Neu auf wallstreet:online? Jetzt kostenlos registrieren!
Registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

    Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ???

    eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
    Fraud123

    neuester Beitrag 02.09.14 01:06:27 von
    hangseng62
    Beiträge: 180.135
    ID: 1.131.140
    Aufrufe heute: 132
    Gesamt: 8.938.591


    Beitrag schreiben Ansicht: Normal
    In dieser Diskussion gibt es 4 Top-Beiträge. Zur Top-Ansicht wechseln
    Avatar
    Fraud123
    schrieb am 01.08.07 21:18:51
    Beitrag Nr. 1 (30.972.837)
    Ich bin der Ansicht, dass man als Anleger nun höchste Vorsicht walten lassen sollte!

    Tag für Tag kommen neue Hiobsbotschaften, hier eine Hedge-Fonds-Pleite, dort ein Immofinanzierer mit Schieflage,
    die Hypothekenkrise zieht ihre Kreise!

    Hier geht es nicht um Peanuts meine Lieben, hier geht es um Riesensummen, die eine gesamte Volkswirtschaft schädigen können, und sich letztendlich zu einem Flächenbrand entwickeln können, der die gesamte Börsenwelt ergreift!

    Es ist möglich dass eine Finanzkrise in Amiland die Börsen zum Crashen bringt, denn diese Krise kommt, nachdem die Weltbörsen vier Jahre haussiert haben und zum Großteil neue Allzeithochs generiert haben.
    Noch stehen wir erst am Anfang einer Korrektur,
    nach unten ist noch viel Platz, da sich teilweise richtige Fahnenstangen gebildet haben!

    Ferner sieht man an den hyperleichtsinnigen Kreditvergaben, dass mal wieder Gier das Hirn gefressen hat-Übermut kommt vor dem Fall...

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass es zu einem Crash kommen kann, was den meisten Marktteilnehmern scheinbar noch nicht bewußt ist, die letzten Jahre wurde schließlich jede Korrektur sofort wieder hochgekauft.
    Die zuletzt festgestellte Bullen/Bärenquote war mit 2,98 bedenklich hoch!!

    Wenn diese Krise die Gesamtwirtschaft in Amiland in Mitleidenschaft zieht, dann sind alle Gewinnprognosen und die darauf basierenden KGV\\\\\\\'s nur noch Makulatur und der Markt muß neu bewertet werden.

    Die tollen Zahlen und Prognosen der deutschen Firmen sehen mir nach Zyklushoch aus, ich denke es kann nur noch schlechter werden angesichts dieses überbordenden Optimismus!!

    Ach außerdem naht auch noch das Sommerloch - also höchste Vorsicht!!!
    ;)


    Investmentbanken belasten Wall Street
    [20:40, 01.08.07]

    Von Mark Böschen (Frankfurt) (ftd.de),

    Der New Yorker Aktienmarkt ist erneut mit Verlusten gestartet. Der Grund dafür ist ein Immobilienfinanzierer, der kurz vor der Pleite steht. Besonders stark verloren die großen US-Broker. Nur der Fusionsberater Lazard stieg nach Vorlage des Quartalsergebnisses gegen den Trend.

    Der S&P 500 verlor 0,3 Prozent auf 1450 Punkte, der Dow Jones gab 0,2 Prozent auf 13183 Zähler nach. Der Nasdaq Composite sank um 0,6 Prozent. Am Dienstag hatten alle drei deutlich mehr als ein Prozent verloren. Der Grund für die Verluste sind weitere schlechte Nachrichten vom Kreditmarkt. Der US-Baufinanzierer American Home Mortgage Investment räumte ein, vor der Pleite zu stehen und keine Kredite mehr zu bekommen. Die Aktie brach am Dienstag um 90 Prozent ein. Insgesamt fehlten dem Haus rund 800 Mio. Dollar, hieß es. Das Institut gehört zu den großen Hypotheken-Anbietern in den USA und hat vor allem Kunden mit höherer Kreditwürdigkeit. Die australische Großbank Macquarie goss weiteres Öl ins Feuer: Das Management warnte vor Verlusten von bis zu 25 Prozent bei zwei Fonds - auch diese hatten aber eigentlich keine direkte Verbindung zum krisengeschüttelten US-Markt für zweitklassig besicherte Darlehen. Die Verluste könnten sich auf bis zu 254 Mio. Dollar summieren, teilte Macquarie mit.
    Broker rutschen ins Minus

    Die Anleger verkauften vor allem die Aktien von großen Brokerhäusern: Lehman Brothers (minus 2,2 Prozent), Morgan Stanley und Goldman Sachs (minus 1,4 Prozent), Bear Stearns (minus 1,1 Prozent) und Merrill Lynch (minus 1,2 Prozent). Der Rivale Lazard stieg dagegen um 2,4 Prozent. Der Fusionsberater verdiente im zweiten Quartal 2,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, schlug mit dem Gewinn von 61,5 Mio. $ jedoch die Erwartung von Analysten.
    Avatar
    Fraud123
    schrieb am 01.08.07 21:20:55
    Beitrag Nr. 2 (30.972.866)
    01.08.2007 - 10:35
    US-Hausmarktkrise belastet Gesamtwirtschaft



