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Wall Street-Schluss Fed-Entscheid und Apple-Zahlen sorgen für gute Laune

Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
 |  25.04.2012, 22:15  |  2426 Aufrufe  |   | 

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes zeigten sich am Mittwoch vor dem Hintergrund einer wahren Flut an Quartalszahlen und der Leitzinsentscheidung der Fed sehr freundlich. Die Märkte profitierten dabei von starken Ergebnissen von Apple sowie von besser als erwarteten Resultaten bei Boeing und Northrop Grumman. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewann 0,69 Prozent auf 13.090,72 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich mit einem Plus von 2,30 Prozent bei 3.029,63 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) einen Aufschlag von 1,36 Prozent auf 1.390,69 Punkte zeigte.

Der Auftragseingang langlebiger Güter ist im März 2012 gesunken. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 4,2 Prozent unter dem Vormonatsniveau, während Volkswirte nur eine Abnahme um 1,7 Prozent prognostiziert hatten. Für Februar war ein Auftragsplus von revidiert 1,9 (vorläufig: 2,4) Prozent ermittelt worden. Daneben ermittelte die Mortgage Bankers Association of America (MBA) für die Woche zum 20. April 2012 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 3,8 Prozent. In der Vorwoche war hingegen ein Plus von 6,9 Prozent ermittelt worden. Der Offenmarktausschuss FOMC der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat auf ihrer Sitzung am Mittwoch über die Leitzinsen und weitere Geldpolitische Maßnahmen im Dollar-Raum beraten. Dabei haben die Notenbanker die Leitzinsen erwartungsgemäß bei 0,0 bis 0,25 Prozent belassen. Auch das Twist-Programm wurde erneut bekräftigt. Zudem erklärte die Fed, dass die Leitzinsen bis weit in das Jahr 2014 auf dem historisch niedrigen Niveau verharren sollen. Die Fed erwartet für 2012 nun ein BIP-Wachstum von 2,4 bis 2,9 Prozent, nachdem im Januar ein Wachstum von 2,2 bis 2,7 Prozent erwartet worden war. Die Arbeitslosenquote sieht die Fed im Jahr 2012 bei nun 7,8 bis 8,0 Prozent, nach zuvor 8,2 bis 8,5 Prozent. Die Inflationsrate wird seitens der Fed für 2012 bei 1,9 bis 2,0 Prozent erwartet, nach zuvor 1,4 bis 1,8 Prozent. Bei der Kerninflation wird die Prognose von 1,5 bis 1,8 Prozent auf 1,8 bis 2,0 Prozent erhöht.

Bereits gestern nach Börsenschluss präsentierte Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985) die Zahlen zum zweiten Fiskalquartal. Dabei konnte der Gewinn fast verdoppelt werden, die Erwartungen wurden klar geschlagen. Das starke Quartalsergebnis wurde durch das Absatzplus bei iPhones (+88 Prozent), iPads (+151 Prozent) sowie Macs (+7 Prozent) getragen. Einzig bei iPods musste das Unternehmen einen Rückgang um 15 Prozent hinnehmen. Die Aktie schoss um 9 Prozent nach oben. Auch Amgen (ISIN US0311621009/ WKN 867900) veröffentlichte gestern nachbörslich die Zahlen zum ersten Quartal 2012. Dabei übertraf der Biotechkonzern die Umsatzerwartungen und bestätigte seinen positiven Ausblick auf das Gesamtjahr 2012. Amgen zogen 2,3 Prozent an. Der Netzwerkausrüster Juniper Networks (ISIN US48203R1041/ WKN 923889) gab vorläufige Ergebnisse für das erste Quartal 2012 bekannt. Dabei konnten die Erwartungen der Analysten geschlagen werden. Juniper gaben dennoch 3,7 Prozent ab.

