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Das könnte was werden Palladium und die 800 US-Dollar

07.03.2017, 12:40  |  1471   |   |   

Die Konsolidierung läuft im Edelmetallbereich. Gold und Silber haben sich von ihren Bewegungshochs entfernt und auch Palladium scheint in diesen Tagen keinen Antrieb entwickeln zu wollen.

Die psychologisch wichtige Marke von 800 US-Dollar bleibt zunächst unerreicht. Aber unerreichbar ist sie nicht. Der starke US-Dollar belastet derzeit die Edelmetalle und überdeckt damit ein wenig das eigentlich gute fundamentale Umfeld für Palladium. 

Im Vergleich zu unserer letzten Palladium-Kommentierung vom 19.02. mit dem Titel "Für Palladium wird es jetzt brenzlig!" ist nicht sonderlich viel ereignisreiches passiert. Und das ist wiederum bereits ein Zeichen einer gewissen Robustheit. Denn zum damaligen Zeitpunkt drohte nach dem Scheitern an der 800er Marke eine ähnlich dynamische Abwärtsreaktion wie im Januar als Palladium massiv unter Druck geriet. Doch sie kam nicht, auch wenn man natürlich feststellen muss, dass sich das Chartbild seitdem auch nicht sonderlich aufgehellt hat. 

Noch immer thront das Doppel-Top im Bereich um 800 US-Dollar über allem. Diese obere Umkehrformation hat sich aber noch nicht vervollständigen können. Hierzu muss der Bereich des Zwischentiefs (bei 730 US-Dollar) unterschritten werden. In diesem Fall wäre eine Ausdehnung der Korrektur auf 700 US-Dollar zu erwarten, auch eine weitere Ausdehnung auf 650 US-Dollar sollte dann nicht überraschen. Doch so weit es noch nicht. Bislang hat sich auch aus der Auflösung der ansteigenden Keil-Formation (orange) kein nachhaltiges Abwärtspotential entwickeln können.

Kurzum: Die charttechnische Situation bei Palladium ist durchaus diffizil. Klare Signale gibt es erst, wenn es Palladium gelingen sollte, die 800 US-Dollar zu überspringen oder, wenn die 730 US-Dollar nach unten durchschlagen werden. 

An unserer grundsätzlich unverändert optimistischen Haltung gegenüber Palladium hat sich nichts geändert, auch wenn das aktuelle Chartbild derzeit eher dagegen spricht.



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