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goldinvest.de Equitas Resources - Gute Chancen auf eine erhebliche Nickelpreissteigerung in den nächsten Jahren

Gastautor: Björn Junker
30.03.2015, 14:31  |  1043   |   |   

Während der diesjährigen Bergbaumesse PDAC in Toronto hatten wir Anfang März Gelegenheit, uns mit Kyler Hardy, President des Nickelexplorers Equitas Resources (WKN A12CWK / TSXv EQT)zu unterhalten. Nachdem das Unternehmen nun die Erkundung seines Garland-Projekts in Angriff nehmen konnte, haben wir noch einmal im Detail nachgehakt.

GOLDINVEST: Im September 2014 erwarb Equitas Resources das Nickelprojekt Garland. Warum die Ausrichtung auf Nickel?

Kyler Hardy: Ich habe die Entwicklung bei Nickel und den Metallen der Platingruppe bereits einige Jahre lang verfolgt. In vielen Ländern, in denen Nickel produziert wird (Indonesien, Südafrika, Russland, den Philippinen), gibt es geopolitische Risiken. So erreichte zum Beispiel der Nickelpreis im Mai 2014 ein Zweijahreshoch, da Indonesien die Ausfuhr nicht weiterverarbeiteten Nickels verbot – was 20 bis 30% des bisherigen Angebots vom Markt nahm. Zwar wurde das Problem mittlerweile nach einer Unterbrechung des Angebots gelöst, doch zeigt das, dass diese Länder nicht wirklich der beste Ort sind, um dort Geschäfte zu machen. Doch ein großer Teil des Angebots für die genannten Rohstoffe stammt genau aus diesen Regionen. Diese instabilen und risikobehafteten Regionen, die einen großen Teil des weltweiten Nickelangebots liefern, eröffnen die Möglichkeit von Angebotsunterbrechungen und Preissteigerungen. Die strukturellen Probleme in diesen Gebieten können und werden nicht über Nacht behoben werden und es kann Jahre dauern, entstandene Probleme zu beheben, wie es zum Beispiel in der Mongolei in Bezug auf das riesige Kupfer- und Goldprojekt Oyu Tolgoi der Fall ist. Dort hat die Einmischung der Regierung, das Projekt um mehr als drei Jahre verzögert.

Hinzu kommt, dass viele der seit Langem in Produktion befindlichen Nickelvorkommen in der westlichen Welt in immer größeren Tiefen abgebaut werden müssen und sich angesichts ihrer zunehmenden Ausbeutung der Nachhaltigkeitszyklus dieser Minen verringert. Da diese Metalle in den letzten Zyklen vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erfuhren, gab es nur einen minimalen Ressourcenersatz und kaum Projektfortschritte. Meiner Meinung nach hat Nickel auf Grund dieser und anderer Faktoren gute Chancen auf eine erhebliche Preissteigerung in den kommenden Jahren.

Es wird ein langfristiges, strukturelles Angebotsdefizit für Nickel prognostiziert, da Nickelprojekte während früherer Peaks kommissioniert wurden und sehr wenige neue Projekte entwickelt wurden, um sie zu ersetzen. 2001 gab es 12 Nickelprojekte mit einer Kapazität von mehr als 500.000 Tonnen, die bereit waren, in Produktion zu gehen. 2014 gab es noch fünf Nickelprojekte mit rund 200.000 Tonnen, die für die Produktion bereit waren.

China, verantwortlich für den Anstieg der Metallpreise im vergangenen Jahrzehnt, führt Nickel ein und es ist eines der Metalle, bei dem das Land am wenigsten angebotsautark ist. Jedes Wiedererstarken des Wirtschaftswachstums würde zu einem erhöhten Bedarf von einem Land führen, das bereits jetzt der größte Nickelkonsument weltweit ist. Darüber hinaus gibt es derzeit Spekulationen, dass China seine Erzlagerbestände, die 2013 bei 25 Mio. Tonnen lagen, schnell reduziert.

Zudem sieht beispielsweise der „Global Nickel Market Outlook Report“ für 2015-2020 ein gutes Verbrauchswachstum für den Nickelmarkt. Es wird davon ausgegangen, dass der jährliche Nickelverbrauch in den verschiedenen Branchen, die das Metall einsetzen, von 2015 bis 2020 um rund 11% steigen wird (Quelle: http://www.researchandmarkets.com/research/b5j586/global_nickel).

GI: Warum hat sich Equitas im Speziellen für das Garland-Projekt entschieden? Warum ist das Projekt Ihrer Ansicht nach besonders interessant?

