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Wie Ihnen Sentimentindikatoren dabei helfen können, die Konkurrenz hinter sich zu lassen Wie Ihnen Sentimentindikatoren dabei helfen können, die Konkurrenz hinter sich zu lassen

Gastautor: Davies Guttmann
01.02.2017, 13:36  |  785   |   |   
 

Viele Finanznachrichtendienste haben die Devise lokaler TV-Stationen übernommen: „Je sensationslüsterner desto besser.“ Nachrichtensendungen und Nachrichtendienste online erfüllen zwei Zwecke – Sie versuchen, nützliche Informationen zu bieten, müssen aber gleichzeitig viel Publikum anziehen, damit Anzeigenkunden Interesse zeigen. Um mehr Fernsehzuseher oder Klicks im Internet zu bekommen, versuchen Nachrichtendienste oft Leser mit schlechten Nachrichten zu schockieren, damit sie die Aufmerksamkeit der selbigen lange genug halten und Werbung zeigen können. Am Ende dienen die meisten Nachrichtendienste dazu, Werbung zu präsentieren. Die Nachrichten sind der Köder, um diese Werbung auf jegliches Endgerät laden zu können.

Wenn Sie die Überschriften bei Finanznachrichtendiensten in letzter Zeit aufmerksam verfolgt hätten, dann wäre Ihnen Folgendes zu Ohren gekommen:

 

Citi: Wenn Sie an die Geldpolitik heute denken, dann denken Sie bitte auch an die Hochinflation im Deutschland der 1920er Jahre

 

Die Wall Street wurde durch eine $8 Milliarden Hedge-Fund-Implosion erschüttert

 

El-Erian: Rajans Ausstieg verheißt nichts Gutes, nicht nur für Indien

So oder so ähnlich lauteten die Überschriften von Yahoo! Finanzen, einem der weniger sensationslüsternen Finanznachrichtendienste. Wenn wir dann die Artikel lesen, erfahren wir, dass die Geldpolitik heutzutage ganz anders aussieht als in den 1920ern; der Hedge Fund geschlossen werden musste, da es Probleme mit Insider-Trading und rechtlichen Fragestellungen gab; und der Ausstieg des Chefs der indischen Zentralbank allgemein erwartet wurde.

Da viele Anleger aber gar nicht mehr als die Überschriften lesen, sind sie pessimistisch geworden. Wenn zu viele Anleger so denken, dann wird der Markt bullisch; andererseits, wenn zu viele Anleger bullisch denken, dann könnte es sich auszahlen, bärisch zu handeln.

Das Ganze folgt logischen Grundsätzen.

Wenn eine Vielzahl an Anlegern die gleiche Meinung hat, dann investieren sie ähnlich. Bärisch eingestellte Trader halten normalerweise Barreserven. Wenn es nun eine große Anzahl an bärisch denkenden Tradern gibt, dann tendiert der Markt dazu, erst dann zu wachsen, wenn diese Trader endlich eine Investitionsentscheidung getroffen haben. Wenn dann mehr und mehr bärisch eingestellte Trader ihr Geld investieren, steigen die Kurse und steigende Kurse ziehen Gleichgesinnte an. Die Folge davon ist oftmals ein starker Anstieg des Kurses.

Sehr viele bullisch eingestellte Trader sind ein Indikator dafür, dass diese Anleger eher weniger Barreserven besitzen. Wenn „jeder“ bullisch ist und alles investiert hat, dann sagen Trader, dass der Markt keine Käufer mehr hat und die Kurse fallen. Das ist ein typisches Muster, welches sich bei wichtigen Markthochs zeigt.

Sentimentindikatoren wurden so entworfen, dass sie uns dabei helfen, Zeiträume zu ermitteln, in denen sich bärisch oder bullisch eingestellte Trader extrem verhalten.

Eine Gruppe der Sentimentindikatoren basiert auf Umfragen. Jede Woche befragt die American Association of Individual Investors (AAII) ihre Mitglieder, ob sie denken, dass die Marktentwicklung in den nächsten sechs Monaten nach oben zeigt (bullisch), gleich bleibt (neutral) oder nach unten gerichtet ist (bärisch). Die wöchentlichen Daten und historischen Ergebnisse stehen dann allen gratis auf Englisch zur Verfügung.

Der Chart unten zeigt, dass wenn der Bullenanteil ungewöhnlich hoch ist (blaue Linie), es tendenziell zu einem Abverkauf bei den Aktien kommt und sich nur wenige Bullen am Boden tummeln.

Nur extreme Ausreißer bei den Daten bieten nützliche Informationen. Durch die AAII-Informationen vom 15. Juni wurde kein Kaufsignal generiert. Laut AAII erreichte der Pessimismus seinen Höchststand und die Neutralität stürzte auf den niedrigsten Wert seit Februar ab. Sogar mit diesem großen Sprung liegt die pessimistische Stimmung im normalen Rahmen. Das bedeutet, dass Sentimentindikatoren nicht immer zum Traden geeignete Informationen bieten.

