WDH/China bald größter Markt für Porsche - Volkswagen optimistisch
(Wiederholung vom Wochenende)
PEKING (dpa-AFX) - China wird die USA spätestens bis nächstes Jahr als größter Markt für Porsche
Am Montag wird in Wolfsburg in Gegenwart von Chinas Regierungschefs Wen Jiabao und Kanzlerin Angela Merkel der Vertrag für ein neues VW-Werk in Ürümqi in der nordwestchinesischen Region Xinjiang unterzeichnet. Welche Autos dort gebaut werden, 'ist noch nicht entschieden', sagte eine Quelle. Es sei erstmal ein kleines Werk für 20 000 bis 50 000 Autos. Die Investition wird laut offiziellen Medien in Xinjiang rund zwei Milliarden Yuan, heute 240 Millionen Euro, betragen. Das neue Werk ist Teil der Strategie der Wolfsburger, stärker die Märkte im Westen Chinas zu erobern.
Nach den Boom-Jahren hat sich der Automarkt zwar abgekühlt, doch spüren vor allem chinesische Hersteller mit Billigautos den Abschwung. Ausländische Marken und Oberklasse-Autos sind weniger betroffen. Audi
'Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr wieder zweistelliges Wachstum erreichen werden.' Zwar habe sich der Absatz in den USA stark erholt, doch gebe es ein 'Kopf-an-Kopf-Rennen'. Dass China größter Markt werde, 'könnte dieses Jahr möglich sein', sagte Maier. Andere Porsche-Kreise verwiesen später eher vorsichtig auf nächstes Jahr. Auf keinem anderen Markt der Welt wurden schon zwei Jahre in Folge so viele Geländewagen Cayenne verkauft. Auch für die Limousine Panamera ist China der größte Markt.
In einer Weltpremiere stellt Porsche auf der Pekinger Automesse den Cayenne GTS vor. Auch wird erstmals in Asien die neue Generation des Boxster präsentiert. Die Autoshow in der chinesischen Hauptstadt dauert bis 2. Mai und soll nach Presseberichten rund 800 000 Besucher anlocken. Am Montag wird Daimler
Von der leichten Abkühlung des Wirtschaftswachstums in China auf 8,1 Prozent lassen sich die ausländischen Hersteller aber nicht die gute Laune verderben. Der China-Chef von Audi, Dietmar Voggenreiter, sah 'riesige Wachstumsmöglichkeiten'. Es zeigten sich in China immer noch 'viele weiße Flecken'. Audi wolle die Zahl seiner Händler in zwei Jahren von 230 auf 400 erhöhen. Es gebe 100 chinesische Metropolen mit mehr als fünf Millionen Einwohnern. Audi sei erst in 57 dieser Städte vertreten. Nach einem Wachstum von 37 Prozent im Vorjahr hatte Audi in China im ersten Quartal sogar um 40 Prozent zugelegt./lw/DP/nmu
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