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ROUNDUP Kontron leidet unter Flaute für Infrastrukturprojekte

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
25.04.2012, 10:25  |  507   |   |   

ECHING (dpa-AFX) - Der Echinger Hersteller von Minicomputern Kontron hat einen schwachen Start ins neue Jahr erwischt. Die Flaute in den wichtigen Absatzmärkten Telekom und Infrastruktur, wo besonders hohe Margen erzielt werden, hält an. Daher habe sich eine 'unvorteilhafte Zusammensetzung des Umsatzmix' ergeben, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Mittwoch mit. Beides zusammen machte bisher etwa 40 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern ging im Vergleich zum Vorjahresquartal von 7,4 auf 4,2 Millionen Euro zurück. Damit verfehlte das Unternehmen die Markterwartungen. An der Frankfurter Börse stieg die Aktie nach einer Eröffnung im Minus um 0,5 Prozent auf 5,67 Euro.

Der Umsatz legte dank starker Geschäfte in den Bereichen Energie und Transport leicht von 130,1 auf 131,5 Millionen Euro zu. Der Auftragsbestand erhöhte sich von 370,8 auf 379,8 Millionen Euro. Positiv entwickelte sich der Cash Flow. Wegen des Verkaufs des Werks in Malaysia erhöhte sich der Barmittelzufluss von 2,9 auf 30,0 Millionen Euro. Mit dem Verkauf sank auch der Wert der Vorratsbestände um 17 Prozent auf 96,2 Millionen Euro. Zudem ging das dortige Personal an den Käufer Plexus über. Die Mitarbeiterzahl reduzierte sich zum Ende März bei Kontron von 2.939 auf 2.448 Mitarbeiter.

Kontron bekräftigt zudem das Jahresziel eines Umsatzes von voraussichtlich 560 bis 590 Millionen Euro bei einer leichten Zunahme der operativen Marge./fn/mne/stk

Wertpapier: Kontron


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ROUNDUP Kontron leidet unter Flaute für Infrastrukturprojekte

ECHING (dpa-AFX) - Der Echinger Hersteller von Minicomputern Kontron hat einen schwachen Start ins neue Jahr erwischt. Die Flaute in den wichtigen Absatzmärkten Telekom und Infrastruktur, wo besonders hohe Margen erzielt werden, hält an. Daher habe sich eine 'unvorteilhafte Zusammensetzung des Umsatzmix' ergeben, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Mittwoch mit. Beides zusammen machte bisher etwa 40 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

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