Konjunkturtermine Termine: EZB und US-Arbeitsmarkt im Fokus

     |  29.04.2012, 15:00  |  1520 Aufrufe  |   | 

    Nachdem in der abgelaufenen Börsenwoche die US-Notenbank für relativ gute Laune an den Finanzmärkten sorgte, darf am Donnerstag die EZB ran.
    Da die Versorgung der europäischen Banken mit 1.000 Milliarden Euro billigen Geldes offensichtlich keine nachhaltige Entspannung gebracht hat, darf man nun auf die weiteren Maßnahmen bzw. Statements der Notenbanker gespannt sein. Vor der Bekanntgabe des Sitzungsergebnisses stehen allerdings noch einige Konjunkturdaten zur Bekanntgabe an. Dabei sorgt vor allem die deutsche Wirtschaft, die zuletzt schwächelte, für Spannung. Neben den deutschen Einzelhandelszahlen für den Monat März (Montag) schauen die Investoren am Mittwoch auf die aktuelle Entwicklung des Arbeitsmarktes und die Stimmung unter den Einkaufsmanagern des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland sowie in Europa. Nach der für Donnerstag anberaumten EZB-Sitzung sollten dann vor dem Wochenende die Daten zu den europäischen Einzelhandelsumsätzen und der Stimmung unter den Einkaufsmanagern aus dem Dienstleistungssektor im Auge behalten werden.
        
    Datenflut vom US-Arbeitsmarkt

    Von der Konjunkturfront in den USA gibt es in der kommenden Woche einige Highlights zu vermelden. Wenn hierzulande der Tag der Arbeit angegangen wird, erfahren die Investoren, wie sich in den USA die Autoverkäufe und der ISM-Einkaufsmangerindex im April entwickelt haben. Zur Wochenmitte gibt es dann Neuigkeiten vom US-Arbeitsmarkt. Am Mittwoch geht es mit dem Challenger-Bericht über Stellenstreichung und dem Monatsbericht der ADP los, die bei den Marktakteuren allerdings nicht den allerhöchsten Stellenwert haben. Der Donnerstag dürfte dann mit den wöchentlichen Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe und dem Quartalsbericht zur Produktivität und zu den Lohnkosten um einiges stärker beachtet werden. Am Freitag heißt es dann: Aufpassen. Vor dem Wochenende veröffentlicht nämlich das US-Arbeitsministerium seinen Monatsbericht. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll die Arbeitslosenrate im April bei 8,2 Prozent stagnieren und die Zahl neuer Jobs außerhalb des Landwirtschaftssektors von 120.000 auf 165.000 angestiegen sein. Für viel Unruhe dürften während der gesamten Handelswoche aber auch die angekündigten Quartalszahlen sorgen.


    Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.


    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Enthaltene Werte

    WertpapierKursZeitPerf. %
    11.910,03PKT
    16:23:53
    +0,56
    17.707,46PKT
    16:23:53
    +0,17
    3.690,86PKT
    16:23:45
    +0,57

    Autor

    Jörg Bernhard arbeitet seit 2002 als freier Wirtschaftsjournalist und hat sich innerhalb des Themenkomplexes Börse & Investment auf die Bereiche Rohstoffe und Zertifikate spezialisiert. Derzeit arbeitet er für diverse Internetportale und Fachpublikationen.

    RSS-Feed Jörg Bernhard

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    650
    504
    302
    TitelLeser
    2849
    2052
    1346
    1101
    1084
    907
    894
    812
    787
    730
    TitelLeser
    6136
    4391
    3216
    2849
    2788
    2758
    2521
    2421
    2290
    2249
    TitelLeser
    9112
    8879
    7982
    7940
    7910
    6713
    6167
    6136
    6124
    5898