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CFD Wissen

Was sind CFDs?

Ein Differenzkontrakt (CFD, Contract for Difference) ist ein Ausgleichsgeschäft zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Basiswertes und gehört zur Gruppe der derivativen Finanzinstrumente. Mit CFDs kann ein Anleger auf Preisänderungen bei z. B. Aktien, Indizes oder Rohstoffen spekulieren, ohne diese zu besitzen. CFDs haben keine Laufzeitbeschränkung und ermöglichen es, von steigenden und fallenden Kursen zu profitieren.

Beim Handel mit CFDs muss eine Sicherheitsleistung, die „Margin“, für die eingegangene Position hinterlegt werden. Dadurch, dass der Anleger nur einen Teil des tatsächlichen Volumens des eigentlichen Geschäfts bereitstellt, ergibt sich ein Hebeleffekt. Mit einem Hebel von 20:1 kann man z. B. bei einer Einlage von 5.000 EUR mit einem gehebelten Volumen von 100.000 EUR spekulieren.

Was sind die Vorteile des CFD-Handels?

Durch den Marginhandel können Anleger mit relativ niedrigem Einsatz sehr hohe Volumina bewegen. Die Möglichkeit auf steigende und fallende Kurse zu setzen, bietet die Chance in jeder Marktlage aktiv zu sein und besonders von volatilen Märkten zu profitieren.

Des Weiteren gibt es keinen Zeitwertverfall, wie beispielsweise bei Optionsscheinen. So sind CFDs sehr transparente und leicht verständliche Anlageprodukte, die den entsprechenden Basiswert 1:1 abbilden.

Seit wann gibt es CFDs?

CFDs haben ihren Ursprung in den frühen 1990er Jahren in Großbritannien. Dort wurden sie entwickelt, um die Stempelsteuer zu umgehen, die beim Aktienhandel an der Londoner Börse an den Staat abgeführt wurde. CFDs wurden jedoch außerbörslich „Over The Counter“ gehandelt und konnten der Abgabepflicht entgehen.

Ende der Neunziger wurde der CFD-Handel in England auch für Privatkunden zugelassen. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten, der Produkttransparenz und der Möglichkeit als Instrument zum Hedging haben sich CFDs inzwischen in ganz Europa als innovative Finanzinstrumente durchgesetzt.

Einstieg in den CFD-Handel?

Sind CFDs die richtigen Produkte für mich? Fühle ich mich beim Daytrading wohl?

Diese Fragen lassen sich leicht beantworten, indem potenzielle Anleger den CFD-Handel zuerst einmal ausprobieren: In der Regel bieten CFD-Broker für den Einstieg ein kostenloses und unverbindliches Demokonto mit virtuellem Startkapital an.

Ausführliche Plattformtrainings geben Einsteigern die optimale Unterstützung, um sich mit allen Facetten des CFD-Handels und den Handelsplattformen vertraut zu machen, bevor es – bei Gefallen – mit realem Geld in den Livehandel geht.

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Literatur zum Thema

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