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Aktien versus Festgeld Rendite gibt es nicht ohne Risiko

Gastautor: Christoph Frank
13.05.2016, 17:05  |  1470   |   |   

Es gehört in Deutschland mittlerweile zum guten Ton, sich lauthals über die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank zu beklagen. Inhaltlich ist das teilweise nachvollziehbar, auch PLATOW Börse hat sich über die geldpolitischen Experimente von Mario Draghi schon kritisch geäußert. Was uns jedoch stört, ist die Selbstverständlichkeit, mit der Politiker, Boulevardmedien und Sparer auf hohe Zinsen pochen, als wären diese ein Grundrecht.

Das sind sie keineswegs! Gewiss: Wer spart, verschiebt Gegenwartskonsum in die Zukunft. Dafür soll er entschädigt werden, zumindest in Form eines Inflationsausgleichs. Doch warum soll ein Konsument eine Überrendite über diesen Ausgleich für Inflation und Konsumverzicht erhalten, wenn er sein Geld risikolos auf einem Girokonto oder Sparbuch parkt?

Nach unserem Verständnis soll es eine Überrendite nur dann geben, wenn der Anleger Risiken eingeht. Wer einem Häuslebauer einen Kredit gibt, muss für das Risiko entschädigt werden, dass der Kreditnehmer in Zahlungsverzug gerät oder pleitegeht. Wer einem Mittelständler via Anleihen oder Aktien Kapital zur Verfügung stellt, kann nicht sicher kalkulieren, dass diese Wertpapiere nicht zum Fiasko werden. Und wer Jungunternehmern Wagniskapital zur Verfügung stellt, muss damit rechnen, dass die meisten Geschäftsideen nicht aufgehen und er mit vielen Beteiligungen Geld verlieren wird.

In all diesen Fällen trägt der Investor ein erhebliches Verlustrisiko und fordert daher zu Recht deutlich höhere Renditechancen. Ganz anders ist das bei den Besitzern von Sparschweinen, Sparbüchern oder Festgeldkonten. Für welches Risiko sollen sie denn bitte entschädigt werden? Niemand ist gezwungen, sein Geld in diese risikoarmen Anlageformen zu stecken und sich damit auf Gedeih und Verderb der Niedrigzinspolitik der EZB auszuliefern. Also hört auf zu jammern und investiert endlich vernünftig!

 



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Christoph Frank (CIIA) leitet die Redaktion der „PLATOW Börse“ und die Beratung des Aktienfonds „DB Platinum III Platow Fonds“. Die „PLATOW Börse“ erscheint dreimal pro Woche. Weitere Infos unter: PLATOW Börse.

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Aktien versus Festgeld Rendite gibt es nicht ohne Risiko

Gibt es ein Grundrecht auf hohe Zinsen? Wir meinen: nein! Doch viele Politiker, Boulevardmedien und Sparer sehen das offenbar anders.

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