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EUR/USD - Im Schatten der US-Wahlen

Gastautor: Jens Chrzanowski
02.11.2016, 12:49  |  681   |   |   

Die Ereignisse der Politik stellen aktuell die der Wirtschaft in den Schatten. Während die aktuelle Schlacht um den Posten des US-Präsidenten immer schmutziger wird, lässt der schmelzende Vorsprung Clintons die Marktbeobachter nervöser werden. Die Aussage Trumps, er wolle sich die Ergebnisse anschauen, zeugt davon, dass bei einem knappen Ausgang möglicherweise eine Neuauszählung bevorsteht oder zumindest seitens der Republikaner gefordert wird. Das dürfte die Märkte wohl richtig frostschütteln. Die aktuelle Flucht aus dem US-Dollar ist nachvollziehbar.

Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:

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Rückblick

Der EUR/USD stand zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums im Bereich 1,0900. Er bewegte sich am Mittwoch zunächst seitwärts, ohne über die 1,0940 hinauszukommen. Am Donnerstagmittag ging es dann noch einmal unter die 1,0900. Bei 1,0882 stabilisierte sich der EUR/USD und stieg zunächst leicht, am Freitag dann dynamisch an. Er war aber nicht in der Lage, die 1,1000 zu erreichen. Zu Wochenanfang ging es dann zunächst noch einmal an die 1,0940, bevor es am Dienstag zu einer breiten Erholung über die 1,1000 kam.

Der EUR/USD schaffte im Betrachtungszeitraum erstmals seit langem wieder ein um 30 Pips höheres Hoch als in der Vorperiode. Auch das Tief lag über dem des letzten Betrachtungszeitraums. Der EUR/USD stabilisierte sich über der wichtigen 1,0882 und legte von hier aus eine deutliche Aufwärtsstrecke zurück. Die Range war vergleichbar mit der der Vorperiode. Somit hat sich der EUR/USD etwas stabilisiert. Insbesondere der Dienstag hat geholfen, das Chartbild etwas aufzuhellen.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR/USD mit Überschreiten der 1,1032 bis zur 1,1045 würde laufen können, waren aber davon ausgegangen, dass es nicht zu nachhaltigen Notierungen über der 1,1025 kommen würde. Diese Einschätzung war bis Dienstagmorgen richtig. Am Dienstag dann präsentierte sich der EUR/USD sehr fest. Die Rücksetzer reichten nach Unterschreiten der 1,0900 exakt bis an unsere erste Anlaufmarke bei 1,0885/80. Hier hat das Setup sehr gut gegriffen.

  • Wochenhoch*: 1,1038 Vorwoche 1,1038
  • Wochentief*: 1,0850 Vorwoche 1,0850
  • Wochen-Range*: 188 Pips Vorwoche 188 Pips

*Betrachtungszeitraum 26.10.2016 bis 01.11.2016

Wie könnte es weitergehen?

  • Euro-WS: 1,0984/95....1,1038/61.....1,1154.....1,1212/97...... 1,1323/96....1,1432/61
  • Euro US: 1,0935....1,0869/55/43/12/04.....1,0744....1,0694/27...1,055

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden

  • Box-Bereich: 1,1524 bis 1,0564
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1335 und 1,1097
  • Intraday-Marken: 1,1275 und 1,1111
  • Range: 1,2355 bis 1,0223

Euro-Chart

Der EUR/USD bewegt sich seit Wochen in einer engen Box. Das Chartbild hat sich durch das Unterschreiten der 1,1000 noch einmal eingetrübt. Nun hat das Währungspaar eine technische Erholung abgebildet, mehr aber zunächst auch nicht. Immerhin schob es sich aber am Dienstag wieder zurück über die 1,1000. Dort muss es sich zunächst etablieren, um weiteres Potenzial nach oben abzurufen. Erst über der 1,1140/50 auf Tagesschlussbasis ist eine Entspannung zu erwarten. Ob der EUR/USD es in den kommenden fünf Handelstagen über diese Marke schafft, bleibt abzuwarten.

Zwar tagt die Fed am Mittwoch noch einmal, jedoch gehen wir nicht davon aus, dass sich an der Zinsfront vor den US-Präsidentschaftswahlen in einer Woche etwas tun wird. Die Signale aus der Wirtschaft sind positiv, sodass wir im Dezember mit einer Anhebung der Zinsen rechnen. Zumindest kurzfristig könnte auch der Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen am 08.11.2016 Einfluss auf die Kursstellung haben.

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Der EUR/USD könnte zunächst versuchen, sich über der 1,1050 zu etablieren. Schafft er dies, so könnte er sich im Rahmen weiterer Erholungsbewegungen bis in den Bereich 1,1067/72 oder 1,1085/88 schieben. Gelingt es, die 1,1088 zu überwinden, wäre der Weg an die 1,1099/1,1105 frei. An allen Marken können sich Rücksetzer einstellen. Sollte sich der EUR/USD über die 1,1105 schieben können, wären die nächsten Anlaufmarken bei 1,1118/22, 1,1138/42 und dann bei 1,1152/55 zu suchen. Bei dynamischen Aufwärtsimpulsen könnten auch die 1,1162/67 und dann die 1,1176/80 erreicht werden. Spätestens hier erwarten wir Rücksetzer.

Wenn sich der EUR/USD nicht über der 1,1050 halten kann und unter diese Marke rutscht, wären die 1,1040/37 und die 1,1028/25 die ersten relevanten Anlaufmarken. Bereits bei 1,1025 könnte sich eine Erholung einstellen. Gelingt dies aber nicht, so könnten weitere Abgaben folgen, die bis 1,1013/08 oder 1,0998/95 gehen könnten. Wenn sich der EUR/USD bei 1,0995 nicht stabilisieren und erholen kann, könnten sich weitere Abgaben bis 1,0980/77 und dann 1,0965/60 einstellen. Bei Unterschreiten der 1,0960 wären die 1,0948/44 und die 1,0938/35 die nächsten Anlaufmarken. Wir gehen aber nicht davon aus, dass der EUR/USD in den kommenden fünf Handelstagen unter die 1,0935 fällt oder die 1,0900 anläuft.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/abwärts

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 03.11.2016 – USA: ISM-Dienstleistungsindex (Okt.)
  • 04.11.2016 – USA: Gehaltsabrechnungen ex Agrar (Okt.)
  • 04.11.2016 – USA: Arbeitslosenquote (Okt.)

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Geschäftsführer Admiral Markets Partner Deutschland, MT am Germany GmbH

RISIKOHINWEIS: Dieser Artikel liefert eine Einschätzung zum Basiswert EUR/USD, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets UK ist Forex & CFD-Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Die Verluste können die Einlagen übersteigen! Lesen Sie den kompletten Warnhinweis über folgenden Link. DISCLAIMER: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


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THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Wertpapier: EUR/USD


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Der Berliner Jens Chrzanowski arbeitet seit Marktstart von Admiral Markets in Deutschland 2011 beim Forex & CFD Broker. Vorherige Stationen waren FXCM, E*TRADE und die Deutsche Bank.

Im Fokus stehen für den Leiter des Berliner Kundenservices der deutsche Leitindex DAX, aber auch Dow Jones und andere Indizes. Für den Devisenhandel wird meist auf den EUR/USD fokussiert. Neben den Analysen ist Chrzanowski auch mehrmals wöchentlich in live-Webinaren zu erleben.

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