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Immobilien Rechtssicherer Landerwerb in Kanada/Nova Scotia

Gastautor: Frank Eckhardt
20.08.2016, 07:02  |  1548   |   |   

Eine Sache vorweg: Warum sollte jemand Land in Kanada erwerben?

Gibt es dafür nachhaltige Gründe, wenn doch jede Bank und jeder Finanzvertriebler in Europa den Kunden eigene Anlageprodukte wie Sauerbier anbietet? In Zeiten eines äußerst maroden Finanzsystems ist das denkbar einfach erklärt, auch wenn aktuell andere Schlagzeilen die Medien beherrschen und das Augenmerk von der sich immer mehr abzeichnenden „Neuordnung“ des Geldsystems abgelenkt wird.

Für den aufmerksamen Beobachter, für den nur Fakten zählen, ist schon lange klar, dass reale Sachwerte wie physische Edelmetalle oder Landareale außerhalb des Zugriffs der Brüsseler Krake einen nachhaltigen Sinn ergeben. Und das umso mehr, je vielfältiger der Käufer dieses Land bereits heute selbst nutzen kann, sei es als Feriendomizil, als Altersruhesitz, als Kapitalanlage oder als alternative Arche für den Fall der Fälle, dass im Ländle plötzlich Ereignisse um sich greifen, die vorher niemand für möglich gehalten hätte und man sich und seinen Lieben einen sicheren Hafen bieten möchte. Schließlich macht es absolut Sinn, „seinen Feuerlöscher zu erstehen, bevor aus dem Wohnzimmer der Rauch hervorquillt…“

Vor gut 16 Jahren war ich das erste Mal in Nova Scotia, damals anfänglich noch als Tourist. Da mich Land, Leute und die sich hier abzeichnenden Möglichkeiten gleich zu Beginn an in ihren Bann zogen, kam ich seitdem regelmäßig und blieb immer länger vor Ort. Das gipfelte dann vor etwa 9 Jahren darin, dass ich hier unsere eigene kleine Farm erstand.

Dort trieb uns der Gedanke an die eigene, möglichst weitreichende Selbstversorgung an und wir konnten hier in den vergangenen Jahren bereits einiges neu gestalten, was uns viel Freude bereitet. Im Laufe der kommenden 12 Monate sind weitere Schritte in Richtung Unabhängigkeit geplant und es ist sicher spannend danach zu berichten, welche Erfahrungen bei deren Umsetzung gemacht wurden. Ich werde das dann in einem gesonderten Beitrag als Jahresrückblick zusammenfassen.

Meine anfänglichen Erfahrungen mit den Maklern und Landerschließern vor Ort waren leider recht einseitig bescheiden, um es mal so zu formulieren. Der Kontakt zu einem sehr erfahrenen Landvermesser und etliche Anfragen meiner Bekannten und Kunden aus Europa brachten mich schließlich dazu, mein eigenes kleines Landerschließungs-Unternehmen zu gründen.

Seitdem konnte ich diesen kleinen, langsam und gesund wachsenden Betrieb stetig ausbauen. Da ich keinen unnötig großen Wasserkopf wie etliche große Büros und Firmengebäude, teure Vertriebler und große Firmenwagen mein Eigen nenne, muss dieser Wasserkopf auch von keinem meiner Kunden mittels überteuerter Kaufpreise finanziert werden. Mein Bestreben war und ist es seitdem, unseren Kunden und Interessenten bei allen Fragen des rechtssicheren Landerwerbes zur Seite zu stehen und auch darüber hinaus – z. B. bei der Kontoeröffnung etc. – mit meinem Netzwerk an Kontakten hier vor Ort zur Verfügung zu stehen. Das bringt Zeit- und Kostenersparnis und schützt vor so manch bitterer neuer Erfahrung, die ich selbst zu Beginn machen musste.

Ein weiterer wichtiger Kontakt war der zu einem fließend deutsch sprechendem Notar und Rechtsanwalt, welcher unsere Kaufverträge und Beratungsgespräche selbstverständlich zweisprachig begleiten kann und ebenso bei einer möglicherweise geplanten Firmengründung zuverlässig mit all seiner Erfahrung zur Verfügung steht. Vertragsenglisch ist halt nicht das gleiche wie Schul- und Umgangsenglisch in Wort und Schrift.

