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Moskau begrüßt Trump Russland: Trump-Wahl ist "gute Gelegenheit" westliche Sanktionen loszuwerden

11.11.2016, 11:11  |  2956   |   |   

Der umstrittene Immobilienmagnat Donald Trump wird der nächste Präsident der Vereinigten Staaten. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen, ging er als Sieger um die Stimmen der Wahlleute hervor. Auch wenn die Demokratin Hillary Clinton die Mehrzahl der angegebenen Stimmen auf sich vereinen konnte. Nur jeder Vierte US-Amerikaner gab dem Immobilienhai die Stimme. Doch Dank dem indirekten Wahlrecht rund um das Electoral College heißt der designierte 45.Präsident: Trump.

Er war einer der ersten Gratulanten: der russische Präsident Wladimir Putin. Der Staatschef äußerte die Hoffnung auf bessere Beziehungen zwischen beiden Atommächten. Trump betonte in seiner Dankesrede:  "Wir werden großartige Beziehungen pflegen.“ Amerika müsse aber zuerst kommen. Den Menschen anderer Länder wolle er die Partnerschaft der USA anbieten, nicht die Feindschaft.

Wahl Trumps als „Window of Opportunity“ für Russland

Russlands Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew sieht zumindest in der Wahl Trumps „eine gute Gelegenheit“, die westlichen Sanktionen loswerden. „Wir sind bereit, alles dafür zu tun, diese Möglichkeit zu nutzen“, sagte er in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“. Mit Blick auf die US-Wahl sagte der 60-Jährige: „Russland hat auf niemanden gesetzt und auch niemanden bevorzugt.“ Er ergänzt: „Aber es besteht die Möglichkeit, dass Trump frei ist von jenen Verpflichtungen, die Hillary Clinton auf sich genommen hat, weil sie ins jetzige Entscheidungssystem eingebettet war.“ Trump dagegen sei „freier von diesem System“.
 
Mit Blick auf die von Amerikanern und Europäern gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen könne er „nur sagen, dass sich ein ‚window of opportunity’ öffnet“: eine gute Gelegenheit. „Wie wir es nutzen“, so Uljukajew, „hängt von uns und von unseren Partnern ab. Aber wir sind bereit, alles dafür zu tun, diese Möglichkeit zu nutzen.“

Sanktionen? Eigentlich nur noch symbolischer Charakter
 
Nach Auffassung des Ministers hat sich die russische Wirtschaft allerdings bereits an die westlichen Strafmaßnahmen gewöhnt. „Zum Glück hat die Wirtschaft gelernt, mit unterschiedlichen Bedingungen zu überleben – und zwar auch mit diesen. Daher haben die Sanktionen für uns mittlerweile nur noch symbolischen Charakter. Im ersten Jahr taten sie weh, jetzt nicht mehr.“
 
Europa hält Uljukajew in der Sanktionsfrage für gespalten. „Auf nationaler Ebene gibt es diesen guten Willen – zumindest in den meisten Staaten des sogenannten alten Europa“, sagte er. „In den neuen EU-Ländern ist es etwas anders.“ Und in Brüssel werde „dieser gute Wille durch die Bürokratie erstickt“.



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Kommentare

Wie wäre es, wenn die Redaktion dieses Blogs erst mal dieses geschmacklose Foto entfernt. Übrigens-
eine solche Pose würde eher auf Obama mit der einstigen FDJ-Agitatorin A. Merkel passen. Deren Schmusekurs geht bis zur Selbstverleugnung!
Trump : Die Sensation ! Die Revolution
Und ja , die Ohrfeige fühlt sich gut an

Ein Beitrag des von mir hoch geschätzten Roger Köppel :

https://youtu.be/J1PBGkzI_h0
http://www.weltwoche.ch/die-weltwoche/

Gastbeitrag des "Weltwoche"-ChefredakteursRoger Köppel:

"Trumps Sensationssieg ist gigantische Ohrfeige fürs Establishment"

Um Himmels willen, was machen jetzt bloß all die Journalisten, die Medien, die Umfrageinstitute, die Empörten und Entsetzten, die Intellektuellen, die Politiker und Regierungschefs, die EU-Kommissare und angeblich Sachverständigen, die uns seit Monaten ohne auch nur den Hauch eines Selbstzweifels bewiesen, gepredigt und eingehämmert haben, warum ein Wahlsieg des blonden Neandertalers, des „Rechtspopulisten“ dieser „Gefahr für den Frieden“ (Sigmar Gabriel), dieses „Wüstlings“, wie sich die feine „Neue Zürcher Zeitung“ ausdrückte, absolut ausgeschlossen sei? Soviel Muskeln, wie es jetzt braucht, um zurückzurudern, gibt es nicht.

