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    Börsen in Europa am Morgen Aufschläge, Zahlenausweise im Blick

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  24.04.2012, 10:39  |  943 Aufrufe  |   | 

    Paris (www.aktiencheck.de) - Nach den erheblichen Vortagesverlusten können die wichtigsten europäischen Aktienindizes im frühen Dienstaghandel wieder etwas zulegen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt derzeit 0,92 Prozent auf 2.265,57 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) steigt indes um 0,53 Prozent auf 2.390,27 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notieren im Plus.

    Der Handelsbilanzüberschuss der Schweiz hat sich im ersten Quartal 2012 verkleinert. Dies gab die Eidgenössische Zollverwaltung heute bekannt. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 5,85 Mrd. Schweizer Franken (CHF) und fiel damit kleiner aus wie im Vorquartal mit 6,94 Mrd. CHF, aber größer als im Vorjahresquartal mit 5,14 Mrd. CHF. Hierbei kletterten die Exporte nominal um 0,9 Prozent auf 50,37 Mrd. CHF (real: -0,5 Prozent). Die Importe schrumpften binnen Jahresfrist nominal um 0,6 Prozent auf 44,52 Mrd. CHF (real: +1,0 Prozent). Im Blickfeld der Investoren stehen heute vor allem die Anteilsscheine von Novartis (ISIN CH0012005267/ WKN 904278). Der Pharmakonzern verzeichnete im ersten Quartal einen Gewinnrückgang. Zurückzuführen war die auf einen negativen Einfluss der Generikakonkurrenz, insbesondere für Diovan und Femara, und Produktionsprobleme beim US-Standort von Consumer Health in Nebraska. Der Jahresausblick wurde indes bestätigt. Auf Konzernebene wird bei konstanten Wechselkursen mit einem Nettoumsatz auf dem Niveau des Jahres 2011 gerechnet. Den Erwartungen zufolge dürfte die operative Kerngewinnmarge des Konzerns bei konstanten Wechselkursen geringfügig unter dem Niveau des Jahres 2011 liegen. Der US-Dollar gewann im ersten Quartal gegenüber den meisten anderen Währungen an Wert. Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem Niveau des Monats März halten, rechnet man mit einem negativen Effekt von etwa 2 bis 3 Prozent auf den Umsatz wie auch auf das operative Ergebnis des Gesamtjahres. Das Papier gibt als Schlusslicht im SMI um 1,3 Prozent nach. Vorne verteuern sich Swisscom um 2,1 Prozent.

    Die Verbraucherstimmung in Frankreich hat sich im April nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Insee leicht verbessert. So erhöhte sich der saisonbereinigte Index des Verbrauchervertrauens in Europas zweitgrößter Volkswirtschaft auf 88 Zähler. Hierbei handelt es sich um den höchsten Wert seit November 2010. Für März war ein Indexstand von 87 Punkten ausgewiesen worden. Michelin (ISIN FR0000121261/ WKN 850739) rollen an der Spitze des CAC 40 um 6,1 Prozent vor. Der Reifenhersteller konnte im ersten Quartal trotz eines Absatzrückgangs beim Konzernumsatz zulegen. Dabei wurde der Absatzrückgang durch Preiserhöhungen überkompensiert. Auch die anhaltend starke Absatzentwicklung bei Spezialreifen hat sich im Auftaktquartal positiv bemerkbar gemacht. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Michelin trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen in Europa nach wie vor ein Absatzvolumen auf Vorjahresniveau. Beim operativen Gewinn geht man für das laufende Fiskaljahr von einer deutlichen Steigerung aus.

    STMicroelectronics (ISIN NL0000226223/ WKN 893438) verbessern sich um 1,9 Prozent. Der größte Chip-Hersteller in Europa meldete bereits gestern nach US-Börsenschluss, dass man im ersten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat, was mit einer schwachen Entwicklung bei ST-Ericsson und einem klaren Umsatzrückgang zusammenhängt. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch übertroffen. Wie ebenfalls bereits gestern bekannt gegeben wurde, hat der Energie- und Gasversorger GDF SUEZ (ISIN FR0010208488/ WKN A0ER6Q) im ersten Quartal dank des kalten Wetters in Europa und der wachsenden Stromnachfrage in den Schwellenländern Umsatz und Gewinn gesteigert. Zudem wurde die Umsatzprognose für das Gesamtjahr bestätigt. Der Titel verteuert sich um 0,6 Prozent.

    Im breiten Markt geht es für die Aktie des Spirituosenherstellers Remy Cointreau (ISIN FR0000130395/ WKN 883206) um 1,1 Prozent nach oben. Das Unternehmen wies im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 einen deutlichen Umsatzanstieg aus. Für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern seine Ende November veröffentlichte Prognose. Demnach geht man weiterhin davon aus, die Ergebnisse erheblich steigern zu können. Dabei soll der operative Gewinn deutlich zweistellig zulegen.

    Positiv aufgenommen wurde der Zahlenausweise des Telekommunikationskonzerns KPN (ISIN NL0000009082/ WKN 890963). So steigt der Titel um 3,4 Prozent an, obwohl das Unternehmen im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Der Umsatz war ebenfalls leicht rückläufig. Für das laufende Fiskaljahr erwartet KPN nach wie vor einen Umsatz im Bereich von 4,7 bis 4,9 Mrd. Euro. Der Free Cash-Flow soll bei rund 1,6 bis 1,8 Mrd. Euro liegen. Die Dividendenplanung in Höhe von 90 Cent je Aktie für das laufende Fiskaljahr wurde ebenfalls bestätigt.

    AB Foods (ISIN GB0006731235/ WKN 920876) verteuern sich um 1,9 Prozent. Der Lebensmittelhersteller hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres leicht verbessert, was mit einer starken Entwicklung bei AB Sugar und Primark zusammenhängt. Für das abgelaufene erste Halbjahr will man eine Zwischendividende in Höhe von 8,5 Pence pro Aktie ausschütten, was einer Anhebung um 8 Prozent zum Vorjahr entspricht. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im britischen Leitindex FTSE 100 die Anteilsscheine der MAN Group mit einem Zugewinn von 3,7 Prozent wieder, während auf dem letzten Platz Capita um 5,4 Prozent einbrechen.

    SEB (ISIN SE0000148884/ WKN 859768) legen um 1,6 Prozent zu. Die Großbank verzeichnete im ersten Quartal einen leichten Gewinnanstieg. Profitieren konnte das Kreditinstitut von einer Verbesserung im Kreditgeschäft und einer leicht rückläufigen Steuerbelastung.

    Dow Jones EURO STOXX 50: 2.265,57 (+0,92 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.390,27 (+0,53 Prozent) FTSE 100 (London): 5.694,81 (+0,52 Prozent) CAC40 (Paris): 3.130,04 (+1,02 Prozent) MIB (Mailand): 14.097,00 (+1,79 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 6.968,30 (+1,78 Prozent) SMI (Zürich): 6.130,50 (+0,26 Prozent) ATX (Wien): 2.044,94 (+1,12 Prozent) (24.04.2012/ac/n/m)


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