Einige Anbieter von Landflächen in Nova Scotia und Cape Breton reden und schreiben immer wieder von „Landknappheit“ in Kanada. Ein gutes Verkaufsargument, um mehr „stupid German Money“ einzusammeln. Bei näherer Betrachtung lässt sich nüchtern feststellen, dass das so keinesfalls zutrifft. Jedoch gibt es trotz reichlichem Angebot an Land und Immobilien hier vor Ort einiges zu beachten:

Etliche Areale und Grundstücke sind weder ordnungsgemäß vermessen, noch ins neue Grundbuchsystem eingetragen. Bei vielen Landflächen existieren „alte“ Wegerechte oder Nutzungsrechte, bei einigen bekommt man keine Einfahrten genehmigt weil evtl. die erforderliche Einsicht von der Public Road aus nicht gegeben ist. In anderen Gegenden ist es nicht einfach, ausreichend sauberes Trinkwasser mit der eigenen Brunnenbohrung zu erhalten, etc. etc.

Die meisten „Kleinigkeiten“, „Pferdefüße“ und Hindernisse zum unbeschwerten Genießen des eigenen Areals bemerken viele Neuankömmlinge erst reichlich spät. Oftmals zu spät.

Wenn man dann noch andere ungünstige Faktoren wie einen überhöhten Preis berücksichtigen und abfedern muss, ist es meist nicht mehr möglich, das ungünstig erstandene Land wieder zum eigenen Kaufpreis zurück auf den Markt zu bringen und erfolgreich zu verkaufen.

Ich durfte über viele Jahre selbst einiges an Lehrgeld bezahlen und habe erkannt, dass eine langjährige Marktkenntnis und ein gutes Netzwerk vor Ort die einzigen Faktoren sind, um die häufigsten, oftmals teuer bezahlten Fehler, zu vermeiden. Die reale Werteinschätzung und die Nutzungsmöglichkeiten eines Landareals sind nur damit zuverlässig zu handhaben.

Neben einiger Glücksritter, die das schnelle Geld in diesem Sektor machen wollen (und erfahrungsgemäß ebenso schnell wieder vom Markt verschwunden sind wie sie gekommen waren), gibt es jedoch auch zuverlässig und seriös arbeitende Kollegen vor Ort.

Mit einigen pflege ich einen sauber funktionierenden, kollegialen Austausch und eine gute Kooperation auf Augenhöhe. Das dient dem wechselseitigen Nutzen, auch aus Kundensicht. Denn ich selbst habe ja jedes Jahr nur eine begrenzte Anzahl attraktiver Objekte zur Verfügung und gelegentlich sucht ein Interessent ein spezielles Objekt, welches unser Geschäftspartner im Bestand führt.

Auch für Interessenten, welche hier in NS ein „small business“, also ein bestehendes Unternehmen erwerben möchten, kann ich mit einigen guten Kontakten gerne weiterhelfen. Aktuell steht dieser Bereich sehr im Fokus von ausreisewilligen und europamüden Menschen.

Grundsätzlich empfehle ich jedem, der ernsthaft über den Landerwerb auf unserer wunderschönen und landschaftlich einmaligen Insel Cape Breton, oder auf der Nova Scotia Halbinsel nachdenkt, uns vorab einen Besuch abzustatten. Nur der persönliche Eindruck vor Ort garantiert einem Interessenten, zu einer eigenen, nachhaltigen Einschätzung zu gelangen. Bei der Planung von Reise und Unterkunft stehe ich unseren Kunden selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Sonnige Grüße aus dem aktuell viel zu warmen Cape Breton

Frank Eckhardt



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Der gelernte Finanzfachwirt Frank Eckhardt war von 1990 bis 2012 als freier Finanzberater im Bereich Vermögenssicherung tätig. Er ist Mitglied mehrerer libertärer Zirkel und des Mittelstand-Instituts in Hannover. Eckhardt gilt zudem als Experte auf dem Gebiet der Autarkie und Selbstversorgung. Der Anhänger der „Österreichischen Schule“ und langjährige Kenner von Nova Scotia und insbesondere von Cape Breton Island betreibt mit seiner Landerschließungsfirma F.E. Property (www.fe-propertysales.com) die Planung und Umsetzung deutsch-kanadischer Netzwerke.

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