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Nullzinsen Mit Immobilien auf einem soliden Kapitalfundament stehen

Gastautor: Stephan Witt
07.03.2016, 19:44  |  1684   |   |   

Die schlechte Nachricht für Sparer: die derzeitigen Mini-Zinsen bleiben uns noch eine ganze Weile erhalten. Die EZB denkt sogar darüber noch weiter an der Schraube zu drehen und das Anleihenkaufprogramm auszuweiten, da die gewünschten Ziele nach wie vor nicht erreicht werden oder sogar in Gefahr stehen.

In den beliebten Sparvarianten wie Sparbuch oder Tagesgeldkonto ist also auch auf längere Sicht nichts zu holen, sogar im Gegenteil: die Gefahr der Negativzinsen wird immer größer. Viele flüchten sich dadurch in andere Wertpapiere wie Aktien oder Fonds. Aber auch hier war es in letzter Zeit recht heikel. Skandale häuften sich und der DAX musste zu Beginn des Jahres kräftig Federn lassen. Kaum besser ist es bei den Rohstoffen. Öl liegt schon eine ganze Weile bei einem Rekordtief und auch Gold konnte bisher kaum begeistern.

Aber für Anleger, die auch auf die Rendite achten wollen, ist die Lage nicht aussichtlos. Mit Immobilien lassen sich auch in diesem schwierigen Umfeld durch vorzeigbare Erfolge erzielen, schließlich kann man aktuell Fremdkapital so günstig wie schon lange nicht mehr aufnehmen. Die entscheidende Frage lautet dabei nur noch, wie man denn am besten in diese Assetklasse investieren sollte.

Möglich wäre der direkte Kauf einer eigenen Immobilie. Damit partizipiert man direkt und unbegrenzt an den erwirtschafteten Mieteinnahmen. Damit lässt, auch je nach Region, eine Rendite erzielen, die deutlich über dem Durchschnitt liegt.

Doch es gibt dabei viele Dinge zu beachten. So wie man den kompletten Gewinn erhält, trägt man auch das komplette Risiko (z.B. Brand, Leerstand). Fundierte Kenntnisse beim Immobilienerwerb und von den lokalen Verhältnissen sind also unerlässlich. Auch dürfte es für viele Sparer ein großer Kapitalaufwand sein, der nicht von jedem gestemmt werden kann.

Wer das Geld dafür nicht aufbringen möchte oder kann oder ganz einfach keine Lust hat, sich intensiver mit seiner Kapitalanlage zu beschäftigen, ist im Bereich der Fonds sicher besser aufgehoben. Während hier geschlossene Fonds auch wieder gute Kenntnisse und Erfahrungen voraussetzen, sind offene Immobilienfonds deutlich verständlicher und erfordern nicht so viel Aufmerksamkeit. Zudem kann der Anleger hier bereits mit geringen Beiträgen am Immobilienmarkt teilnehmen und sich sicher sein, dass erfahrene Manager, die sich auf ihrem Gebiet sehr gut auskennen, die Anlageentscheidungen treffen.

Doch genau diese haben auch ihren Preis, dies sollte also bei der Auswahl vorher bedacht werden, da eventuelle Gebühren (für Verwaltung oder Management) oder Ausgabeaufschläge die Rendite stark drücken werden. Ebenfalls hat man als Anleger hier keinen Einfluss auf die Mittelverwendung. Dafür gibt es Immobilienfonds für fast jeden Bereich, sei es weltweit oder regional begrenzt auf einzelne Länder oder Städte.

Ein großer Vorteil für den Anleger: Anteile an offenen Fonds können derzeit wieder verkauft werden, sie bieten damit ein hohes Maß an Flexibilität und grenzen sich dadurch deutlich von den meist riskanteren (aber auch renditereicheren) geschlossenen Immobilienfonds ab.

Wer Aktien und Immobilien verknüpfen möchte, kann sich auch Immobilienaktien (oder spezieller REITs = Real-Estate-Investment-Trusts) ins Depot holen, zum Beispiel Vonovia oder die Deutsche EuroShop. Egal wie man als Anleger in Immobilien investieren möchte, die Zeit scheint günstig, da niedrige Zinsen immer gut für große Anschaffungen wie Immobilien sind und davon profitiert der Immobilienmarkt natürlich am meisten. 



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Nullzinsen Mit Immobilien auf einem soliden Kapitalfundament stehen

Die schlechte Nachricht für Sparer: die derzeitigen Mini-Zinsen bleiben uns noch eine ganze Weile erhalten. Die EZB denkt sogar darüber noch weiter an der Schraube zu drehen und das Anleihenkaufprogramm auszuweiten, da die gewünschten Ziele nach wie vor nicht erreicht werden oder sogar in Gefahr stehen.

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