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Kritik an Schäuble Weidmann: "Regelverstöße müssen irgendwann Konsequenzen haben"

04.08.2016, 13:17  |  4471   |   |   

Während Bundesbankpräsident Jens Weidmann die Deutsche Bank vor der Kritik des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Schutz nimmt, zieht er mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble härter ins Gericht. Der Grund: Trotz hoher Etatdefizite müssen Spanien und Portugal keine Strafen zahlen. „Regelverstöße müssen irgendwann Konsequenzen haben. Nach meiner Auffassung sind die Kommission und der Europäische Rat nicht konsequent genug“, sagte Weidmann im Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ und dem „Corriere della Sera“.
 
Eine reine Schönwetterveranstaltung?

Die Finanzminister der EU hatten vergangene Woche entschieden, auf Strafzahlungen zu verzichten, die die entsprechenden Regeln eigentlich vorsehen. Dies geschah mit ausdrücklicher Billigung Schäubles, der sich dem Vernehmen nach um die Stabilität der Regierungen in beiden Ländern sorgte. Weidmann sagt, durch ein solches Vorgehen würden „die Regeln zu einer Schönwetterveranstaltung und entfalten keine Bindungswirkung“.
 
„Wenn klar ist, dass Regeln nicht beliebig verhandelbar sind, erleichtert das den Regierungen übrigens, Konsolidierung politisch durchzusetzen. Nach meiner Wahrnehmung leidet die Akzeptanz der EU bei den Bürgern auch darunter, dass Regeln, die wir uns gemeinsam gegeben haben, nicht eingehalten werden“, betonte Weidmann.



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Kommentare

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silverfreaky
04.08.16 18:52:38
Was bringt das ganze Geschwafel.Politiker und Bänker leben in einer Welt des Geschwätzes.Würde man sie heimschicken , wäre nix anderst.
Das schlimme ist noch was für Summen sie für dieses Geschwafel bekommen.Jedem hart arbeitenden,produktiven Mensch platzt doch mit der Zeit der Kragen.

Wie sagte Goethe bereits:"An ihren Taten werdet ihr sie erkennen".
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unnerfrangge
04.08.16 18:40:33
Quod erat demonstrandum.Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!Danke Herr Holzwurm!
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DH-Holzwurm
04.08.16 17:23:33
"Schon einmal ein Auge zugedrückt" ist eine kaum zu überbietende, verharmlosende Schönwetterfloskel für ein europäisches Schreckensgebilde, das unter gar keinen Umständen überlebensfähig ist und in dem unter krimineller Verachtung der Bürger permanente Vertragsbrüche die Regel sind.

Hätte ich als selbstständiger Kaufmann so oft wie diese verlogenen Politgangster mein Wort gebrochen, wäre ich nicht nur längst pleite, sondern man hätte mich darüber hinaus für alle Zeit eingelocht.
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unnerfrangge
04.08.16 15:49:14
Typisch Weidmann.Bellen ja,beissen nein.Ach wenn er doch geschwiegen hätte!
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capitolist
04.08.16 14:34:29
Tja,und da hatter natürlich wiedermal vollkommen Recht !
Aber,was soll man machen,käme jetzt noch die Strafe dazu,dann würde es die Gemeinschaft weiter schwächen,am besten,wir merken uns,dass wir in diesem Falle einmal zu milde waren,sollte es erneut zu Schwierigkeiten kommen,müssen sich die Sünder eben daran erinnern lassen,dass Europa hier schonmal ein Auge zu gedrückt hat,eine letzte Galgenfrist,für den Euro !

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Kritik an Schäuble Weidmann: "Regelverstöße müssen irgendwann Konsequenzen haben"

Während Bundesbankpräsident Jens Weidmann die Deutsche Bank vor der Kritik des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Schutz nimmt, zieht er mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble härter ins Gericht.

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