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Twitter und die schwierige Partnersuche

28.09.2016, 18:11  |  343   |   |   

Twitter (WKN: A1W6XZ / ISIN: US90184L1026), hach, das Vögelchen zwitschert wieder. Welch‘ eine Freude. Bei rund 14 Dollar scheint es ein paar kräftigende Körner gefunden zu haben, schöne Bodenbildung würde der Chartanalyst sagen. Inzwischen hat die Aktie fast 24 Dollar erreicht.

Twitter-Chart: finanztreff.de

Twitter-Chart: finanztreff.de

Dabei leidet Twitter nach wie vor an der Vogel-Grippe der sozialen Medien, was heißt, dass die Gemeinde (User) viel zu langsam wächst, besonders im Vergleich zu anderen sozialen Diensten wie Snapchat oder Instagram und mal ganz abgesehen von Facebook, wo richtig Geld verdient wird. Twitters MAUs (monthy active users) stagnieren bei rund 310 Millionen. Das Twitter-Universum scheint damit erschöpft, zumindest konnte das Unternehmen in den vergangenen Jahren nicht beweisen, dass noch mehr drin ist. So wuchsen im zurückliegenden Quartal zwar die Umsätze um 20 Prozent, weil die Werbeeinnahmen um 18 Prozent stiegen, aber unter dem Strich blieb – wie gewohnt – ein Verlust, im zweiten Quartal waren es 107 Millionen Dollar.

Die Börse war doch zeitweise arg entnervt, trotz so schöner Anwendungen wie Vine oder Periscope, die Twitter auch noch im Portfolio hat. Der Marktwert die Unternehmens konnten die Verantwortlichen (Jack Dorsey) zuletzt nur durch das streuen von Übernahmegerüchten steigern. Damit hat sich allerdings auch die Einsicht unter den Investoren verfestigt, dass es Twitter alleine nicht schaffen wird – wenn schon die eigene Mannschaft nicht daran glaubt. So wird die Liste möglicher Aufkäufer immer länger…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Twitter

Wertpapier: Twitter


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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