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EON und Deutsche Bank – mit Ansage

Gastautor: Daniel Saurenz
12.09.2016, 13:00  |  1017   |   |   

Börse-Dax-4Das Momentum an den Aktienmärkten hat sich vorerst gewendet. Der DAX fällt den zweiten Tag in Folge deutlich. Die Volatilität zieht dementsprechend deutlich an. Der VDAX klettert auf knapp 22 Punkte. Das Tief der letzten Tage lag bei 16,70 Punkten. Wir hatten zuletzt deutlich auf die niedrige Vola hingewiesen und einen Straddle vorgestellt. Das Timing war goldrichtig und die Korrektur kam mit Ansage. Wir hatten in unseren letzten Webinaren darauf hingewiesen, dass mit Draghi zuletzt immer Nervosität in den Markt kam. Am Freitag hat die EZB nicht überzeugt und somit den Startzuschuss zu einer Korrektur gegeben. Die Notenbanken in den USA arbeiten ebenfalls wenig vertrauenserweckend. Der Chef der Bostoner Notenbank warnte zuletzt vor eine Überhitzung der Wirtschaft, würde die FED die Zinsschraube nicht bald anziehen. Diese Aussage gehört eigentlich eher in die Kategorie “Sommerloch”. Eine Zinserhöhung im Dezember wäre ein positives Signal und würde das Vertrauen der Investoren in die FED-Chefin stärken. Von einer Überhitzung kann jedoch angesichts der letzten Konjunkturdaten keine Rede sein. Vor allem wenn man hinter die Daten schaut.

Börse_USA_NewYork_4Der US-Arbeitsmarkt ist gemessen an der Arbeitslosenquote im historischen Vergleich gut aufgestellt. Wenn man aber jene Jobs abzieht, die für prekäre Lebensumstände sorgen und die amerikanische Gesellschaft weiter spalten, sieht die Statistik anders aus. Wir werden die spannende Situation in den USA in unseren Webinaren ausführlich analysieren – heute 18.00 Uhr. Der US-Wahlkampf geht in die heiße Phase und könnte in den nächsten Wochen als Begründung für weitere Gewinnmitnahmen herhalten. Denn Hilary Clinton macht vor den TV-Debatten einen angeschlagenen Eindruck, womit das Rennen offener sein könnte als viele Analysten glauben.

Der DAX kann sich am Mittag über 10.300 Punkten stabilisieren – hier die Indikation. Die Bankaktien verlieren heute weiter an Boden. Die Deutsche Bank fällt um 3,5 Prozent, die Commerzbank verliert 4,5 Prozent.  Wer bei fallenden Kursen antizyklisch sein Depot ausbauen möchte, kann sich unsere Bonus-Zertifikate ansehen:

DAX – PB8CWZ VW – CX5KZV

Telekom – HU4ERW Deutsche Bank -UT6R8Q

Commerzbank UW2K63

Wer gehebelt auf steigende oder fallende Kurse setzen möchte, kann sich unsere Optionsscheine ansehen:

 Call Optionsschein auf DAX UT39JG
Put Optionsschein auf DAX UT5AVQ
Put Optionsschein auf S&P 500 Index UW2FN9
Call Optionsschein auf S&P 500 Index UW2B9Q

Unsere Webinarwoche:

Montag, 12.09, 18 Uhr: CMC Total Return: Makro-Trading-Highlights der Woche - Hier gehts zur Anmeldung…

Dienstag, 13.09, 19 Uhr: Deutsche Bank, Commerzbank, K+S, Nordex, Daimler: Anleger-Lieblinge im Check - Hier gehts zur Anmeldung…

Mittwoch, 14.09, 18 Uhr: Die Finanzmarktrunde – Hier gehts zur Anmeldung…

Donnerstag, 15.09, 18.30 Uhr: OpernTurm live – Hier gehts zur Anmeldung…

Unsere Chartanalyse:

Die Tendenz des Marktes ist positiv, aber ein weiterer Durchmarsch nach oben ist dennoch keine Selbstverständlichkeit. Das zeigt der jüngste Rückschlag, der eine größere Korrektur einläuten könnte.

Knapp unter dem August-Hoch bei 10.802 Punkten drehte der Deutsche Aktienindex auch im September wieder nach unten und wird heute voraussichtlich sogar weit in die im 1-Stunden-Chart erkennbare Unterstützungszone zwischen 10.330 und 10.440/80 Punkten eintauchen. Hier sollte es zumindest am Montag aber zu einer vorläufigen Bodenbildung kommen. Finden sich aber nicht ausreichend Schnäppchenjäger, um den Einbruch dort dauerhaft zu stabilisieren, ist ein weiterer Absturz bis an den 200-Tage-Durchschnittskurs (violette Kurve) sowie den horizontalen Wendepunkt-Bereich um 10.050/10.100 so gut wie sicher.

chart1

Erst wenn auch an der 200-Tage-Linie nicht genug Käufer zugreifen, würde sich die Prognose allerdings nachhaltig eintrüben. Doch damit ist aus heutiger Sicht noch nicht zu rechnen. Das wahrscheinlichste Szenario bleibt eine Bodenbildung an einer der oben genannten Unterstützungen, gefolgt von einem weiteren Anlauf auf den Abwärtstrend bei aktuell knapp 10.700 Punkten, der eigentlich schon so gut wie überwunden war (blau punktierte Linie im Tageschart). Er sollte auf lange Sicht nach oben durchbrochen werden können, nachdem mehrere Kaufsignale in den vergangenen Monaten bereits eine nachhaltige Trendwende des DAX zurück nach oben angekündigt hatten: Sowohl der Sprung über den viel beachteten Durchschnitt der letzten 200 Börsentage als auch der Ausbruch über die in der ersten Jahreshälfte noch unüberwindbare Zone um 10.440/80 waren zuletzt klare Zeichen für einen längerfristig starken Markt. Daran ändert auch die neueste kurzfristige Konsolidierung nichts.

chart2

Vorsichtige Anleger warten aber einen Ausbruch deutlich über 10.800 ab, bevor sie auf der Long-Seite aktiv werden. Mutige können dagegen Rückschläge an die nächsten Unterstützungen für erste spekulative Positionen nutzen.

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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