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Brexit-Folgen Europol - Erstes Brexit-Opfer? Sicherheitslücke in Europa droht!

02.09.2016, 14:07  |  1597   |   |   

Europol-Chef Rob Wainwright hat vor einer Sicherheitslücke gewarnt, die durch einen schon in wenigen Monaten drohenden Ausstieg Großbritanniens aus der EU-Agentur entstehen könnte.  „Der EU würde Großbritanniens Führung und enorme Expertise in Sicherheitsfragen sehr fehlen“, sagte Wainwright der Tageszeitung „Die Welt“. Und ergänzt: „Die Briten sind der stärkste Lieferant von Geheimdienstinformationen für die Datenbanken von Europol.“ Rund ein Drittel aller Ermittlungsfälle gehen dem Europol-Chef zufolge auf Hinweise der britischen Behörden zurück. Londons Beitrag zur europäischen Polizeiarbeit habe seit 2014 um 50 Prozent pro Jahr zugenommen.

Großbritanniens Mitgliedschaft bei Europol droht das erste Opfer des so genannten Brexit zu werden. Grund ist eine neue EU-Verordnung für Europol, die das Europäische Parlament im vergangenen Frühjahr verabschiedete und die im Mai 2017 in Kraft tritt. London hat diese noch immer nicht abgesegnet. Ein Ausstieg aus Europol wird nach Beobachtermeinung wegen der angespannten politischen Lage, in der Premierministerin Theresa May den EU-Ausstieg derzeit vorbereitet, immer wahrscheinlicher. Vor allem im Kampf gegen Terrorismus gilt Großbritannien von jeher europaweit als führendes Land. 



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Brexit-Folgen Europol - Erstes Brexit-Opfer? Sicherheitslücke in Europa droht!

Europol-Chef Rob Wainwright hat vor einer Sicherheitslücke gewarnt, die durch einen schon in wenigen Monaten drohenden Ausstieg Großbritanniens aus der EU-Agentur entstehen könnte.

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