassen, ..... "Wer lesen kann ist klar im Vorteil".

Es geht nicht um "Altersrückstellungen" der Versicherten (diese werden in der GKV nicht gebildet, da "Umlageverfahren"), sondern um die Rückstellungen für die betriebliche Altervorsorge für die bei der GKV Beschäftigten.
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xlir
23.05.16 22:20:08
Die KV amerikanisieren sich jetzt auch noch mal schnell.Warum diese Anstalten immer erst am Ende eines Zyklus auf sowas kommen.Siehe Versicherungen z.B. Allianz die es 2008 fast zerbröselt hätte.Abgesehen davon hätten sie sowas schon immer machen können .Denn die Nachkriegsjahre in denen man Zinsen minus Inflation positiv abgeschnitten hatte kann man ja mit einer Hand abzählen.Und in den Negativ-Jahren verlor man oft sehr viel mehr als 1/4-%chen Minuszins.Aber die Propaganda um den schreckliche MinusZins hat das Hirn ausgeschaltet.Ist auch gewollt. So darf der dumme Beitrags/Steuerzahler den kriselnden Aktienmarkt noch etwas subventionieren.wird aber nie in den eventuellen Genuss der Gewinne kommen.Das sacken die KV und ihre jetzt auf Fondsmanager schauspielernden beamteten KV-Direktoren selbst ein.Mit ordentlichen,freiwirtschaftlichen Verdienstspannen. Die Verluste trägt der Beitragszahler.Für die Direktoren bleibt schlimmstenfalls ihr für einen Beamten mehr als üppige Besoldung.Zum Ko..en. Hoffentlich läuft mir von denen nie einer übern Weg.
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OlafKo
21.05.16 09:41:40
Bald dürfen wir nicht nur Banken, sondern auch Krankenkassen retten.
Die Geld-Umverteilungsmaschine läuft auf Hochtouren :-)
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capitolist
20.05.16 21:46:34
...also,da haben wir es wieder,seht nach oben,das erste Foto,was den Deutschen zeigt,wie die Krankenkassen wirklich sind !
...erst rumjammern und auf arme Kirchenmaus machen,um die Beiträge zu erhöhen und dann,..Champagnerlaune am Börsenparkett ausleben !
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unnerfrangge
20.05.16 14:05:10
Mit der zaghaften Öffnung von Anlageoptionen für Altersrückstellungen im Aktienbereich geht der Gesetzgeber einen richtigen Weg.Angesichts der derzeitigen negativen Zinsvorgaben der EZB führt eine 10%ige Aktienquote nicht zu einer Entspannung,erklärte Jürgen Hohn,Geschäftsführer des Vereins der Innungskrankenkassen!Hier zeigt sich ein Paradebeispiel des uralten Spiels der Menschheit von Ursache&Wirkung!Bspw.Ich fange völlig unnötig einen Krieg an(völlige Freigabe der Finanzmärkte)&weigere mich kurze Zeit später diesen Megafehler einzugestehen,indem ich mehr&mehr Truppen sowie Resourcen entsende um diesen totalen Krieg zu "gewinnen"Nur,es wird auch diesesmal nicht passieren.Fortsetzung folgt!

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Niedringzinspolitik Krankenkassen wollen Aktien kaufen - Aktienquote von 30 Prozent und mehr gefordert

Die Last der Niedrigzinspolitik drückt auf die Renditen der Versicherungsbranche. Laut einem Regierungsentwurf sollen Krankenkassen künftig ein Teil ihrer Rücklagen in Aktien investieren dürfen. Den Kassen jedoch geht der Entwurf nicht weit genug.

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