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Aktienmarkt – Hier braut sich etwas zusammen!

Gastautor: Sebastian Hell
13.09.2016, 08:53  |  340   |   |   

Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,

wenn ich die globalen Aktienmärkte betrachte und die extrem positive Berichterstattung in den Medien, fühle ich mich an das Jahr 2000 und die große Blase bei den Tech-Aktien erinnert. Nur ist diesmal anders, dass nicht Anleger den Börsenboom allein antreiben sondern die Notenbanken diesen massiv durch niedrige Zinsen unterstützen.

Volatilität mahnt zur Vorsicht!

Die Volatilität misst am Aktienmarkt die erwartete Schwankungsbreite über die kommenden 12 Monate. Sie wird mittels einer mathematischen Formel berechnet (historische Vola) oder aus den Optionspreisen (implizite Volatilität) abgeleitet.

In jedem Fall geben beide Werte an, wie viel Risiko die Marktteilnehmer erwarten. Ist der Wert der Volatilität niedrig, erwartet man wenig Bewegung und demnach wenig Risiko im Markt. Man kann größere Positionen handeln.

Vola auf 45-Jahrestief im S&P!

Die Volatilität des amerikanischen Aktienindex S&P 500 ist in der letzten Woche auf den tiefsten Stand seit 45 Jahren gefallen! Dies zeigt, dass der Markt derzeit kaum mit Überraschungen rechnet. Weshalb auch?

Die Notenbanken sorgen für billiges Geld und sollte es zu bösen Überraschungen kommen, rechnen viele Marktteilnehmer damit, dass die Notenbanken es wieder „richten“ werden.

Falsche Sicherheit?

Ich würde mich nicht auf die Notenbanken verlassen! Diese haben zu lange dabei zugesehen, wie sich in vielen Anlageklassen Blasen bilden. Es wird über kurz oder lang zu einem deutlichen Rückgang der Aktienmärkte kommen müssen.

Dies ist gut, um die schwachen Hände, wie Kostolany sie nannte, aus dem Markt zu drängen. Vielleicht war der Einbruch am letzten Freitag bereits der Auftakt der Trendwende. Gewiss kann ich dies jedoch jetzt noch nicht sagen.

Wie sollten Trader reagieren?

Aufgrund der niedrigen Vola sind Optionen besonders billig. Man könnte auf Put-Optionen setzen die weit aus dem Geld liegen und für wenig Risiko viel verdienen, sofern es zu einem Einbruch kommt (Laufzeit 3 bis 6 Monate).

Alternativ kann man nach Chart-Mustern Ausschau halten und mittels CFDs Short-Positionen bei Unterschreiten wichtiger Unterstützungen eröffnen.

Ihr Sebastian Hell
Geschäftsführer QTrade
www.qtrade.de



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Sebastian Hell hat International Finance in Deutschland und den USA studiert. Er berät Vermögensverwalter und Hedge Fonds bei der Umsetzung von Handelsstrategien und veröffentlicht regelmäßig im Auftrag von QTrade (www.qtrade.de) Kolumnen über die Finanzmärkte.

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Wenn ich die globalen Aktienmärkte betrachte und die extrem positive Berichterstattung in den Medien, fühle ich mich an das Jahr 2000 und die große Blase bei den Tech-Aktien erinnert. Nur ist diesmal anders, dass nicht Anleger den Börsenboom allein antreiben sondern die Notenbanken diesen massiv durch niedrige Zinsen unterstützen.

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