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Börse Stuttgart-News bonds weekly

Gastautor: Börse Stuttgart
02.09.2016, 15:10  |  493   |   |   

STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Anleihenmarktbericht der Börse Stuttgart

ALLE BLICKE SIND AUF DEN US-MARKT GERICHTET

Befürchtung um anstehende Zinserhöhung geht um

Auf die vagen Äußerungen von US-Notenbankchefin Janet Yellen am vergangenen Freitag haben die Anleger in dieser Woche vorwiegend verunsichert reagiert. Die Fed-Vorsitzende hatte betont, die Argumente für eine Zinsanhebung seien in den vergangenen Monaten stärker geworden. Jedoch gäbe es keine Eile mit der nächsten Zinserhöhung. Dass Vizechef Stan Fisher kurz darauf sagte, es könne durchaus noch in diesem Jahr zwei Zinserhöhungsrunden geben, sorgte am Montag beim Deutschen Leitindex für Kurssprünge nach unten und nach oben. Doch die leichten Kursgewinne an der Wall Street schoben am Dienstag letztlich auch den DAX an.

Denn am US-Aktienmarkt hat sich die Angst vor einer zeitnahen Leitzinserhöhung am Montag ein Stück beruhigt. Für bessere Laune sorgten zudem Daten zu den US-Konsumausgaben, die im Juli wie erwartet gestiegen waren.

In der zweiten Wochenhälfte hielten sich die Kursbewegungen am deutschen Rentenmarkt aufgrund der anstehenden Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten am Freitag in Grenzen. Am Freitag um 14:30 Uhr wird die US-Regierung den Arbeitsmarktbericht für August vorlegen, der für die Geldpolitik in den USA eine wichtige Rolle spielt. Die Daten könnten weitere Hinweise auf den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung liefern.

Bundesanleihen

Europäische Staatsanleihen haben am Donnerstag größtenteils leicht nachgegeben. Belastet wurden die Kurse nicht zuletzt durch mehrere großvolumige Neuemissionen aus Spanien und Frankreich. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog auf minus 0,05 Prozent an. Der Terminkontrakt Bund-Future fiel bis auf 167,17 Prozent.

Portugal platzierte zur Wochenmitte erfolgreich Anleihen mit einer fünf- und einer zehnjährigen Laufzeit. Der im April auslaufende Bond ging zu einer Rendite von 1,87 Prozent an die Anleger. Hierüber sammelten die Portugiesen 450 Millionen Euro ein. Das Papier mit Fälligkeit im Juli 2026 erhielten die Anleger zu 3,027 Prozent. Hierüber würden 550 Millionen Euro aufgenommen.

Anlegertrends

Hochstufung von T-Mobile treibt Deutsche Telekom an

Die Anleihen der Telekom-Tochter T-Mobile US profitierten am Montag mit einem Plus von 1,68 Prozent von einem positiven Analystenkommentar. Jennifer Fritzsche der Bank Wells Fargo hatte sich optimistisch zur Entwicklung des freien Mittelzuflusses geäußert und die Papiere auf „Outperform“ hochgestuft.

Die Anleihen der Deutschen Telekom wurden in dieser Woche rege gehandelt, etwa die bis 2028 laufende Anleihe mit der WKN A18Y8M, die mit einem Zinssatz von 1,5 Prozent ausgestattet ist. Der Bond kann ab einer Mindeststückelung von 1.000 Euro gehandelt werden. Derzeit notiert er bei 106,17 Prozent.

Evonik platziert erfolgreich Anleihen im Volumen von 1,9 Milliarden Euro

Die Evonik Industries AG hat über ihre Tochtergesellschaft Evonik Finance B.V. Anleihen im Nennwert von 1,9 Milliarden Euro erfolgreich am Markt platziert. Insgesamt wurden drei festverzinsliche Tranchen emittiert: Eine Anleihe über 650 Millionen Euro mit einer Laufzeit von 4,5 Jahren und einem Zinskupon von 0 Prozent per annum (WKN A185QC), eine Anleihe über 750 Millionen Euro mit einer Laufzeit von 8 Jahren und einem Zinskupon von 0,375 Prozent p.a. (WKN A185QA) und eine Anleihe über 500 Millionen Euro mit einer Laufzeit von 12 Jahren und einem Zinskupon von 0,750 Prozent p.a. (WKN A185QB). Handelbar sind die Bonds ab einer Mindeststückelung von 1.000 Euro nominal. Die begebenen Anleihen waren deutlich überzeichnet und fanden bei einem breiten Investorenkreis großes Interesse, auch unter den Anlegern in Stuttgart.

Neue Anleihe der Commerzbank AG stößt auf Interesse

Eine neue Anleihe hat auch die Privat- und Firmenkundenbank begeben. Das Emissionsvolumen der Bonds mit der WKN CZ40LQ liegt hier bei 750 Millionen Euro und wird mit 0,125 Prozent verzinst. Am Fälligkeitstag 15.12.2026 soll die Rückzahlung erfolgen. Die kleinste handelbare Einheit ist 1.000 Euro nominal.

Disclaimer:

Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: Boerse Stuttgart GmbH

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Boerse Stuttgart GmbH verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



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