KH: 1993 entdeckte Robert Friedlands Unternehmen Diamond Fields Resources Ltd. eines der größten Nickelvorkommen der Welt (das übrigens nur 30 Kilometer nordwestlich von Equitas‘ Garland-Projekt liegt und eine ähnliche geologische Signatur aufweist). Das führte Mitte der 1990er Jahre dazu, nachdem Bohrergebnisse diesen signifikanten Nickel- und Kupferfund auf Voisey‘s Bay bestätigten, dass zahlreiche Flächen abgesteckt wurden. Was wiederum dazu führte, dass die Claims in zahlreiche kleine Gebiete unterteilt wurden, sodass in vielen Gebieten keine systematische, vollständige Exploration erfolgte.

Unser Partner steckte fast zwei Jahre Analyse in die geologische Region im Küstengebiet von Zentral-Labrador und den Labrador Trough, um dort aussichtsreiche Gebiete aufzuspüren, die nach der gewaltigen Entdeckung Friedlands nie ausreichend weiterverfolgt wurden oder während des vorangegangenen Explorationsbooms übersehen wurden. Wir untersuchten auch die Möglichkeit, neuere Technologien wie luftgestützte VTEM-Untersuchungen (Versatile Time Domain Electro-Magnetics) anzuwenden und wie dies die Aussichten für das Unternehmen verändern könnte, da diese neue Technologie tiefer in geologische Strukturen vordingen kann, als das zur Zeit der Entdeckung von Voisey’s Bay möglich war.

Nach dieser umfassenden Datenbewertung wählten wir das Garland-Projekt als Ziel mit höchster Priorität aus. Wir haben eine Fläche von 25.050 Hektar in diesem Gebiet konsolidiert, was eine der größten Claim-Gruppen ist, die dort bislang von einem Betreiber zusammengestellt wurde. Voisey’s Bay, im Besitz von Vale, ist das offensichtliche Ziel, für das wir eine Fortsetzung finden wollen. Was die Lage angeht, ist Garland ein logischer Standort, um eine Lagerstätte von ähnlicher Art wie auf Voisey’s Bay zu finden.

Die Tagebaumine auf Voisey’s Bay hat zudem jetzt die Genehmigung der Provinzregierung erhalten, auch untertage zu operieren, was das Minenleben bis 2035 ausgedehnt hat. Diese Mine in Labrador ist ein wichtiger Player in der Nickelproduktion. 2012 produzierte Voisey’s Bay 30% des gesamten kanadischen Nickelausstoßes. Dass im Sudbury-Distrikt mehr als 50 und im Manitoba Thompson-Distrikt mehr als 5 Lagerstätten liegen, deutet unserer Ansicht nach darauf hin, dass Nickellagerstätten in Clustern auftreten.

GI: Verfügen Sie bereits über historische Daten zu dem Projekt? Was besagen diese?

KH: Bislang wurde auf dem Projektgebiet kaum detaillierte, geologische Kartierung vorgenommen. Die letzte Explorationsrunde auf der Liegenschaft wurde von INCO Ltd., der Vorgängergesellschaft von Vale Canada Ltd., zwischen 2005 und 2008 durchgeführt. Sie verfolgten ein ähnliches Explorationskonzept wie wir, wo es um Gestein geht, das ähnliches Muttergestein und magnetische Eigenschaften aufweist, wie das Gebiet von Voisey’s Bay. Das Unternehmen führte luftgestützte Gravitätsuntersuchungen, elektromagnetische Bodenuntersuchungen und eine Bohrung durch. Obwohl es wie gesagt nur eine Bohrung gab, zeigten die Untersuchungen doch auf, dass die Liegenschaft über erhebliches Potenzial verfügt. Der Bohrkern enthielt eine Reihe von verschieden strukturieren Gabbronoriten mit Spuren von sehr feinkörnigen, verteilten Sulfiden. Dieses vergleichsweise seltene Gestein ähnelt dem Muttergestein auf der Voisey’s Bay-Mine.

GI: Equitas hat nun eine luftgestützte VTEM-Untersuchung über dem Garland-Projekt abgeschlossen. Welche Informationen gewinnen Sie damit, die vorherigen Besitzern nicht zur Verfügung standen?

KH: Bisherige Untersuchungen auf dem Gebiet wurden mit einer älteren, EM-Technologie durchgeführt, die nur 60 bis 75 Meter tief in den Boden eindringen konnte. Diese Untersuchungen grenzten einige von Osten nach Westen tendierenden Strukturen ab, waren aber nicht in der Lage, eine angemessene Tiefe zu erreichen, um die Möglichkeit eines wesentlich größeren Ziels bzw. Systems nachzuweisen. Das VTEM-System, das wir benutzen, dringt bis in eine Tiefe von mehr als 600 Metern vor – bei extrem hoher Auflösung. Das wird uns eine klare Sicht darauf geben, welche Arten und welche Größen von Erzkörpern unter der Oberfläche liegen und hoffentlich einige Zusammenhänge darstellen, die in bisherigen Untersuchungen nicht erkannt werden konnten.

