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     205  0 Kommentare Commerzbank verdient zum Jahresauftakt mehr als erwartet

    Für Sie zusammengefasst
    • Commerzbank mit bestem Quartalsergebnis seit über 10 Jahren
    • Gewinn vor Steuern um fast ein Viertel gestiegen
    • Belastungen durch Rechtsrisiken in Polen bei mBank

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank ist mit einem Gewinnsprung ins laufende Jahr gestartet und hat nach eigenen Angaben ihr bestes Ergebnis in einem ersten Quartal seit mehr als zehn Jahren erzielt. Das Ergebnis vor Steuern lag mit knapp 1,1 Milliarden Euro um fast ein Viertel über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Unter dem Strich standen 747 Millionen Euro Gewinn und damit rund 29 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Das Ergebnis fiel etwas besser aus, als Experten erwartet hatten. "Wir sind mit viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Das starke Kundengeschäft und das sehr gute Ergebnis im ersten Quartal bestärken uns in unserem Ziel, den Gewinn 2024 zu steigern", sagte Konzernchef Manfred Knof.

    Allerdings musste die Commerzbank in den ersten drei Monaten weitere Belastungen bei der polnischen Tochter mBank verkraften: Für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Fremdwährungskrediten wurde dort weitere Vorsorge in Höhe von 318 Millionen Euro gebildet. Seit Jahren machen Probleme in Polen der Commerzbank zu schaffen. Hauptgrund sind Schweizer-Franken-Kredite, die etliche Polen vor Jahren für die Baufinanzierung aufgenommen hatten. Als der polnische Zloty gegenüber dem Franken an Wert verlor, stiegen die Belastungen für die Kreditnehmer. Viele klagten daraufhin wegen möglicherweise unrechtmäßiger Klauseln gegen polnische Geldhäuser. Über außergerichtliche Einigungen versucht die Commerzbank, Rechtsrisiken in diesem Bereich zu mindern.

    In den vergangenen beiden Jahren drückten jeweils Belastungen in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro in Polen das Konzernergebnis der Commerzbank. Dennoch erzielte das Institut 2023 - beflügelt von der Zinswende - einen Rekordgewinn von 2,2 Milliarden Euro. Diesen Wert will der Commerzbank-Vorstand im laufenden Jahr übertreffen. Der Ausblick hänge jedoch "von der Entwicklung der Belastungen bei den Schweizer-Franken-Krediten der mBank" ab. Gestützt wird die Prognose von einem weiter starken Zinsüberschuss. Für diesen Wert erhöhte die Bank die Prognose./ben/DP/zb

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