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EUR/USD-Analyse Deutschland schwach, alle schwach

Gastautor: Jens Chrzanowski
14.09.2016, 12:23  |  560   |   |   

Die gestern veröffentlichten ZEW-Daten sind allesamt hinter den Prognosen zurückgeblieben. Die Konjunkturerwartungen konnten sich nicht vom Sommerloch erholen und verharren im gleichen Bereich. Gut, aktuell haben wir in der Hauptstadt fast 30 Grad, der Sommer ist also noch nicht vorbei. Der Euro reagierte erwartungsgemäß allergisch und testete die Unterstützung bei 1,1200. Sollte diese nicht halten, wäre eine Abwärtsbewegung bis auf 1,1000 möglich. An der Schwäche des Währungspaares trägt der US-Dollar kaum Schuld. Das Meiste geschieht in Europa. Möglicherweise eine gute Ausgangslage für den Fed-Zinsentscheid nächste Woche. Es bleibt wie immer spannend.

Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:

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Rückblick

Der EUR/USD pendelte am Mittwoch, zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, um den Bereich 1,1257/1,1248. Er lag damit etwa auf dem Level von einer Woche zuvor. Der EUR/USD konnte sich am Mittwoch nicht wirklich weiter aufwärts bewegen. Zwar gab es am Nachmittag einen kleinen Spike an die 1,1270, dieser wurde aber umgehend wieder abverkauft. Im Rahmen der EZB-PK am Donnerstag stieg dann wie erwartet die Volatilität an. Der EUR/USD schob sich über die 1,1300 und markierte bei 1,1326 sein Hoch des Betrachtungszeitraums. Diese Aufwärtsbewegung wurde jedoch gleich wieder abverkauft und der EUR/USD sackte knapp unter die 1,1240. Anschließend konnte er sich rasch stabilisieren und wieder an die 1,1280 laufen. Am Freitag kam es dann zu einem kleineren Schwächeanfall, der den EUR/USD unter die 1,1200 fallen ließ. Das Tief des Betrachtungszeitraums wurde bei 1,1197 markiert. Erneut erholte sich der EUR/USD rasch und stieg zum Wochenschluss wieder über die 1,1200. Zu Wochenbeginn setzte er seine lustlose Seitwärtsbewegung fort. Nach oben deckelte bis Dienstagabend die 1,1270, auf der Unterseite stützte die 1,1210/00.

Das Hoch des Betrachtungszeitraums lag immerhin um knapp 60 Pips über dem der Vorperiode. Der EUR/USD konnte dieses am Donnerstag erreichte Niveau allerdings nicht halten. Wie so oft gaben die Notierungen wieder nach. Am Freitag mussten dann die Ergebnisse der EZB-PK richtig verdaut werden. Die Range lag trotz der EZB unter der des letzten Betrachtungszeitraums.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR/USD mit einem Überschreiten der 1,1300 bis 1,1328/30 laufen könnte. In diesem Bereich hatten wir mit Rücksetzern gerechnet. Das Anlaufziel wurde um 2 Pips verfehlt. Damit hat das Setup auf der Oberseite sehr gut gegriffen. Eine Anlaufmarke für die Rücksetzer waren die 1,1200. Dieses Anlaufziel wurde kurzfristig um 3 Pips unterschritten. Damit hat das Setup auch auf der Unterseite gut gepasst.

  • Wochenhoch*: 1,1326 Vorwoche 1,1263
  • Wochentief*: 1,1197 Vorwoche 1,1122
  • Wochen-Range*: 129 Vorwoche 141 Pips

*Betrachtungszeitraum 07.09.2016 bis 13.09.2016

Wie könnte es weitergehen?

