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Weltweiten Aktienpreise: Sind wir am Ende des Bullenmarkts?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
23.11.2016, 10:00  |  206   |   |   
Photo credit: Eva K.. Licence: CC BY-SA 2.5

Nichts als Probleme – so jedenfalls sieht es aus, wenn man sich über die weltweiten Aktienmärkte Gedanken macht. Nach der Wahl von Donald Trump, dem Brexit, dem langsamen Wirtschaftswachstum in China und dem sehr geringen Wachstum in der Eurozone sieht es so aus, als wäre allerorten wenig Kapitalwachstum zu erwarten. Und damit, kann man leichterhand annehmen, dürfte auch die Bullenstimmung nach der weltweiten Finanzkrise ein Ende finden.

Gut, es ist nie einfach, die nahe Zukunft für Aktienpreise vorherzusagen. Allerdings ist es derzeit besonders vertrackt, weil Investoren einfach keine Ahnung haben, wie zwei sehr große Faktoren, die die weltweite Wirtschaft betreffen, sich entwickeln werden. Erstens handelt es sich um die Agenda von Präsident Trump. Obwohl seine lauten Wahlversprechen das sind, was ihn letztlich ins Amt geführt haben, will er sich jetzt wohl doch als pragmatisch klingender Anführer positionieren. Das bedeutet, dass er wohl Veränderungen herbeiführen will, die abstruseren seiner Ideen aber doch nicht auf die Straße bringen wird.

So denkt man zumindest derzeit. Trump könnte genausogut protektionistisch handeln und versuchen, Handelsabkommen neu zu verhandeln. Er könnte auch versuchen, einen Rückschritt von der NATO zu machen und mit China hart ins Gericht zu gehen. Investoren hassen Unsicherheit. Das könnte also dazu beitragen, dass die Bullenstimmung am Aktienmarkt abnimmt.

Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Brexit, wo Anleger ebenso eine Ungewissheit vorfinden. Obschon das Vereinigte Königreich die weltweit fünftgrößte Wirtschaftsmacht ist und damit nicht denselben Einfluss auf weltweite Märkte wie die USA hat, könnte der Brexit sich auf die gesamte Eurozone auswirken und das Vertrauen von Investoren erschüttern. Derzeit hat die Regierung noch nicht den Vorgang gestartet, die EU zu verlassen, und bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Das könnte sich stark auf die Aktienpreise in den nächsten Jahren auswirken.

Auch nicht gerade gut: Chinas sich verlangsamendes Wachstum, das sich auf die ganze Welt auswirkt. China bekommt zwar gerade gut den Weg in eine kundenzentrierte Wirtschaft hin, allerdings verläuft so etwas natürlich nicht reibungslos. Das ist für die kommenden Jahre natürlich nicht gerade Balsam für die Investoren-Seele und könnte Anlass zu weltweiter Bärenstimmung sein.

Und die Eurozone? Die bietet derzeit fast gar kein Wachstum an, obwohl die EZB eine sehr lockere Schiene fährt. Alles also nicht gerade schön, was den Ausblick für weltweite Aktienmärkte betrifft.

Und doch bietet all dies Foolishen Investoren wie uns große Möglichkeiten. Denn in den kommenden Monaten werden Top-Aktien gemessen an ihrem Wert zu Schnäppchenpreisen zu haben sein. Vielleicht werden sie kurzfristig nicht steigen oder sogar noch an Wert verlieren, aber ein Blick in die Geschichte der Finanzmärkte sagt uns, dass sich die Weltwirtschaft wieder erholt. Und selbst wenn also die Bullenstimmung nachlässt oder ganz verschwindet, sollten Anleger mit langfristigem Investment-Horizont es schaffen, dass ihnen all dies am Ende zugute kommt.

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Dieser Artikel von Peter Stephens erschien am 21.11.2016 auf Fool.co.uk. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



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