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Marktkommentar: Walser Investorenbrief März 2016 (Auszug)
Foto: www.assetstandard.de

Marktkommentar Walser Investorenbrief März 2016 (Auszug)

Nachrichtenquelle: Asset Standard
11.04.2016, 10:45  |  745   |   |   

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Die Lage an den globalen Finanzmärkten bleibt weiterhin volatil. Jedoch hat der März den Investoren auf der Aktienseite nach zwei schwachen Monaten erstmals im laufenden Jahr etwas Linderung verschafft. Im Gegenzug haben Bundesanleihen als sogenannter "sicherer Hafen" nach zwei Monaten in Folge mit positiven Ergebnissen erstmals wieder etwas Boden abgegeben. Positiv ist zu vermerken, dass die meisten Ökonomen ihre Wachstumsprognosen zuletzt nicht weiter nach unten korrigierten, sodass sich die Sorgen um eine globale Rezession im Berichtsmonat etwas auf dem Rückzug befinden. Da sich zuletzt auch der Ölpreis als "Krisenindikator" deutlich stabilisieren konnte, schauen aktuell viele Investoren etwas positiver in die Zukunft als dies noch vor einigen Wochen der Fall war.

Lange Zeit war die Stimmung in Euroland schlechter als die tatsächliche Wirtschaftslage. Dies hat sich zuletzt etwas verändert. Während Stimmungsindikatoren wie IFO, Verbrauchervertrauen oder Einkaufsmanagerindikatoren etwas enttäuschten, konnten sich die real-wirtschaftlichen Kennzahlen weiter verbessern. Ob die Sorgen an den Finanzmärkten oder die Einwanderungsthematik stärker auf die Stimmung drücken, lässt sich aktuell noch nicht abschließend klären. Positiv ist auf jeden Fall, dass sich die Arbeitsmarktsituation weiter verbessert, was auch auf mögliche künftige Konsumausgaben stützend wirkt. Sehr erfreulich ist, dass das bisherige Sorgenkind "Industrieproduktion in Euroland" wieder stärker zulegen konnte. In Deutschland wurde nach langer Durststrecke mittlerweile erstmals wieder das Niveau der Finanzkrise erreicht, vor allem weil Bauproduktion sowie Maschinen- und Fahrzeugbau deutlich zulegten. Positiv ist, dass sich zuletzt auch ein wichtiger Stimmungsindikator - der IFO-Konjunkturklimaindex - nach drei Rückgängen in Folge erstmals wieder verbessert hat. Das wichtigste Ereignis war aber die EZB-Sitzung zu Beginn des Monats. Obwohl die Erwartungshaltung schon hoch war, gelang die Überraschung durch EZB-Chef Draghi dieses Mal besser als im Dezember. Neben der erwarteten Senkung des Refinanzierungssatz auf 0 % und der Depositenrate auf -0,4 % wurden die monatlichen Assetkäufe auf 80 (!) Mrd. Euro ausgeweitet, erstmals Unternehmensanleihen in das Kaufprogramm mit aufgenommen und schließlich den Kreditinstituten ein neuer vierjähriger Langfristtender ab Juni zur Verfügung gestellt.

Anders als in den beiden Jahren zuvor scheint der Start ins neue Jahr in den Vereinigten Staaten zumindest wirtschaftlich deutlich besser ausgefallen zu sein. Besonders der Arbeitsmarkt läuft rund wie schon lange nicht mehr, was an einem Stellenaufbau wie zuletzt vor 15 Jahren und einer Arbeitslosenquote auf einem Achtjahrestiefststand deutlich sichtbar wird. Auch das Sorgenkind vergangener Tage, die US-Industrie, scheint sich langsam zu stabilisieren. Leider haben die Wachstumsstützen der US-Wirtschaft vergangener Tage, der Verbraucher und die Bauwirtschaft, zuletzt etwas Schwung verloren, was die Wachstumsprognosen perspektivisch nach unten drückt. Erfreulich dagegen, dass die US-Notenbank Fed ihren Zinsschritt Ende letzten Jahres immer mehr relativiert und der Markt in Folge immer weniger Zinserhöhungen für die Jahre 2016/2017 einpreist. Als Begründung gegen weitere Zinserhöhungen weicht die Fed immer mehr auf Argumente wie "globale Wachstumssorgen" oder einen "zu starken US-Dollar" aus, während der sehr gute Arbeitsmarkt immer weniger im Fokus steht.

Die Wachstumskonsolidierung in vielen Schwellenländern setzte sich auch im März weiter fort. In Russland und in Brasilien dominieren im laufenden Jahr unverändert die roten Zahlen, wobei die anhaltende Regierungskrise in Brasilien die wirtschaftliche Lage im Lande auch nicht wirklich verbessern kann. Positiv hingegen wirkt sich die aktuelle Stabilisierung bei den Rohstoffpreisen auf die Region aus - sind doch zahlreiche Schwellenländer Nettoexporteure von Rohstoffen. Wie verhalten die Wirtschaft im Reich der Mitte wächst, zeigen das zuletzt gemeldete Zwölfjahrestief bei den Einzelhandelsumsätzen sowie ein Wachstum bei der Industrieproduktion auf dem tiefsten Stand seit der Finanzkrise. Etwas erfreulicher sieht es dagegen am chinesischen Immobilienmarkt sowie beim Anziehen der Kreditvergabe aus.

Die Zunahme der Volatilität dominiert weiterhin die Kapitalmärkte, wobei aber im März erstmals in diesem Jahr bei Investoren an den Aktienmärkten ein leichtes Lächeln zurückgekehrt ist. Unterm Strich konnten alle wichtigen Marktsegmente von Dividendenpapieren positive Monatsergebnisse verbuchen. An der Spitze der Bewegung standen wiederum Schwellenländertitel (MSCI EM +13,2 % in US-Dollar), gefolgt von amerikanischen Werten (S&P500 +6,6 %). Die in den letzten Monaten stärker unter Druck stehenden Dividendentitel Europas (DAX +5,0 %) und Japans (TOPIX +3,8 %) konnten im Berichtsmonat nicht ganz mithalten. Im Gegenzug mussten Bundesanleihen (REXP -0,2 %) etwas von den in den Monaten zuvor entstandenen Kursgewinnen abgeben, während sich US-Treasuries (Effas USA 1-10 Jahre) recht gut behaupten konnten.

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