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Nach Bargeld-Limit Auch EZB bläst zum Kampf gegen Bargeld - Draghi will 500-Euro-Schein abschaffen

05.02.2016, 10:00  |  8626   |  11   |   

Der Kampf gegen das Bargeld nimmt weiter Fahrt auf. Nach der Bundesregierung stellt sich nun auch die Europäische Zentralbank gegen die Geldscheine. Medienberichten zufolge will Draghi den 500-Euro-Schein abschaffen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits …

In der Europäischen Zentralbank gibt es konkrete Vorarbeiten zur Abschaffung der 500-Euro-Banknote, des höchsten Scheins der Eurozone. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf Äußerungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi gegenüber EU-Abgeordneten. „Wir wollen Änderungen machen, aber wir wollen sie in einer ordentlichen Weise“, erklärte Draghi laut Protokoll vor dem Europaparlament. Es sei noch keine Entscheidung bezüglich der höchsten Banknoten gefallen. Aber die Beratungen im EZB-Direktorium liefen schon einige Zeit und es gebe „technische Arbeiten“. Es gehe nun darum, „wie man eine Entscheidung am besten durchsetzt und wie man das kommuniziert“, sagte Draghi laut „FAZ“. Den Beschluss über die Abschaffung der 500-Euro-Scheine müsste der EZB-Rat treffen, in dem auch die Gouverneure der 19 nationalen Notenbanken sitzen.

Weidmann: „Das wäre fatal“

Erst in dieser Woche sorgten Pläne der Bundesregierung zur Einführung eines Bargeld-Limits für Aufregung. Demnach will Berlin eine Obergrenze für die Bezahlung mit Bargeld im Inland einführen. Aufgrund der gewachsenen Bedrohungslage durch den Terrorismus und weil Bargeld ein wichtiges Vehikel von Terroristen sei, sollen Beträge über 5.000 Euro nicht mehr bar bezahlt werden können (Mehr dazu hier: Schluss mit Bargeld! Bundesregierung will Bezahlung in bar einschränken).

Bundesbankchef Jens Weidmann hält ein solches Bargeld-Limit für falsch. „Es wäre fatal, wenn die Bürger den Eindruck bekämen, dass ihnen das Bargeld nach und nach entzogen wird“, sagte er der „Bild-Zeitung“. Der Bürger solle selbst entscheiden können, ob er lieber Bargeld nutze oder bargeldlos bezahlen möchte. Außerdem, so Weidmann, dürfe die Bundesregierung bei der „Diskussion über Barzahlungen nicht vergessen, dass Banknoten das einzige gesetzliche Zahlungsmittel sind.“

Auch gegenüber den Plänen zur Abschaffung des 500-Euro-Scheins zeigt sich Weidmann skeptisch. „Glauben Sie, dass kriminelle Handlungen deshalb unterblieben, weil es den 500-Euro-Schein nicht mehr gibt?“, entgegnete der Bundesbankchef kürzlich im Interview mit der „FAZ“.

Wertpapier: EUR/USD


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Kommentare

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Monnaie
06.02.16 12:02:35
Einmal bitte über den Tellerrand schauen: die große wirtschaftliche Zukunft sind nur die Daten, Amis sind die allergrößten Datenklauer. Mit den Daten stärken sie ihre und schwächen unsere Wirtschaft, bis irgendwann der Staat auch keine bargeldfeindlichen Staatsanwälte mehr bezahlen kann ( ' mal in Athen erkundigen ). Alle bargeldlosen Zahlungen liefern Daten, nicht nach Liechtenstein oder Luxemburg, sondern in ein Land, wo Guantanamo noch nicht abgeschafft wurde und Drohnen unschuldige Menschen töten, aber die MacDonaldsesser immer fetter werden.
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_Mitglied_
05.02.16 20:05:39
Wir leben in einem Umfeld in dem 99% der Menschheit das Gehirn fehlt, das geht auf Dauer nicht gut und führt frühzeitig zum ableben dieser Masse. Genau jetzt werden all diese dummen Kreaturen Ihre Rechnung bekommen. Der Tod steht vor Ihrer Haustüre, das Pfefferspay wird diesen dümmlichen Gestalten in keinster Weise helfen, sie wissen nicht das die Reise erst begonnen hat.
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_Mitglied_
05.02.16 19:50:31
Auch der kommende Chip unter der Haut stellt für Dumpfbacken in der Matrix kein Problem dar, sie akzeptieren alles und jeden.
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Streberleiche
05.02.16 18:13:20
Da hast du natürlich Recht. Das ganze Finanzsystem wird irgendwann komplett crashen. Nur wird der Systemcrash evtl. noch lange auf sich warten lassen. Eben so lange, wie es die Elite schafft, mit solch verbrecherischen Ausbeutungsmechanismen und Geissellungen der Bürger wie ein Bargeldverbot und dem Ersatz durch Digitalwährung durchzukommen. Bis dahin werde ich versuchen, einen Teil meiner FIAT Währung händisch in eben eine solche ausl. Währung zu tauschen, bzw. in die eines Landes, in dem das vollständige Verbot Bargeldes faktisch unmöglich ist.

Aber selbstverständlich sind Silber, Ackerland oder Betongold auch gute Möglichkeiten, einen Teil seiner Kohle einzutauschen, bevor es über Negativzinsen peu a peu völlig ausgelöscht wird.
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DH-Holzwurm
05.02.16 17:52:16
@ Streberleiche - bedaumt! Bedenke aber bitte, dass bei Deinem Ausflug in Fremdwährungen auch diese zum Scheitern verurteilt sind. Das ganze verbrecherische Papiergeldsystem wird bei nie wieder rückzahlbaren Schulden von ca. 200 Bio. $ weltweit chrashen - die einzige Rettung sind Sachwerte in Form von Immobilien, Edelmetallen nur in physischer Weise, evtl., sofern man etwas davon versteht, Edelsteine oder gar die auch so berühmten Streuobstwiesen. Auch Silber lässt sich nicht verbieten, weil es sich hier nicht nur um eine Sachwertanlage, sondern ebenso um ein Industriemetall handelt.

Ich wette, dass ein Großteil der schmarotzenden rd. 600 politischen Berufsschwätzer im Deutschen Bundestag nicht einmal annähernd begreift, in welcher Lage wir uns alle wirklich befinden. Die wären in ihrer Mehrzahl auch viel zu blöde, die vollständigen Zusammenhänge zu verstehen. Die wenigen politischen Marionetten, die vielleicht nur diffus ahnen, dass sie die Bürger in eine Schuldenfalle verdammt haben, wollen mit den kriminellen Methoden der Bargeldabschaffung nur noch ihren Hals retten. Das wird diesen Lumpen hoffentlich nicht mehr gelingen.

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