Everett Makela, Equitas‘ Explorationsleiter spielte während seiner Zeit bei Inco und Vale eine führende Rolle bei der regionalen Bewertung des gesamten zentralen Küstenbereichs Labradors, der so genannten Nain Plutonic Suite. Vale stellte die Exploration in dem Gebiet 2008 ein, kurz bevor die VTEM-Methode verbreitet und praxiserprobt war. Everett glaubt, dass der Einsatz der VTEM-Technologie einen neuen, tieferen Einblick und damit zusätzliche Explorationsinformationen bieten wird, die entscheidend sind, um neue, qualitativ hochwertige Ziele zu definieren.

GI: Wenn Sie dann die Informationen aus der VTEM-Untersuchung haben, was werden dann Ihre nächsten Schritte sein?
 
KH: Die Informationen, die wir so gewinnen, werden unsere nächsten Schritte im hohen Maße bestimmen. Nach Fertigstellung der Untersuchung wird unser Geophysiker die Interpretation der Daten aufnehmen und Bohrziele auswählen. Wenn alles wie geplant läuft, sollten wir in der Lage sein, mit den Resultaten ein erstes Bohrprogramm zur Erkundung der aussichtsreichsten Ziele anzusetzen. Im Idealfall könnten die Bohrungen bereits Mitte Juli 2015 beginnen.

GI: Das Garland-Projekt liegt weit im Norden. Werden Sie sich auch nach einem weiteren Projekt umsehen, um das ganze Jahr über arbeiten zu können? Wäre das ebenfalls ein Nickelprojekt?

KH: Momentan erreichen wir die Garland-Liegenschaft mit dem Flugzeug. Sollte es eine Entdeckung geben, würde die nahegelegene Infrastruktur, die aus der Entwicklung von Voisey’s Bay entstanden ist, die späteren Kosten erheblich reduzieren. Bei den im Gebiet von Voisey’s Bay vorherrschenden Witterungsbedingungen sollten wird in der Lage sein, sechs bis sieben Monate pro Jahr auf Garland zu arbeiten.

Wir sind darauf aus, die nächste große Nickellagerstätte zu finden und dabei den Wert des Unternehmens für die Aktionäre zu steigern. Wir sind der Ansicht, dass ein Fehler, den viele Explorationsunternehmen in diesem schwierigen Marktumfeld machen, ist, ihre Entwicklungen auszusetzen, um auf die „Trendwende“ zu warten. Wir glauben, dass diese Trendwende durch Voisey’s Bay ähnliche Entdeckungen kommen wird. Wir wollen in unseren Entwicklungen das ganze Jahr über sehr aktiv sein, sodass der Erwerb eines oder mehrerer weiterer Nickelprojekte für Equitas die nächste Priorität ist. Wir sehen uns deshalb in zwei Regionen Kanadas sowie einem südamerikanischen Land um. Ziel ist es, das Unternehmen so zu positionieren, dass wir das ganze Jahr über Newsflow schaffen und unser Risikoprofil diversifizieren.

In Hinsicht auf Projektbewertungen verfügen wir über ein sehr starkes Team, mit erheblicher Erfahrung im Bereich Nickel, das jeden Aspekt der Projekte untersucht, die uns vorgelegt werden. Wir haben zudem den Vorteil, dass am Rohstoffmarkt wenig passiert und die Preise am Boden sind. Dennoch oder gerade deswegen sind wir sehr wählerisch, wenn es darum geht, welche Projekte wir verfolgen.

GI: Warum, Ihrer persönlichen Meinung nach, könnten Equitas Resources aktuell an einem für Anleger interessanten Punkt in der Unternehmensentwicklung sein?

KH: Equitas ist zu einem großen Teil im Besitz von Management, Insidern und einigen Rohstofffonds. Ich halte einen signifikanten Teil des Unternehmens. Unser unabhängiger Direktor Quang Jie Wang ist Leiter der Internationalen Exploration der Zijin Mining Group Co. Ltd. (WKN A0M4ZR), der größten Rohstoffgesellschaft Chinas. Sie haben vor Kurzem 81 Mio. CAD in Pretium Resources (WKN A1H4B5) investiert, um deren Goldprojekt Brucejack in British Columbia zur Produktion zu bringen und am 23. März investierten sie 105 Mio. CAD in Ivanhoe Mines (WKN A1W4VG), ein Unternehmen, das von Robert Friedland geführt wird. Zijin Mining ist über eine hundertprozentige Tochter namens Yield Gold Resources derzeit bereits Aktionäre von Equitas.

Es ist uns bislang gelungen, jedes Ziel, das wir uns gesetzt haben, auch zu erreichen. Angesichts der bevorstehenden Fertigstellung der VTEM-Untersuchung und der Chance auf eine große Entdeckung in einem Gebiet mit der größten produzierenden Nickelmine Kanadas haben Aktionäre die Möglichkeit, sich an einer aussichtsreichen Explorationsunternehmung zu beteiligen, die das Potenzial auf einen hochgradigen Nickelfund birgt.


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