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Dumme Eichhörnchen und die schwarze Null Von Krise keine Spur? Die Lebenslüge vom Leistungsbilanzüberschuss

Gastautor: Daniel Stelter
20.09.2016, 12:27  |  2508   |   |   

Deutschland ist wieder Exportweltmeister! – fast schon jubelnd wurde vor ein paar Tagen über eine Prognose des ifo-Instituts berichtet, derzufolge Deutschland mit einem Leistungsbilanzüberschuss von 310 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr China überholen wird. Das würde 8,9 Prozent der Wirtschaftsleistung entsprechen – und damit in schöner Regelmäßigkeit wieder die Europäische Kommission auf den Plan rufen, die gemäß Stabilitätspakt ab einem Überschuss von 6 Prozent ein Prüfverfahren einleitet.

Auf der einen Seite also wird suggeriert, dass nichts deutlicher zeige, wie gut wir wirtschaftlich aufgestellt sind. Uns könne keiner. Unsere Industrien würden gut dastehen, seien hoch innovativ und ungemein wettbewerbsfähig. Die beste Basis also, um Wohltaten wie höhere Renten und bessere soziale Absicherung zu bezahlen. Migrations- und Eurokrise würden wir so doch locker meistern, wir können es uns doch leisten.

Auf der anderen Seite die Wettbewerber, die die deutschen Überschüsse als Risiko für die weltweite Finanzstabilität anprangern. Soweit muss man  nicht gehen – aber schon im wohlverstandenen eigenen Interesse ist eine Korrektur der allzu positiven Interpretation angezeigt. Denn in Wahrheit ergeht es uns wie den Eichhörnchen, die zwar fleißig Nüsse sammeln und verstecken – also sparen – diese im harten Winter dann aber nicht wiederfinden. Den Eichhörnchen mag es letztlich egal sein, ob sie alle Nüsse wiederfinden, Hauptsache sie verhungern nicht. Uns darf es nicht egal sein, weil es erhebliche politische und soziale Verwerfungen mit sich bringen wird, wenn deutlich wird, dass wir unsere Nüsse nicht mehr wiederfinden.

Außenhandelsüberschuss ist Kapitalexport

Der Zusammenhang zwischen Außenhandelsüberschuss und Ersparnisbildung scheint  wenigen Beobachtern wirklich klar zu sein. Deshalb an dieser Stelle ein kleiner Exkurs: Wenn ein Land einen Außenhandelsüberschuss erzielt, bedeutet dies zwangsläufig einen Export von Ersparnissen ins Ausland. Entweder in Form von Krediten oder aber in Form von Direktinvestitionen im Ausland.

Um das zu erklären, nehmen wir einmal an, es gäbe keinen Außenhandel. In diesem Fall besteht die Volkswirtschaft aus den privaten Haushalten, den Unternehmen und dem Staat. Jeder dieser Sektoren kann sparen oder Schulden machen bzw. Eigenkapital erhöhen. Die Summe der Finanzierungssalden der drei Sektoren ist per Definition Null. Sparen die privaten Haushalte, was normalerweise der Fall ist, haben die Unternehmen üblicherweise ein Defizit, weil sie investieren und dabei auf die Finanzierung durch die privaten Ersparnisse angewiesen sind. Das, was die Unternehmen nicht brauchen, leiht sich dann der Staat. Sparen die Haushalte mehr als Unternehmen und Staat sich leihen wollen, kommt es zu einer Rezession, und die Angleichung erfolgt über sinkende Einkommen und Ersparnis oder höhere Staatsdefizite. Es ist in einer geschlossenen Volkswirtschaft, also einer Welt ohne Außenhandel, nicht möglich, „zu viel“ zu sparen. Es kommt zu einem Ausgleich.

Anders ist das, wenn man als weiteren Sektor das Ausland mit einführt. So kann es sein, dass ein Land Ersparnisse aus dem Ausland importiert oder eigene Ersparnisse exportiert. Die Summe der Finanzierungssalden der nun vier Sektoren – private Haushalte, Unternehmen, Staat und Ausland – ist allerdings auch hier zwingend Null; andere Größen spielen eine untergeordnete Rolle. Wichtig zu wissen ist zudem, dass ein Nettokapitalimport aus dem Ausland zwangsläufig ein genauso großes Handelsdefizit bedeutet. Umgekehrt bedingt ein Handelsüberschuss immer auch einen Nettokapitalexport in gleicher Höhe.

Schauen wir uns die Zahlen für Deutschland für das Jahr 2015 genauer an (Quelle: Statistisches Bundesamt):

  • Finanzierungssaldo private Haushalte: 4,8 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP). Das bedeutet, alle Haushalte zusammen haben netto im Volumen von 4,8 Prozent des BIP gespart.
  • Finanzierungssaldo Unternehmen: 3,2 Prozent vom BIP. Also ebenfalls eine netto Ersparnis.
  • Finanzierungssaldo Staat: 0,6 Prozent vom BIP – die berühmte „schwarze Null“.