    New York (BoerseGo.de) - Unter den von der US-Hausmarktkrise betroffenen Unternehmen finden sich vor allem Eisenbahnbetreiber, Chemiehersteller und Versicherer. So klagt der zweitgrößte US-Eisenbahnbetreiber Burlington Northern Santa Fe Corp. über geringere Transporte bei Hausprodukten und Bauholz, was mit einer Reduzierung von Gewinnerwartungen einhergeht. Gemäß dem Chemiekonzern DuPont Co. ist die geringere Nachfrage nach Küchen und Badezimmern mit Gewinneinbußen verbunden. Die frühere Versicherungssparte von General Electric, Genworth Financial Inc. stellt im Zusammenhang mit der Hypothekenkrise und damit verbundenen Versicherungsansprüchen für das laufende Gesamtjahr einen Gewinn am unteren Ende der Prognosen in Aussicht.

    Beim Investmenthaus Merrill Lynch sieht deren Chefökonom für Nordamerika, David Rosenberg, wegen der Hausmarktkrise das Gewinnwachstum der US-Unternehmen von ursprünglich 19 Prozent auf 6 Prozent sinken.
    :eek::eek:
    Avatar
    nonkeynes2
    schrieb am 01.08.07 21:26:36
    Beitrag Nr. 3 (30.972.948)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 30.972.837 von Fraud123 am 01.08.07 21:18:51" Ich bin der Ansicht, dass man als Anleger nun höchste Vorsicht walten lassen sollte! "


    Dann fange schon mal an zu zählen, wie viele sich über Deinen
    Thread lustig machen werden - je mehr es sind, desto ernster ist
    die Lage.


    Und nun zum Thema.

    An der EUWAX werden weiterhin massenweise Long-Zertis gehandelt
    - so als ob nichts gewesen ist.

    Es gibt unter den Anlegern weder Angst noch Bedenken - offensichtlich erwarten jetzt alle, dass irgend jemand demnächst das Ganze hochkauft.


    Sie werden vergeblich darauf warten.
    Avatar
    boulefan
    schrieb am 01.08.07 21:31:40
    Beitrag Nr. 4 (30.972.999)
    Die Trendwende ist in vollem Gange...

    Morgen vielleicht schwarzer Freitag :confused:
    Avatar
    SeekerOfKnowledge
    schrieb am 01.08.07 21:34:20
    Beitrag Nr. 5 (30.973.033)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 30.972.999 von boulefan am 01.08.07 21:31:40Vermutlich nicht da heute Mittwoch ist.
    Avatar
    Fraud123
    schrieb am 01.08.07 21:35:57
    Beitrag Nr. 6 (30.973.060)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 30.972.948 von nonkeynes2 am 01.08.07 21:26:36Vielen könnte das Lachen noch vergehen, vor allem denen,
    die 2000 noch nicht an der Börse aktiv waren...
    ;)


    AP
    Stocks Fluctuate Amid Home Loan Jitters
    Wednesday August 1, 3:10 pm ET
    By Tim Paradis, AP Business Writer
    Stocks Zigzag As Wall Street Faces Concerns on Home Loans, Credit Market


    NEW YORK (AP) -- Wall Street careened through a difficult session Wednesday, changing directions several times as investors were beset by ongoing concerns about U.S. home loans and the credit market.
    Stocks had for a time seemed to be holding their gains, but the market resumed its zigzags, suggesting that any advance was perhaps tenuous and could be punctured by further bad news about soured subprime home loans, those made to borrowers with poor credit.

    The back-and-forth session revealed the fractious nature of the stock market after a series of triple-digit swings in the Dow Jones industrials over the past week. On Tuesday, Wall Street gave back a big early gain and resumed the sharp slide it began last week, as concerns about home loan defaults and their fallout re-emerged when American Home Mortgage Investment Corp. reported troubles with its credit lines.

    Economic news -- including a better-than-expected report on pending home sales -- as well as record oil prices failed to peel investors' focus from credit.

    "We've got a tug-of-war going on," said Arthur Hogan, chief market analyst at Jefferies & Co. He contends Wednesday's trading represents a microcosm of the market's performance of recent weeks, when investors alternately focus on concerns like subprime loans and rising energy prices and positives like low unemployment, low interest rates and corporate profits.

    AP
    U.S. Crisis Sends World Markets Tumbling
    Wednesday August 1, 12:38 pm ET
    By Matt Moore, AP Business Writer
    European, Asian Markets Fall Again, Spurred by Mounting Fears Over U.S. Subprime Market Crisis


    FRANKFURT, Germany (AP) -- European and Asian markets tumbled again Wednesday, spurred by mounting fears that the crisis in the U.S. subprime market could start engulfing banks and other companies around the world.

