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Euro fondsxpress Aktien haben weniger Risiken als Renten

Gastautor: Jörn Kränicke
20.05.2016, 15:14  |  2831   |   |   

Die deutschen Anleger haben die Freude an Aktienfonds verloren. In den ersten drei Monaten des Jahres flossen knapp zwei Milliarden Euro aus Dividendenpapieren ab. Und es ist anzunehmen, dass es inzwischen deutlich höhere Abflüsse gab. Dies dürfte eine Reaktion auf die volatilen Märkte im laufenden Jahr sein. Aber Angst ist ja bekanntlich immer ein schlechter Ratgeber.

Sinnvolle Kapitalanlagen funktionieren nur langfristig. Und langfristig bergen Aktien sogar weniger Risiken als Renten- oder Geldmarktpapiere. Allianz Global Investors hat dazu bis 1801 zurückgeschaut. Anhand von US-Aktien haben sie herausgefunden, dass sie in jedem 30-Jahres-Zeitraum positive reale Renditen erzielt hätten. Im Durchschnitt wären es 6,94 Prozent gewesen. Im schlechtesten Zeitraum von 1903 bis 1933 hätte die Rendite bei 2,81 Prozent gelegen und im besten bei 10,6 Prozent pro Jahr (1857­—1887). In der letzten 30-Jahres-Periode seit 1985 waren es 7,9 Prozent. Mit Renten hätte man im selben Zeitraum nur 5,38 Prozent pro Jahr verdient.

Und: Hätte man 1801 einen Dollar in US-Renten investiert, würde man heute kaufkraftbereinigt über 1550 Dollar verfügen. Bei einem Aktieninvestment wären aus einem Dollar 1,4 Millionen geworden.  

Ein sonniges Wochenende wünscht Ihnen Jörn Kränicke, Chefredakteur 



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