Heute stehen mit Boeing (ISIN US0970231058/ WKN 850471) und Caterpillar (ISIN US1491231015/ WKN 850598) zwei Schwergewichte im Fokus des Anlegerinteresses. Der Flugzeughersteller konnte im ersten Quartal das Vorjahresergebnis deutlich übertreffen und die Marktschätzungen in den Schatten stellen. Zudem wurde das untere Ende der erwarteten Ergebnisspanne für 2012 angehoben, während die Umsatzplanung bestätigt wurde. Indes konnte der Baumaschinenhersteller im ersten Quartal mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg aufwarten. Die Erwartungen wurden dabei deutlich übertroffen. Zudem wurde der Ergebnisausblick für das Gesamtjahr nach oben korrigiert. Während Boeing 5,4 Prozent zulegten, büßten Caterpillar 4,7 Prozent ein.

Der Rüstungskonzern Northrop Grumman (ISIN US6668071029/ WKN 851915) musste im ersten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen. Die Erwartungen konnten jedoch klar geschlagen werden. Wie CEO Wes Bush ausführte, habe man sich in einem sehr schwierigen Marktumfeld trotz rückläufiger Umsatzerlöse erfolgreich behaupten können. Unter anderem habe man die Margen dank der implementierten Kostensenkungsmaßnahmen weiter verbessert. Die Papiere notierten 0,5 Prozent fester. Auch der Konkurrent General Dynamics (ISIN US3695501086/ WKN 851143) hat einen Umsatz- und Gewinnrückgang im ersten Quartal 2012 verbucht. Im Gegensatz zu Northrop konnte man die Analystenerwartungen jedoch nicht erfüllen. Indes wurde der Ausblick bekräftigt. Titel von General Dynamics verloren 3,7 Prozent.

Anteilsscheine von Delta Air Lines (ISIN US2473611083/ WKN 850874) tendieren unverändert. Die Fluglinie meldete, dass sie im ersten Quartal trotz gestiegener Treibstoffkosten einen Gewinn erzielt hat, was vor allem auf einen Einmalertrag aus Treibstoff-Hedging-Aktivitäten zurückzuführen ist. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen erfüllt. Auch der Wettbewerber US Airways (ISIN US90341W1080/ WKN A0HFWK), eine der größten Fluggesellschaften in den USA, konnte im ersten Quartal 2012 einen Gewinn ausweisen. Die Erwartungen wurden hier geschlagen. US Airways rückten um 3,2 Prozent vor.

Der Pharmakonzern Eli Lilly (ISIN US5324571083/ WKN 858560) gab bekannt, dass sein Gewinn im ersten Quartal leicht gesunken ist, was das Ergebnis rückläufiger Umsätze ist. Dabei hatte man unter dem Auslaufen von Patenten für das Medikament Zyprexa zu leiden. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch geschlagen. Die Jahresprognose wurde indes angehoben. Eli Lilly verteuerten sich vor diesem Hintergrund um 2,1 Prozent.

Der drittgrößte US-Mobilfunkbetreiber Sprint Nextel (ISIN US8520611000/ WKN 857165) teilte mit, dass sich ihr Verlust im ersten Quartal fast verdoppelt hat, was auf hohe Sonderbelastungen zurückzuführen ist. Die Erwartungen konnten jedoch übertroffen werden. Daneben hat der Börsenbetreiber NASDAQ OMX Group (ISIN US6311031081/ WKN 813516) im erste Quartal einen Gewinnrückgang verbucht. Die Markterwartungen wurden verfehlt. Während Sprint Nextel um 2,4 Prozent nachgaben, verbilligten sich NASDAQ OMX um 0,8 Prozent.

Schließlich verkündete WellPoint (ISIN US94973V1070/ WKN A0DNLY), der nach Mitgliederzahlen größte Krankenversicherer in den USA, dass er im ersten Quartal einen Gewinnrückgang verbuchen musste, was auf geringere Investment-Gewinne zurückzuführen ist. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen geschlagen. Zudem wurde der Jahresausblick angehoben. WellPoint tendierten 0,5 Prozent schwächer. (25.04.2012/ac/n/m)

Themen: FEDBush


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