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US-Wahl - Clinton doch Siegerin? Trump-Sieg nur ein Fake? Manipulationsverdacht - Experten fordern Neuauszählung!

23.11.2016, 10:14  |  10482   |   |   

Bislang heißt es: Donald Trump hat das Rennen um das Weiße Haus gewonnen. Der Immobilien-Mogul ist der designierte 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Obwohl der Republikaner weniger Stimmen aus der Bevölkerung auf sich vereinen konnten, sackte er die Mehrheit der Stimmen der Wahlleute ein. Aber Halt! Wird nun doch alles anders?

Wie der Nachrichtensender "CNN", das "New York Magazine" sowie die Tageszeitung „Die Welt“ aktuell berichten, könnte die Wahl um das Oval Office doch ganz anders ausgegangen sein. Die Wahl sei noch längst nicht entschieden. Denn es gebe erhebliche Stimmenunterschiede in den Bundesstaaten Pennsylvania, Michigan und Wisconsin. Während Donald Trump in einem Golfressort Hof hält und potenzielle Bewerber um Regierungsposten empfängt, würden Experten der Demokratischen Kandidatin Hillary Clinton das Einklagen einer Neuauszählung empfehlen. Heißt der künftige Präsident also doch nicht Trump?

Diskrepanz zwischen der händischen und elektronischen Wahl

Dreh- und Angelpunkt seien die elektronischen Wahlmaschinen, bei den Hillary Clinton deutlich schlechter abschnitt, als bei anderen Wahlmethoden, betont unter anderem J. Alex Halderman, Leiter des Instituts für Computersicherheit an der Universität Michigan. Es gebe Hinweise darauf, dass die Wahlergebnisse in drei Staaten manipuliert oder gehackt worden seien. Die Diskrepanz zwischen den Ergebnissen der händischen im Vergleich zur elektronischen Wahl sei mit sieben Prozent dermaßen erheblich, dass dies näher untersucht werden sollte - auch wenn konkrete Beweise für eine Manipulation der Wahlmaschinen nicht vorlägen.

Warum sind die drei Staaten so wichtig? Die Bundesstaaten Pennsylvania (20 Wahlleute), Michigan (15) und Wisconsin (10) gelten zu den so genannten Swing States, die die Wahlen entscheiden können. Um sie wird zumeist erbittert gekämpft, da die Wählerentscheidung zumeist erst kurz vor oder an dem Wahltag fällt. Auch in diesem Wahlkampf war kaum eine Tendenz zu erkennen. Zudem fiel die Entscheidung um die Stimmen der Wahlleute äußerst knapp aus: Pennsylvania 1,2 Prozent, Wisconsin ein Prozent und Michigan 0,3 Prozent.

Da könnte eine Differenz von bis zu sieben Prozent zwischen der händischen und der elektronischen Stimmabgabe das Ergebnis der Wahl nochmal drehen. Nach aktueller Auszählung führt Trump mit 290 Wahlleute-Stimmen vor Clinton mit 232. Für einen Sieg sind 270 Stimmen erforderlich. Hätte Clinton die drei in Frage stehenden Swing States in der Tasche, müsste Trump seine Taschen wieder packen. Ihrem Team sollen die Ergebnisse der Untersuchung seit vergangenen Donnerstag vorliegen.

Wird es noch einmal spannend? Stay tuned!



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Kommentare

Es wäre wohl an der Zeit, sich wieder dem Tagesgeschehen zu widmen. Aber nein, ob in Deutschland oder der Schweiz, die aus meiner Sicht durchwegs rot / grünen Medien werden nicht müde, ihre eigene Unfähigkeit im herbeireden neuer Präsidenten (USA) oder auch politischer Entscheide (Brexit) zu unterstreichen. Dabei wird auf sogenannten "Populisten" herum gehackt, die man vornehmlich im rechten Lager sucht. Die schlechten Verlierer in diesem Spiel sind ganz eindeutig die Medien, die weiter versuchen, durch ganz bewusste Irreführung zu manipulieren und die ihnen nahestehenden politischen Lager (Sozialisten, Grüne und links Alternative bis tief Rote) bestmöglich zu unterstützen.

Gern diskutieren Schweizer Politiker und auch Deutsche Politiker dieser Tage über die Unmöglichkeit einer Wahl Donald Trumps zum US Präsidenten und lenken so von der eigenen Unfähigkeit ab, endlich eine für das Volk und vom Volk geforderte, annehmbare Politik umzusetzen.

Dabei ist die bevorstehende Wiederwahl der Dauerkanzlerin Angela Merkel wirklich das Tüpfchen auf dem i.. Dieser Besen kehrt nun wirklich nicht mehr und da ist ausser "wir schaffen das" nichts neues zu erwarten. Der Dow zeigt mit seinem Allzeithoch deutlich, was die Finanzwelt in den USA wirklich befürchtet hatte vor der Wahl, nämlich eine Präsidentin Clinton!

Es ist wirklich an der Zeit, dass hüben wie drüben, Politiker, die keinen Rückhalt mehr in der Bevölkerung haben, abtreten. Das sage ich als Populist ;) Populist kommt von Popolo und heisst nichts anderes als Volk. Und wer da von morgens bis abends in allen Kanälen gegen das Volk hetzt, gehört ganz einfach "weg gezappt".
Das ekelhafte Geschmeiß kommt noch einmal aus den Löchern gekrochen bevor es dann für Ihre Verbrechen für immer und ewig darin verschwinden wird.
Wie war das noch mit der Wahl von Bush jun.? Da hat die befreundete Richterin in Florida, dem Staat des Bruders Jep, die notwendige Nachzählung der Stimmen einfach verhindert, und schwupps war Bush Präsident und wir hatten das Desaster im Nahen Osten.
Was sagt uns das? Wahlmaschinen sind völlig unsicher und öffnen Wahlmanipulationen Tür und Tor. Es geht doch nicts über den guten alten Wahlschein, den man beschreiben, falten, lesen, sortieren, nachlesen und ablegen kann.
Aber in den USA iost eben alles möglich. Nur - wer in Gottes Namen will denn Clinton? Außer der europäischen Mainstream-Presse wie Spiegel, Zeit etc.?
Also doch!Jeder, klar denkende Deutsche,hat das doch nach monatelanger Propaganda der freien deutschen Medien schon geahnt.Und wenn ihr ihn nicht damit verhindert ,dann lasst ihn einfach erschiessen!The american way of election,isn't it?

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