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Marktkommentar: Fondsmanagerkommentar: UBS Global Allocation (EUR)
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Marktkommentar Fondsmanagerkommentar: UBS Global Allocation (EUR)

Nachrichtenquelle: Asset Standard
24.06.2016, 09:21  |  488   |   |   

Rückblick und Zusammenfassung des Portfoliomanagers (Mai 2016)

Im Mai fiel die Wertentwicklung positiv aus.

Aktien aus Asien und den USA schlugen im Mai positiv zu Buche. Das Engagement in Aktien aus Europa und den Schwellenländern schmälerte die Performance leicht.

Im Fixed-Income-Bereich schlugen Staatsanleihen sowie Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating leicht positiv zu Buche.

Die meisten risikoreichen Anlagen lagen im Mai leicht im Plus. Obgleich die Anleger gegen Monatsende zurückhaltender waren, verzeichneten die globalen Aktienmärkte insgesamt positive Renditen. Dies war größtenteils den besseren Konjunkturdaten in den USA und der Eurozone zu verdanken. Die Einschätzung der US-Notenbank, dass die US-Wirtschaft letztlich stark genug ist, um eine Zinserhöhung im 2. Halbjahr zu verkraften, kam der Stimmung ebenfalls zugute.

Außer den Aktien der Schwellenländer, die - unter anderem wegen der Stärke des US-Dollar - negative Renditen erbrachten, verzeichneten alle anderen wichtigen Aktienindizes eine positive Performance. Das galt insbesondere für Japan, wo die Daten eine anhaltende Erholung der Industrieproduktion anzeigten. Zugleich erhielt der Markt auch von der Abschwächung des Yen Impulse.

Im Fixed-Income-Bereich erzielten US-Staatsanleihen aufgrund der Neubewertung der Zinserwartungen eine Underperformance. Britische und deutsche Anleihen schnitten hingegen gut ab, und die Anleihen der europäischen Peripherieländer legten aufgrund der Erleichterung über die Einigung mit Griechenland besonders kräftig zu. Im Bereich der Unternehmensanleihen gaben die Kreditspreads im Allgemeinen nach. US-Hochzinsanleihen schnitten besonders gut ab, was auf die zuletzt starke Korrelation mit der Entwicklung der Ölpreise zurückzuführen war. Obschon sich die Stimmung allgemein seit Jahresbeginn verbessert hat, reagieren die Märkte weiterhin empfindlich auf neue Wirtschaftsdaten, weil sich die globalen Wachstumssorgen in den Köpfen der Anleger eingenistet haben. Unserer Ansicht nach wird die Volatilität 2016 hoch bleiben. Nach der Einigung in den Schuldengesprächen mit Griechenland haben die politischen Risiken zwar abgenommen, jedoch dürften sie vor dem britischen Referendum im Juni und den US-Präsidentschaftswahlen im November einer der Haupttreiber für die Volatilität bleiben. Die Angst rund um einen Konjunkturabschwung in China hat nach besseren Konjunkturdaten abgenommen. Wir glauben jedoch, dass langfristige Herausforderungen weiter Anlass zur Sorge geben und genau beobachtet werden müssen.

Ausblick des Portfoliomanagers (Mai 2016)

Da die Lage bei Risikoanlagen auf kurze Sicht recht schwierig bleibt, sind Risikoanlagen in unserem Portefeuille insgesamt neutral gewichtet. Das Engagement in Aktien haben wir seit Jahresbeginn taktisch reduziert, da wir bei anderen Anlageklassen bessere Chancen erkennen, um von der Konjunkturentwicklung zu profitieren. Dazu zählen etwa Investment-Grade-Unternehmensanleihen, die unseres Erachtens Spielraum für attraktive risikobereinigte Renditen bieten.

Im Aktienbereich geben wir wegen der Bewertungsunterstützung und der günstigeren Geldpolitik weiterhin den europäischen Aktienmärkten den Vorzug.

Im Hochzinsuniversum bevorzugen wir Engagements in Europa, wo die Spreads gegenüber europäischen Staatsanleihen attraktiv sind und die Qualität nach wie vor gut ist.

51,7% Aktien (16,6% europäische Aktien (ohne Grossbritannien), 16,0% US-Aktien, 5,5% japanische Aktien, 5,1% Aktien aus Schwellenländern, 2,9% Aktien aus Asien (ohne Japan), 2,0% britische Aktien, 1,5% Aktien aus Australien und Neuseeland sowie 2,1% andere Länder).

48,3% Anleihen und Cash (20,9% Staatsanleihen, 4,0% InvestmentGrade-Unternehmensanleihen, 2,0% Hochzinsanleihen und 21,4% Cash).

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