  • Euro-WS: 1,1241/73...... 1,1307/17/30/80.....1,1429/78/92....1,1532/55
  • Euro-US: 1,1214.....1,1157/41/15....1,10752/52/01....1,0981/47/11......1,0885/55

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden

Euro-Chart

Der EUR/USD trat in den vergangenen Handelswochen auf der Stelle. Selbst von der EZB-Sitzung hat er nicht profitiert. Dies belegt ein weiteres Mal, dass die Kursfeststellung bei den Währungen aktuell nicht von den wirtschaftlichen Rahmendaten abhängt, wie es eigentlich sein soll, sondern einzig und allein von den Notenbanken. Bereits in der nächsten Woche steht die Fed-Sitzung an, in der über die US-Zinspolitik nachgedacht wird. Es ist nicht auszuschließen, dass der EUR/USD bis dahin weiter in einer engen Box seitwärts läuft. Charttechnisch hat sich der EUR/USD über der Oberkante seines AWK etabliert, konnte sich allerdings in den letzten Handelstagen/-wochen nicht wesentlich von der 1,1200 entfernen. Damit kann er jederzeit in den Kanal zurücksetzen.

Übergeordnet erwarten wir in den nächsten fünf Handelstagen, dass der EUR/USD sich weiter seitwärts bewegt.

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Der EUR/USD könnte zunächst versuchen, sich erneut über die 1,1230/33 zu schieben. Schafft er dies, so könnte er im Rahmen von weiteren Aufwärtsimpulsen die 1,1248/51, die 1,1263/67 und die 1,1272/74 anlaufen. An allen Marken können sich Rücksetzer einstellen. Schafft es der EUR/USD über die 1,1274, so könnte er anschließend die 1,1288/91 und die 1,1300/04 anlaufen. Bei dynamischen Bewegungen könnte es auch in Richtung der 1,1315/18 und der 1,1326/28 gehen. Wir erwarten aber nicht, dass es in den kommenden fünf Handelstagen zu nachhaltigen Notierungen über der 1,1328/30 kommt. Vielleicht schafft es der EUR/USD aber auch nicht einmal über die 1,1300.

Wenn er unter die 1,1230 rutscht, wären die 1,1215/18, die 1,1205/00 und die 1,1182/78 die ersten relevanten Anlaufziele. Sollte er unter die 1,1178 fallen, so könnten sich weitere Abgaben bis 1,1162/58 einstellen. Im Bereich 1,1162/58 bestehen vergleichsweise gute Chancen auf eine Stabilisierung und Erholung. Geht es unter die 1,1158, könnte sich die Abwärtsbewegung bis 1,1148/44 oder bis 1,1130/25 ausdehnen. Wir gehen davon aus, dass die 1,1162/58 nur im Rahmen von dynamischen Impulsen angelaufen werden kann. Diese Abwärtsimpulse könnten auch vergleichsweise schnell wieder zurückgekauft werden.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts

Die wichtigen Veröffentlichungen der nächsten sieben Tage:

  • 15.09.2016 – EU: Verbraucherpreisindex (Jahr/Aug.)
  • 15.09.2016 – USA: Philly-Fed-Herstellungsindex (Sept.)
  • 15.09.2016 – USA: Erzeugerpreisindex (Aug.)
  • 15.09.2016 – USA: Einzelhandelsumsätze (Aug.)
  • 16.09.2016 – USA: Kern-Verbraucherpreisindex (Aug.)
  • 20.09.2016 – USA: Baugenehmigungen (Aug.)
  • 21.09.2016 – USA: Fed-Zinsentscheid

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Über den Autor:

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Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


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Wertpapier: EUR/USD


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Der Berliner Jens Chrzanowski arbeitet seit Marktstart von Admiral Markets in Deutschland 2011 beim Forex & CFD Broker. Vorherige Stationen waren FXCM, E*TRADE und die Deutsche Bank.

Im Fokus stehen für den Leiter des Berliner Kundenservices der deutsche Leitindex DAX, aber auch Dow Jones und andere Indizes. Für den Devisenhandel wird meist auf den EUR/USD fokussiert. Neben den Analysen ist Chrzanowski auch mehrmals wöchentlich in live-Webinaren zu erleben.

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