Dies ist meine Botschaft an die Hochmütigen und politisch Korrekten, die nach wie vor mit abstoßender Überheblichkeit den übrigens demokratischen, friedlichen und absolut zivilisierten Volksentscheid der Amerikaner zum Höllensturz des Abendlandes herunterreden, weil sie sich einfach vollständig geirrt und die Stimmung falsch eingeschätzt haben: Es ist gut, dass die moderne Priesterkaste, diese politische Universalkirche der Hochmoral und der richtigen Gesinnung eine gigantische Ohrfeige kassiert hat. Die Leute haben die Nase voll von dieser abgewirtschafteten globalisierten Scheinelite, die uns offene Grenzen, katastrophale Kriege, den Euro, ein Himalaya von Staatsschulden und jede Menge Verachtung für den „einfachen Bürger“ beschert hat.

Und, ja, diese Ohrfeige fühlt sich gut an!

Der Wendepunkt in diesem Wahlkampf war jener Moment, als die hoch gejubelte Hillary Clinton für einen Moment offenbarte, wie sie und ihre Unterstützer wirklich denken: Sie bezeichnete die Millionen von Amerikanern, die im Begriff waren, Trump ihre Stimme zu geben, als einen „Korb der Erbärmlichen“, was eine etwas höflichere Umschreibung für „Untermenschen“ ist.

Die unerträgliche Ignoranz des Establishments

Da kommt mir ein Gespräch mit dem ehemaligen EU-Chefkommissar Barroso in den Sinn, der mir bei einem Abendessen in Berlin vor ein paar Jahren sagte, jeder Gegner der EU sei entweder Kommunist, Nationalist, Populist oder Rassist. Das ist die unerträgliche Arroganz des Establishments, das jetzt hoffentlich brutal und heilsam auf den Boden geholt wurde. Die Leute sind nicht so dumm, wie die Politiker meinen.
Im Gegenteil: Die Etablierten lagen falsch, die „Erbärmlichen“ hatten Recht. Und selbst die enttäuschten Trump-Gegner sollten sich über diese Sternstunde der Demokratie freuen. Die Wähler haben sich nicht beirren lassen von den Drohungen und der Angstmacherei. Sie ließen sich weder verführen noch abschrecken vom Propaganda-Sperrfeuer der Meinungseinpeitscher, die Trump als modernen Dschingis Khan verteufelten.

Die Klatsche war überfällig

Die Ironie besteht darin, dass die Medien, die kolossal versagten, gerade durch ihr Trump-Bashing Trump mit zum Sieg verhalfen. Nicht nur die Polit-Elite in allen Parteien erlebte ihr Waterloo; auch die Journalisten schrieben sich hochnäsig ins Elend. Die Klatsche war überfällig.
Wann merken es die Junckers, Merkels, Hollandes und Renzis in ihren Glaspalästen? Beunruhigender und interessanter als Trump ist die Unzufriedenheit, die ihn ins Weiße Haus trug (und bei Nichterfüllung des Auftrags auch wieder hinausbefördern wird). Großer Unmut breitet sich in allen westlichen Industrienationen aus.

Anstatt Probleme zu lösen, beschimpfen Politiker die Unzufriedenen

Die internationalistische Einheitspartei der Gutmenschen und politisch Korrekten hat sich totgelaufen. Es funktioniert einfach nicht, und immer mehr durchschauen es. Die EU ist ein Fehlkonstrukt. Der Euro muss künstlich belebt werden. Unkontrollierte Zuwanderung und Asylmissbrauch sind die Folgen der falschen Konzepte. Doch anstatt die Probleme zu lösen, beschimpfen die Politiker die Unzufriedenen.
Trumps Sensationserfolg ist ein Befreiungsschlag, eine Art Brexit im Quadrat. Europas belagerte Polit-Elite verbarrikadiert sich hinter der eigenen moralischen Überheblichkeit. Noch immer haben sie es nicht begriffen.

