Ein Differenzkontrakt (CFD, Contract for Difference) ist ein Ausgleichsgeschäft zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines
Basiswertes und gehört zur Gruppe der derivativen Finanzinstrumente. Mit CFDs kann ein Anleger auf Preisänderungen
bei z. B. Aktien, Indizes oder Rohstoffen spekulieren, ohne diese zu besitzen. CFDs haben keine Laufzeitbeschränkung
und ermöglichen es, von steigenden und fallenden Kursen zu profitieren.
Beim Handel mit CFDs muss eine Sicherheitsleistung, die „Margin“, für die eingegangene Position hinterlegt werden.
Dadurch, dass der Anleger nur einen Teil des tatsächlichen Volumens des eigentlichen Geschäfts bereitstellt, ergibt
sich ein Hebeleffekt. Mit einem Hebel von 20:1 kann man z. B. bei einer Einlage von 5.000 EUR mit einem gehebelten
Volumen von 100.000 EUR spekulieren.


