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Marktkommentar: Walser: Aktienmärkte - Später Pfingstanstieg an den Aktienmärkten
Foto: www.assetstandard.de

Marktkommentar Walser: Aktienmärkte - Später Pfingstanstieg an den Aktienmärkten

Nachrichtenquelle: Asset Standard
10.06.2016, 10:35  |  416   |   |   

Abb. 4: Wertentwicklung ausgewählter Aktienindizes / Stand: 31.05.2016: Quelle: Bloomberg, eigene Berechnungen

Die alte Börsenweisheit "Sell in may and go away!" hätte dem ein oder anderen Börsenteilnehmer sicher gutgetan. Diese hätte allerdings idealerweise schon gegen Ende April umgesetzt werden müssen. Denn da verzeichneten zumindest die Aktienindizes in den USA und den Emerging Markets ihre bis dato höchsten Stände in 2016. Aber auch in Deutschland und Europa gelang es den Aktien, sich vom Tief im Februar zu lösen. Die Kurserholung war hier in erster Linie darauf zurückzuführen, dass sich viele Konjunkturdaten wieder stabilisiert haben. Die am Anfang des Jahres zu beobachtende Rezessionspanik hatte sich als unbegründet erwiesen und ist aus den Köpfen der Marktteilnehmer gewichen. Allerdings setzten seitdem Abwärts-Tendenzen ein, die sich zu Beginn des Monats Mai weiter verstärkten. Die Reaktion der Indizes rund um den Globus war hauptsächlich auf das veränderte Zinsszenario am amerikanischen Kapitalmarkt und die alles andere als gut laufende Berichtssaison der Unternehmen zurückzuführen. Deswegen war es auch überraschend, dass amerikanische Aktien ihren Sinkflug als Erste beendeten und im Verlauf des Monats eine Seitwärtsbewegung einläuteten. Die Sorgen vor einer ausgeprägten geldpolitischen Wende in den USA schienen alles in allem doch überzogen zu sein, denn von Seiten der Unternehmensgewinne ist keine Entlastung ausgegangen, die eine Seitwärtsphase hätte erkennen lassen. Gerade deren Entwicklung ist jedenfalls mittel- bis langfristig der wohl wesentliche Einflussfaktor für die Kurse börsennotierter Unternehmen. Ein Blick auf die Gewinnerwartungen des Jahres 2016 zeigt aktuell nichts Gutes. Für das Jahr 2016 wird von den Analysten ein mageres Wachstum von knapp 1% prognostiziert - und das nach den enttäuschenden Zahlen des ersten Quartals mit einem Minus von gut 8%. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem Energiesektor zu. Hier waren die Prognosen der Analysten teilweise zu skeptisch. Dennoch hat der stark gefallene Ölpreis die Gewinne von Ölunternehmen bis zum ersten Quartal 2016 komplett aufgezehrt. Würde dieser Bereich unberücksichtigt bleiben, hätte sich das Gewinnergebnis der Unternehmen deutlich besser, wenngleich noch immer negativ entwickelt. Zwar hat sich der Ölpreis wieder erholt, ein positiver Effekt auf die Gewinnprognosen der Analysten ist vorerst allerdings nicht absehbar. Tendenziell wurden die Ertragserwartungen in den letzten Wochen weiter nach unten korrigiert. Zusammen mit den aktuell gestiegenen Kursen stellt sich für den S&P 500 weiterhin eine hohe Bewertung ein. Im Vergleich dazu sind der deutsche Leitindex DAX und der europäische Aktienindex EURO STOXX 50 eher moderat bewertet und bewegen sich um den jeweils langfristigen Durchschnitt. Aber auch hier enttäuschten die Berichte der Unternehmensergebnisse. Vor diesem Hintergrund fiel auf, dass die Aktienkurse an den globalen Märkten nach Pfingsten in Schwung kamen, also just in dem Moment als der Ölpreis wieder zu steigen begann und gute Konjunkturdaten einzelner Volkswirtschaften verkündet werden konnten. Einzig die Aktienkurse in den Schwellenländern gaben nach der zu Jahresbeginn gestarteten Rallye und dem Jahreshoch im April zum ersten Mal in diesem Jahr wieder nach. Damit waren sie die Verlierer des Monats. Bedingt durch Dollarkurs und Rohstoffpreise zeigen sich aber auch hier kurzfristig Stabilisierungstendenzen. Die jüngsten Äußerungen einzelner Gouverneure der US-Notenbank hinsichtlich einer Normalisierung des Zinserhöhungszyklus wurden ebenfalls positiv aufgenommen, da sie das Vertrauen der Notenbank in die wirtschaftliche Entwicklung dokumentieren.

So befinden sich die Märkte weiterhin im Spannungsfeld von Zinsdebatten, Unternehmens- und Konjunkturdaten sowie politischen Diskussionen um die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens und jene Risiken, die mit dem Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA in Verbindung gebracht werden können. Dabei dreht die Stimmung der Marktteilnehmer mehrere Male - binnen weniger Tage, Stunden oder sogar Minuten.

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Die alte Börsenweisheit "Sell in may and go away!" hätte dem ein oder anderen Börsenteilnehmer sicher gutgetan. Diese hätte allerdings idealerweise schon gegen Ende April umgesetzt werden müssen. Denn da verzeichneten zumindest die Aktienindizes in den USA und den Emerging Markets ihre bis dato höchsten Stände in 2016. Aber auch in Deutschland und Europa gelang es den Aktien, sich vom Tief im Februar zu lösen. Die Kurserholung war hier in erster Linie darauf zurückzuführen, dass sich viele Konjunkturdaten wieder stabilisiert haben. Die am Anfang des Jahres zu beobachtende Rezessionspanik hatte sich als unbegründet erwiesen und ist aus den Köpfen der Marktteilnehmer gewichen. Allerdings setzten seitdem Abwärts-Tendenzen ein, die sich zu Beginn des Monats Mai weiter verstärkten. Die Reaktion der Indizes rund um den Globus war hauptsächlich auf das veränderte Zinsszenario am amerikanischen Kapitalmarkt und die alles andere als gut laufende Berichtssaison der Unternehmen zurückzuführen.

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