http://www.focus.de/politik/experten/gastbeitrag-von-roger-k…
Die Schleuserkönigin(herrliche Beschreibung!)hat massive Angst,dass der emotionale Donald,ihre Rosenholzdatei veröffentlicht!Dadurch käme nämlich so einiges ans Licht!u.a.warum die Alternativlose sich abhören lässt,ohne ernsthaft zu protestieren!Dem Augsburger-Puppenkabinett im kuschelig verstaubten Brüssel,stehen turbulente Zeiten bevor!Jean-Claude Fluncker,seinen zahlreichen Hofnarren(Brok,Schulz,Öttinger)und dem uckermarkischen Drachen Frau Malzahn,weht demnächst ein eisiger donaldiger Urmelwind entgegen.Ob ihre Blechbüchsenarmee unter Führung von Isaursula Nobelratz, Mr.Dollar(t) etwas entgegensetzen kann bezweifele ich.Sie werden wie immer den devoten Charon Kanaligator(derbdeutsch=Arschkriecher) geben.Früher hiess es auch in Aschaffenburg:Ami go home.Jetzt scheint eher Europe go home aktuell zu sein.Nicht weil es schlecht ist,es wird nur extrem mies gemanagt.(Öttinger,Schulz,Brok&Konsorten!)Lauter Sesselpupser,keine Last-Man-Standing-Typen!Strauss/Wehner/Schmidtschnauze/Fischer(Verzeihung Herr Präsident,Sie sind ein Arschloch!)&Co.Nur noch Genderparlamentaristen!Alternativlos blaues Kärtchen rein&ab in den Feierabend!Ich weiss übrigens wovon ich rede-Ich war 2x4 Jahre Betriebsrat&habe dann eine weitere Kandidatur abgelehnt,weil mir die Forderungen der Belegschaft nicht einleuchteten.Bei der Arbeitgeberseite war ich "Blutgrätschenterrier"trotzdem verhasst!Will heissen:Gewissen vor Pöstchen!Ein eher unnatürliches,revolutionäres Verhalten.Deshalb hängt in meinem Büro auch ein Che Guevara.Hasta la Victoria Siempre!
Die Eliten wollen einfach demokratisch zustande gekommene Entscheidungen des Volkes nicht akzeptieren. Man hat schließlich mittels George Soros "Open Society Foundation" und der "National Endowment for Democracy" schon öfters unter Beweis gestellt, wie bezahlte Agitatoren als angebliche "Volksbewegung" getarnt sogenannte "farbige Revolutionen" ausgelöst haben.

Deshalb muss Trump jetzt aufpassen und den Sumpf an der Quelle austrocknen. D.h. zuerst die Finanzierung dieser Organisationen, die zum großen Teil von der US-Regierung kommt, austrocknen ("drain the swamp" - den Sumpf trocken legen). Dann einen Justizminister ernennen, der sich dem Hauptfeind widmet: George Soros. Ziel muss es sein, die ganzen Schweinereien dieses Philanthropen aufzudecken, um ihn dann öffentlichkeitswirksam vom FBI (untersteht dem Justizministerium) in seinem New Yorker Büro verhaften zu können. "Shock and Awe" (Schrecken und Furcht) ist das einzige Mittel, was diese jetzt ihrer Heimatbasis USA entzogenen Eliten verstehen.

Nach dem Brexit nun die zweite richtige Klatsche für alle Gutmenschen und angebliche Europa Versteher.

Und 2017 kommt erst noch ...!
Die Vernunft setzt sich jetzt in ganz Europa durch.

Und die Schleuserkönigin ????

Merkel bietet Trump eine Zusammenarbeit auf Basis "gemeinsamer Werte", die Merkel gleich mitdefiniert, an: "Religion" (da ist wohl der Islam gemeint, insbesondere die Islamisierung), "sexuelle Orientierung" (da ist wohl die ganze durchgedrehte Gender-Society gemeint) und "politische Einstellung" (damit meint sie wohl die "Political Correctness"). Wenn ich Trump wäre, würde ich antworten: "Fuck Off". Genau diese "Werte" soll Trump federführend mithelfen, zu zerstören.

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