    In Germany, the DAX-30 Index fell 1.5 percent to close at 7,473.93 as banking stocks slid on news that American Home Mortgage Investment Corp. had missed margin calls from its lenders and was mulling several options, including the strategic liquidation of its assets.

    The company said the turbulent conditions in the mortgage market forced it to mark down the value of its portfolio of home loans and loan-backed bonds.

    That caused shares to drop as persistent concerns that woes in the U.S. housing loan market could spread and drag on global growth. The U.K. FTSE 100 index fell 1.7 percent to 6,250.60 and the French CAC-40 index lost 1.7 percent to 5,654.30.

    In Asia, Japanese stocks sank 2.2 percent to a four-and-half-month low, Hong Kong's market fell 3.2 percent, and South Korean shares plunged 4 percent. Indian stocks also sank 4 percent.

    Chinese stocks, which had shrugged off the global market turmoil until now, retreated from record highs. The benchmark Shanghai Composite Index fell 3.8 percent.

    Jimmy Yates, a dealer at CMC Markets in London, said the drop in European markets was due to the subprime mortgage crisis in the United States, particularly in the wake of Tuesday's announcement by American Home Mortgage.

    "A lot of this stuff has been talked about and now people are starting to really factor it in and thinking it could have an effect on GDP and a U.S. slowdown," Yates told The Associated Press. "The knockdown effect on the global economy can never be discounted."

    He said traders are curious and cautious about what kind of amounts of money could be involved, adding that some estimates have run as high as US$250 billion (euro182.98 billion).

    "No one knows what kind of effect it's going to have," he said. "We could be talking massive amounts of money."

    :eek::eek::eek:
    Avatar
    nonkeynes2
    schrieb am 01.08.07 21:37:15
    Beitrag Nr. 7 (30.973.076)
    Ich mache jetzt mal Werbung in eigener Sache.

    Habe in dem folgenden Thread http://indizes.wallstreet-online.de/informer/community/threa…
    den Stand der Dinge knapp analysiert, und warte vergeblich auf Reaktionen - bis auf einen sinnlosen Kommentar kam leider noch gar
    nichts
    Avatar
    Fraud123
    schrieb am 01.08.07 21:39:36
    Beitrag Nr. 8 (30.973.116)
    Was die Sache aber noch schlimmer macht ist der Umstand,

    dass in Amiland eine Stagflation droht,

    also eine stagnierende Wirtschaft bei steigender Inflation (Inflation v.a. durch die hohen Energiekosten verursacht, der Ölpreis dürfte schließlich noch weiter steigen, denn wir haben die Hurricane-Saison noch vor uns!)

    Eine verhängnisvolle Kombination, da dann der Markt nicht mal mehr auf fallende Zinsen hoffen kann...
    ;)
    Avatar
    nonkeynes2
    schrieb am 01.08.07 21:49:18
    Beitrag Nr. 9 (30.973.288)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 30.973.060 von Fraud123 am 01.08.07 21:35:57" but the market resumed its zigzags, suggesting that any advance was perhaps tenuous and could be punctured by further bad news about soured subprime home loans, those made to borrowers with poor credit.

    "


    Die Märkte lauern nur darauf schlechte Nachrichten zu bekommen.


    Ausserdem habe ich es bereits in einem anderen Thread erwähnt, dass
    die Wertpapierkredite im Amiland derzeit bei sagenhaften
    400 Mrd. US-Dollar liegen.

    Das ist ein Allzeithoch.


    Und dann noch die Carry-Trades - vermutlich ist dort die Schieflage
    noch viel extremer.


    Das sieht wirklich nicht gut aus für die Aktienmärkte.
    Und dann noch die steigende Anleihenverzinsung und steigende
    Inflation.


    Wenn der DAX jetzt weiter korrigiert bis in den Bereich
    6000-5000 Punkte, dann wird es eine gewöhnliche Korrektur, der eine
    weitere Rallye folgen kann.
    Wenn es aber weiter nach oben läuft wird das sehr wahrscheinlich
    noch viel schlimmer enden als in 2000-2003.
    Avatar
    havedone
    schrieb am 01.08.07 21:49:46
    Beitrag Nr. 10 (30.973.299)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 30.972.837 von Fraud123 am 01.08.07 21:18:51aus FAZ.NET von heute:

    KfW stützt IKB mit
    8,1 Milliarden Euro

    Börsen-Zeitung v. 31.07.:

    "US-Hypothekenkrise bringt IKB ins Wanken- Hauptaktionär KfW muss einspringen"

    "11 Milliarden fließen aus Aktienfonds ab"
    Flucht der Anleger setzt sich ungebremst fort........

    Nur noch eine Frage der Zeit, dann sehen wir wieder richtig gute Kaufkurse.




    Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

    Investoren, die diesen Wert beobachten, informieren sich auch über:

    WertpapierPerf. %
    +0,55
    +0,25
    +0,51
    +0,73
    +0,79
    -0,25
    -0,58
    -0,67
    +0,59
    +0,27