Ein weiterer sehr populärer Indikator ist der „Titelseitenindikator“. Das Konzept, das dahinter steht, ist relativ einfach: Wenn ein Markt populär genug ist, um es auf eine Titelseite zu schaffen, dann befindet sich der Trend mit großer Wahrscheinlichkeit in seiner Endphase. Ein Beispiel wäre die berühmte Coverstory der BusinessWeek, die den Tod der Beteiligungspapiere 1979 nach einem 13 Jahre anhaltenden Bärenmarkt verkündete. Die darauffolgenden 20 Jahre erwiesen sich als die besten für Aktien in der Geschichte.



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95 % aller Trader werden aus dem Markt gefegt. Doch wie wäre es, wenn es am Aktien-Markt einen Weg gäbe, Geld zu verdienen...


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Ich persönlich habe diese besondere Strategie genutzt, um Gewinne wie diese zu erzielen:

Strategie

Aktie

Einstiegsdatum

Performance*

Exit-Datum

Bull Put-Spread

PYPL

21.04.2016

990,91%

28.04.2016

Bull Put-Spread

ILMN

21.04.2016

400,00%

06.05.2016

Bull Call-Spread

DVN

03.03.2016

320,00%

24.03.2016

Bear Call-Spread

EXC

21.07.2016

300,00%

19.08.2016

Bull Put-Spread

FOSL

25.05.2016

300,00%

17.06.2016

Bull Put-Spread

SLB

07.04.2016

248,00%

14.04.2016

Iron Condor

CRM

17.05.2016

185,71%

20.05.2016

Bull Put-Spread

BMY

09.08.2016

172,73%

19.08.2016

Bear Call-Spread

LNG

24.03.2016

166,67%

14.04.2016

Bear Put-Spread

ABX

10.03.2016

166,67%

14.03.2016

Bear Call-Spread

BP

25.05.2016

160,38%

02.06.2016

Bear Call-Spread

NAV

23.06.2016

155,00%

15.07.2016

Bear Call-Spread

LNG

02.06.2016

139,04%

02.06.2016

Bear Call-Spread

JOY

28.04.2016

110,48%

12.05.2016

Bull Put-Spread

LNG

23.06.2016

95,65%

15.07.2016


Was Sie hier sehen, sind 15 von 46 geschlossenen Trades. Bei über einem Drittel ist es mir gelungen, +100% oder mehr zu erzielen... bei einem durchschnittlichen Gewinn von +44,39% über alle Positionen!

Wenn Sie alle Trades, wie empfohlen mitgemacht haben (mit jeweils 1/30 der Portfolio-Größe als Maximalrisiko pro Trade – bei einer Gesamt-Depot-Größe von z.B. 30000 Dollar wären das 1000 Dollar Maximalrisiko pro Trade), dann konnten Sie bisher eine Gesamtperformance von +116,89% erzielen!

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Meine Strategie funktioniert für jeden. Und das Beste: Sie müssen nichts analysieren, oder berechnen. Diese Arbeit nehme ich Ihnen ab. Sie erhalten von mir glasklare Anweisungen, tippen alles in wenigen Minuten in die Handels-Plattform eines Brokers Ihrer Wahl... fertig.

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Titelgeschichten funktionierten auch für das obere Segment im Jahr 2000 als erfolgreiche Daytrader und populäre Internetunternehmen vorgestellt wurden. Während dieser Indikator sehr nützlich und leicht zu verfolgen ist, kommt er aber sehr selten vor.

Wie wir gesehen haben, bieten Nachrichten täglich einen gewissen Einblick in die Stimmung der Anleger. Fast alle Wirtschaftsnachrichten fallen beispielsweise anders als erwartet aus. Jeden Monat wird erklärt, dass die Arbeitslosenzahlen besser bzw. schlechter als angenommen, ausgefallen sind. Die Erwartungen ergeben sich aus Umfragen unter Wirtschaftswissenschaftlern. Ihr Gemütszustand spiegelt sich in ihren Schätzungen wider. Wenn Wirtschaftsnachrichten konstant die Erwartungen –wie vor kurzem – übertreffen, dann sind Wirtschaftswissenschaftler pessimistisch. Das führt zur sprichwörtlichen „Wall of Worry“, die ein Bullenmarkt erklimmen muss.

Eine dritte Gruppe von Sentimentindikatoren basiert auf den realen Handlungen von Anlegern. Diese sind wahrscheinlich fürs Traden am brauchbarsten.

Vor vielen Jahren gab es viele solcher Indikatoren. Analysten in den 1980ern analysierten Transaktionen von Kleinmengen (Trades mit weniger als 100 Aktien), um herauszufinden, was einzelne Anleger so machten. Sie sahen sich auch an, wie viele Barreserven Fundmanager ihr Eigen nannten. Diese und viele andere Sentimentindikatoren haben heutzutage ausgedient. Durch den Hochfrequenzhandel werden tausende von Trades für weniger als 100 Aktien ausgeführt. Das ist eine Änderung im Marktverhalten, die diesen Indikator nutzlos werden ließ. In ETFs werden nun Trilliarden von Euros investiert und die Höhe von Barreserven bei Funds haben keinerlei Bedeutung mehr, da besonders Unternehmen wie Fidelity und Vanguard strenge Vorgaben dazu für die Manager erlassen haben.

