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Pressemeldung: Jyske Invest: Renditeüberblick Oktober 2016
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Pressemeldung Jyske Invest: Renditeüberblick Oktober 2016

Nachrichtenquelle: Asset Standard
11.11.2016, 00:00  |  687   |   |   

Der Glaube an eine Zinsanhebung in den USA wuchs im Laufe des Oktobers, als nach und nach überwiegend positive Kennzahlen veröffentlicht wurden. Lesen Sie hier den Renditeüberblick von Jyske Invest für Otkober.

Der dänische Asset Manager Jyske Invest veröffentlicht seinen Marktüberblick für Oktober.

Neues

Zunehmender Glaube an Zinsanhebung

  • Der Glaube an eine Zinsanhebung in den USA wuchs im Laufe des Oktobers, als nach und nach überwiegend positive Kennzahlen veröffentlicht wurden. Nicht zuletzt die auf die Zukunft gerichteten Konjunkturbarometer (ISM) schlugen sowohl für den Dienstleistungs- als auch für den Produktionssektor positiv aus. Gleichzeitig deuteten die Inflationszahlen leicht nach oben, was den Druck auf die amerikanische Zentralbank erhöhte, von einem sehr niedrigen Niveau ausgehend mit Straffungen zu beginnen.

Jahresabschlusssaison mit großen Kursschwankungen

  • Traditionsgemäß sind die USA die ersten mit den Quartalsberichten und ganz der Tradition entsprechend legte der Aluminiumhersteller Alcoa vor. Diesmal eine Enttäuschung mit einem Kursfall um 11 % zur Folge. Die Kursreaktion fiel für das Quartal bis auf Weiteres sehr aussagekräftig aus, was große Kursschwankungen zur Folge hatte. Nicht zuletzt im Health Care Sektor, dem starker Gegenwind entgegenschlug. Der politische Druck sowie Patentabläufe begannen auf die Medikamentenpreise abzufärben – insbesondere aufgrund des Drucks der großen Beschaffungsorganisationen, die bei den Verhandlungen mit den Pharmaunternehmen aggressiver aufgetreten sind.

Kauffieber unter den großen Konzernen

  • Reihenweise wurden im Oktober große Fusionen in den USA und Europa bekanntgegeben. AT&T’s Angebot über 107 Mrd. Dollars für Time Warner sorgte für negative Stimmung unter den Telekom-Gesellschaften, die fürchten, Teilnehmer eines viel zu teuren Wettlaufs um die Schaffung neuer Mediengiganten zu sein. Der zweite Platz, gemessen an der Größe des Handels, ging an British American Tobacco, deren Kaufangebot für Reynolds American sich auf 58 Mrd. Dollar belief, gefolgt von Qualcomms Kaufangebot für NXP Semiconductors zu einem Preis von 46 Mrd. Dollar.

Marktrendite

Die neuen Aktienmärkte und Japan setzten sich im Oktober an die Spitze

  • Blühender Optimismus auf den neuen Aktienmärkten im Oktober. Nach einigen extrem harten Jahren setzt Lateinamerika angeführt von Brasilien seinen Kursaufschwung fort. Unterstützt durch sowohl positiven politischen als auch ökonomischen Rückenwind kletterte Lateinamerika im Oktober um über 12 % nach oben – insgesamt ist die Region dieses Jahr bisher um 44 % gestiegen. Japan schnitt unter den etablierten Aktienmärkte am besten ab, wobei die japanischen Banken kräftig nachhalfen, die von steigenden Zinsen und Exporten im Kühlwasser des steigenden Dollars profitierten. Japan stieg um knapp 4 % und stellte damit sowohl Europa als auch die USA in den Schatten. Der letztgenannte Markt litt besonders unter dem Gegenwind für die Health Care Gesellschaften nach enttäuschenden Abschlüssen aufgrund des Preisdrucks.

Steigende Zinsen – und steigende Inflationsraten

  • Nach einer längeren Periode mit sinkenden Zinsen erfolgte im Oktober eine Gegenreaktion. Das steigende Zinsniveau ist unter anderem auf die steigenden Erwartungen einer amerikanischen Zinsanhebung im Dezember nach überstandenen Präsidentschaftswahlen, zurückzuführen. Gleichzeitig brachte die letzte EZB-Sitzung keine Klarheit über eine eventuelle Verlängerung des Kaufprogramms, das im März 2017 ausläuft. Daneben sind steigende Inflationsraten mitverantwortlich für die höheren Zinsen. Gemessen an einem 5-jährigen Inflationsswap, sind die Inflationsprognosen jetzt um 0,25 % seit dem Tiefststand im Juli gestiegen.
  • Die Entwicklung der Unternehmensanleihen fiel im Oktober gemischt aus. Die Hochzinsanleihen mit niedrigerem Rating warfen eine positive Rendite ab, während die Anleihen mit einem höheren Rating der Entwicklung der Staatsanleihen folgten, deren Rendite negativ ausfiel. Höhere Zinsen machen es Banken und vor allem Versicherungsgesellschaften im Allgemeinen leichter, Gewinne einzufahren. Diese beiden Sektoren fielen denn auch im Laufe des Monats mit den größten Spreadeinengungen auf.
  • Auf den neuen Märkten lag der Fokus ebenfalls auf einer eventuellen amerikanischen Zinsanhebung, den amerikanischen Präsidentschaftswahlen sowie dem Kaufprogramm der EZB. Unter anderem für Mexiko hängt viel vom Ausgang der amerikanischen Wahlen ab, denn Donald Trump hat zu verstehen gegeben, dass er das Handelsabkommen NAFTA zwischen Mexiko, Kanada und den USA neu verhandeln möchte. Emissionen in Kernwährungen warfen im Oktober eine negative Rendite ab, während Emissionen in Lokalwährungen – stark unterstützt durch die Währungsentwicklung in Mexiko, Brasilien und Südafrika – eine positive Rendite abwarfen.
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