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EUR/USD Unter dem Vorwochentief würde es für den Euro nochmal ungemütlich

Gastautor: Jens Klatt
 |  18.11.2012, 15:26  |  916 Aufrufe  |   | 

Eine Woche ohne große Impulse für den EUR/USD. Die Marke um 1,2700 US-Dollar stand die gesamte Woche über im Fokus, konnte von den Bullen aber verteidigt werden. Auf der Oberseite bekamen wir infolge der tendenziell dovishen Aussagen seitens des Sitzungsprotokolls der FOMC eine Attacke auf die Region um 1,2800 USD zu sehen, allerdings konnte der EUR/USD dieses Level nicht verteidigen. Zum Ende der Handelswoche handelte der EUR/USD im Bereich um seinen Vorwochenschluss.

 

Was ist für die kommende Woche zu erwarten? Rein technisch bleibt der Vorteil im Daily im EUR/USD auf jeden Fall Short einzuschätzen. Das Währungspaar bewegt sich in einem klaren Abwärtstrendkanal und mit einem dynamischen Unterschreiten des Vorwochentiefs bei 1,2659 USD wäre ein Verkauf in den Bereich um 1,2500 US-Dollar denkbar.

Ein Blick auf den (15, 5, 5)-Slow Stochastic könnte den Euro-Bullen kurzfristig eine Verschnaufpause verschaffen. Die Bodenbildung dort könnte eine Gegenbewegung in Richtung der Vorwochenhochs in den Bereich um 1,2800 USD einleiten. Eine wirkliche Aufhellung des Chartbildes seh ich persönlich allerdings erst mit einem Rücklauf über Vorwochenhoch bei 1,2875 USD.
Rein sentimenttechnisch ist der Vorteil im EUR/USD nicht klar zu identifizieren. Die Masse der Retail Trader ist den US-Dollar nach den Aussagen der FED am Mittwoch tendenziell Netto-Long, was einen schwächeren US-Dollar impliziert.
Die Netto-Short-Positionierung ist im EUR/USD im Vergleich zur Vorwoche um 16% gestiegen, während die Netto-Long-Positionierung um 4% fiel. Absolut sind nun 53% der Retail-Trader den EUR/USD Short positiniert, das erste Mal seit zwei Wochen. Ein Zeichen für tendenzielle EUR/USD Stärke? Das technische steht dieser, wie oben eingefangen entgegen.

Wichtige Marken (19.11. – 23.11.2012):

Support:
1,2465 / 1,2500 | 1,2659

Resist: 1,2875 | 1,2800

 

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EUR/USD - Daily

Themen: FOMCEuroEURUSD


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Gastautor

Jens Klatt arbeitet als Marktanalyst bei DailyFX.de. Klatt ist seit über sieben Jahren in der Finanzbranche tätig. Er erlernte den Börsenhandel von der Pike auf bei einem großen Börsenmakler und wechselte dann an einen Eigenhandelsdesk. Dort handelte er Futures, vornehmlich auf den DAX, EuroFX und das Britische Pfund. Den Devisenhandel favorisiert er aufgrund seiner schönen und klaren Strukturen und betrachtet ein striktes Risk-Managment beim Trading seines eigenen Kontos als unabdingbar für den langfristigen Erfolg.

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