Ein Sentimentindikator, der noch Brauchbares liefert, ist jener, der mit Informationen aus dem Bericht der Commitment of Traders (COT) arbeitet. Dieser Bericht zeigt unterschiedliche Positionen an Terminbörsen. Informationen zum Handel von S&P 500 Futures können für Trader sehr wertvoll sein.

Terminbörsen werden von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) reguliert. Damit Manipulationen vermieden werden, müssen große Trader ihren Besitz melden. Die CFTC weiß, wie viele Kontrakte in jedem Markt gehandelt werden, daher können sie die Positionen der großen Trader einfach abziehen, um den Anteil der kleinen Trader zu bestimmen. An den Terminbörsen waren kleine Anleger im Durchschnitt nicht sehr erfolgreich. Wenn man sich die Entwicklungen von kleinen Trader bei S&P 500 Futures ansieht, dann kann ein Signal basierend auf der Konträrtheorie erzeugt werden.

Querdenker stellen sich gegen den Trend. Sie sind optimistisch, wenn die meisten Anleger bärisch sind. Das ist eine populäre Analysemethode, man darf aber nicht vergessen, dass der Großteil der Anleger sich nur bei Wendepunkten irrt. Meistens lassen Bullen die Kurse weiter nach oben schießen, bis es keine Bullen mehr gibt und es zu einem Einbruch kommt. Aus dieser simplen Tatsache lässt sich auch ableiten, warum Umfragen und Titelüberschriften so selten Signale generieren. Die Daten des COD ist aber anders. Bei Terminbörsen befinden sich kleine Trader konstant auf der falschen Seite des Marktes.

Futures haben ein Ablaufdatum. Trader, die in solche Terminkontrakte investieren, nutzen fast immer Leverage-Effekte, um mit relativ wenig Geld eine relativ große Investition zu kontrollieren. Das bedeutet, dass kleine Trader bei Verlusten, keine Zeit haben, darauf zu warten, dass sich der Trade erholt, da ihre Verluste relativ schnell in die Höhe schießen können und, sie keine Zeit haben, eine längerfristige Perspektive wie bei Aktien einzunehmen.

Der Chart unten zeigt die Positionen von kleinen Tradern bei E-Mini S&P Futures. Sehr auffällig ist, dass sie 2016 konstant falsch gelegen sind.

Mittels COT-Daten kann die Stimmung durch das wirkliche Verhalten der Trader gemessen werden, während Umfragen darauf basieren, was Anleger meinen zu glauben. Aus diesem Grunde ist der COT-Bericht wahrscheinlich der brauchbarste Sentiment-Indikator. Die Daten werden vom CFTC jeden Freitag um 09:30 MEZ auf Englisch veröffentlicht und sind frei zugänglich.

Während Daten zur generellen Stimmung nützlich sein können, wird es wohl am besten sein, wenn Sie diese als Input für Ihre Tradingentscheidungen sehen. COT-Daten können wöchentlich eingesehen werden. Wenn kleine Trader pessimistisch agieren, dann könnte es sich auszahlen, bullisch zu agieren. Auch Umfragen können wöchentlich überprüft werden. Wenn sich die Stimmung einem Extrem zuwendet, könnte es Zeit sein, aggressiv zu handeln. Es ist normalerweise am besten, wenn man Kursdaten zur Bestätigung des Sentimentindikators heranzieht. Wenn sich Anleger bei Umfragen bullisch zeigen, und sich anhand der COT-Daten als bärisch erweisen, dann sollte ein Kursausschlag unter den gleitenden Durchschnitt nicht ignoriert werden und als Verkaufssignal gesehen werden, welches deutlich macht, dass weitere Einbrüche zu erwarten sind.

Im Moment ist die Sentimentanalyse bullisch und höhere Kurse an der Börse werden unterstützt.


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Nach der Gründung des „Austria Börsenbrief“ 1988, der innerhalb weniger Jahre zum führenden Börsenbrief Österreichs wurde, arbeitete er als Vermögensverwalter und Analyst im IPO-Bereich. Sein Fachgebiet ist die detaillierte Analyse von US Small Caps im Bereich Technologie und Wachstumsbranchen, sowie Options-Strategien. Sein Depot des Dynasty Wealth Investor erzielte in 2015 +51% Rendite und in den ersten zwei Monaten 2016 bereits +26%.

Er sucht ständig attraktivste Wachstumsbranchen und Special Situations, darunter: Das Internet of Things, spannende HithTech-Werte, aber auch alternative Energie-Investments. Seine Investment-Empfehlungen begleitet er mit professionellem Money Managemant, Hedging-Strategien als Absicherung in fallenden Märkten, sowie charttechnischem Trading. Seine Top Werte finden Sie in der kostenlosen Sonderanalyse "Internet Tsunami Aktien" - hier gratis.

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