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Analyse DAX: Wie geht es zwischen den Feiertagen weiter?

27.12.2016, 07:41  |  745   |   |   

Der deutsche Leitindex bescherte den Anlegern eine besinnliche Vorweihnachtszeit und zeigte sich vor den Weihnachtstagen volatilitätsarm. Dabei wurden auf der Oberseite keine neuen nennenswerten Verlaufshochs erreicht und auch auf der Unterseite blieben die wichtigsten Unterstützungen intakt. Dies eröffnet Anlegern grundsätzlich einen vereinfachten Handelsplan für die Tage vor dem Jahreswechsel. Ob darüber hinaus ein Einbruch wie zum Jahresbeginn 2015/2016 auf der Agenda steht ist dabei eher unwahrscheinlich.

Marktsituation DAX – 27. Dezember 2016

Die Ausbruchsbewegung der letzten Wochen ist am ersten übergeordneten Widerstand bei 11.426 Punkten langsam ins Stocken geraten und der DAX notiert nur wenige Punkte über diesem Bereich. Ein bullisher Ausbruch über diesen Widerstand ist auch aufgrund der geringen Volatilität bislang nicht gegeben.

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Dass der DAX bzw. die Anleger diesen Bereich vor den Feiertagen nutzen um etwas in die Weihnachtsruhe zu verfallen, ist dabei nicht unüblich. Bevor die Börsen nun drei Tage geschlossen bleiben werden in der Regel keine nachhaltigen Richtungsentscheidungen mehr getroffen.

Nach den Weihnachtsfeiertagen wird entscheidend sein, ob ein bullisher dynamischer Ausbruch über den Widerstand nachgeholt wird oder ob der DAX nun eine ausgedehntere Korrektur zwischen Weihnachten und Silvester anstimmt. Um hier frühzeitig eine Handelsrichtung abschätzen zu können, lohnt ein Blick auf die unteren Zeiteinheiten.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen Widerstände
11.426 11.485
11.404 11.500
11.372 11.640
11.307 11.675
11.218 11.790

Ausblick DAX:

Hier ergibt sich nämlich eine Seitwärtsrange von knapp 100 Punkten. Insbesondere auf der Oberseite ist der DAX durch einen temporären Widerstand bei 11.480 Punkten gedeckelt. Sofern der DAX über diesen Widerstand hinaus ansteigen kann besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die bullishe Impulsbewegung auch zwischen den Feiertagen fortgesetzt wird. Dabei dürfte dann auch der übergeordnete Widerstand bei 11.815 Punkten ins Visier genommen werden. Ob dieser dann noch vor dem Jahreswechsel abgearbeitet werden kann bleibt indes abzuwarten.

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Auf der Unterseite ergeben sich zahlreiche temporäre Unterstützungen die allesamt auf untergeordneten Verlaufstiefs basieren. Entscheidend dürfte hier allerdings die Marke von 11.375 Punkten sein, da hier zwei weitere Korrekturtiefs bei 11.379 Punkten und 11.387 Punkten direkt davor stehen (vgl. unterer gelber Unterstützungsbereich).

Wird dieser Bereich unterschritten erscheint eine ausgedehnte Korrektur zwischen den Feiertagen denkbar, welche den DAX in der Theorie bis an die 50er-EMA (vgl. Tageschart) zurückführen könnte. Auch hier dürfte dieses Szenario aber nicht vor dem Jahreswechsel umgesetzt werden.

Grundsätzlich gilt neben den technischen Gesichtspunkten, dass eine höhere Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass die Bewegung vor den Feiertagen auch im Anschluss fortgesetzt wird, da sich für eine Trendwende das grundlegende Umfeld verändern müsste. Sofern hier also keine schwarzen Schwäne zu Weihnachten vorbeigeflogen kommen, sollte dieses Szenario bevorzugt werden und von Korrekturtrades abgesehen werden.

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Wertpapier: DAX

Themen: Handel, DAX, Anleger


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Schon vor dem Beginn seines Studiums zum Diplom-Finanzwirt, welches er erfolgreich abschließen konnte, sammelte Herr Wachsmann die ersten Erfahrungen an den Kapitalmärkten. Nach kurzer Zeit entdeckte er den charttechnischen Ansatz für sein eigenes Trading und spezialisierte sich daraufhin auf dem Gebiet der technischen Analyse.

Das lebendige an seinen charttechnischen Analysen ist die Tatsache, dass er nicht nur auf die wichtigsten Unterstützungen und Widerstände im Chart eingeht, sondern auch einen Blick auf die wichtigsten Ereignisse der kommende Woche wirft und so die verschiedensten Szenarien und Einflussfaktoren bildlich darstellt.

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Schon vor dem Beginn seines Studiums zum Diplom-Finanzwirt, welches er erfolgreich abschließen konnte, sammelte Herr Wachsmann die ersten Erfahrungen an den Kapitalmärkten. Nach kurzer Zeit entdeckte er den charttechnischen Ansatz für sein eigenes Trading und spezialisierte sich daraufhin auf dem Gebiet der technischen Analyse.

Das lebendige an seinen charttechnischen Analysen ist die Tatsache, dass er nicht nur auf die wichtigsten Unterstützungen und Widerstände im Chart eingeht, sondern auch einen Blick auf die wichtigsten Ereignisse der kommende Woche wirft und so die verschiedensten Szenarien und Einflussfaktoren bildlich darstellt.

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