Wäre Deutschland eine geschlossene Volkswirtschaft, befänden wir uns in einer schweren Krise. Es würde massiv Nachfrage - immerhin im Volumen von 8,6 Prozent des BIP - fehlen, weil wir alle sparen. Doch von Krise ist keine Spur! Das verdanken wir dem Ausland, wohin wir unsere überschüssigen Ersparnisse von 8,6 Prozent vom BIP exportiert haben. Dies bedeutet aber zugleich, dass das Ausland im Volumen von 8,6 Prozent des deutschen BIP mehr Waren aus Deutschland gekauft als nach Deutschland exportiert hat. Der Titel des Exportweltmeisters gilt folglich für Waren und für Ersparnisse gleichermaßen.

Deutschland legt das Geld dumm an

Bis hierhin könnte man noch sagen, dass die Handelsüberschüsse ja nicht schlecht sind. Schließlich bauen wir Forderungen gegen das Ausland auf, die wir in den kommenden Jahrzehnten, wenn bei uns die Folgen der Alterung voll durchschlagen, entsprechend einlösen können, um die Kosten zu tragen. Dies würde allerdings voraussetzen, dass wir das Geld – ähnlich den Ländern mit Staatsfonds wie Norwegen – global diversifiziert und renditestark anlegen. Dies tun wir aber nicht. Unsere Banken und Versicherungen haben in den vergangenen Jahrzehnten unsere Ersparnisse lieber in US-Subprime und griechische Staatsanleihen investiert. Alleine in der Finanzkrise, schätzt das DIW, haben wir 400 bis 600 Milliarden Euro verloren – also fast den Überschuss von zwei Jahren! Die Summe der Handelsüberschüsse der letzten Jahre liegt deutlich über dem Zuwachs des Auslandsvermögens. Wie die Eichhörnchen sammeln wir fleißig und finden nicht alles wieder.

Diese Politik wird ungebremst fortgesetzt. Die Target II Forderungen der Bundesbank wachsen wieder an; zur Zeit liegen sie bei über 600 Milliarden Euro. Diese Milliarden sind eine Forderung gegen Krisenländer wie Griechenland und Italien, die mit dem „Hauptfinanzierungssatz“ der EZB – also Null – verzinst werden. Im besten Fall bekommen wir auf unsere Ersparnisse also keine Zinsen, im schlimmsten Fall verlieren wir zumindest einen Teil der Forderungen im Zuge der unumstößlich auf uns zukommenden Schuldenrestrukturierung im Euroraum – egal ob offen durch Schuldenschnitte oder verdeckt durch Inflation. Wir hätten unsere Autos genauso gut verschenken können.

Doch die Aussage vom dummen Eichhörnchen gilt auch unabhängig von den Target II Forderungen. In einer überschuldeten Welt ist es grundsätzlich keine gute Idee, Gläubiger zu sein. Deshalb wäre es allemal besser, mehr im Inland auszugeben, als dem Ausland als Kredit zu gewähren. Vor die Wahl gestellt, unser Geld dem deutschen oder dem spanischen/italienischen/portugiesischen... Finanzminister zu leihen, sollten wir es lieber dem deutschen geben. Nach dem Motto: Wenn ich das Geld sowieso nicht wieder zurückbekomme, dann habe ich lieber in Deutschland eine gute Infrastruktur und ein modernes Breitbandnetz finanziert als in Italien.

Nur: der deutsche Finanzminister fragt es nicht nach!

Dabei gäbe es auch für die öffentliche Hand genug zu investieren:

  • Die Industrien, auf denen unsere Erfolge basieren, stammen allesamt aus der Kaiserzeit. Es ist dringend nötig, hier den weiteren technischen Wandel zu bewältigen. Stichwort: Brennstoffzelle statt Diesel.
  • Die öffentliche Infrastruktur zerfällt. Dazu braucht man gar keine Studien, ein offener Blick auf die Straßen der Umgebung genügt.
  • Das Bildungswesen ist fern davon entfernt, die Grundlagen für eine Hochtechnologie-Gesellschaft der Zukunft zu legen. Im neuesten Ranking der besten Universitäten der Welt belegt keine deutsche Universität einen Platz unter den Top 50. Die TU München schafft immerhin Platz 60. Von der Qualität der Schulen will ich an dieser Stelle als Berliner schon gar nicht mehr reden.
  • Wenn man schon eine ungesteuerte Zuwanderung zulässt, dann muss man auch das Geld in die Hand nehmen welches nötig ist, um den langfristigen Schaden so gering wie möglich zu halten.


Sparen soll dazu dienen, den Kapitalstock einer Volkswirtschaft und so den langfristigen Wohlstand zu erhöhen. Das Festhalten an der „schwarzen Null“ zwingt hingegen die Ersparnisse ins Ausland und ermöglicht so erst den Handelsüberschuss. Eine sich selbst nährende Wohlstandsillusion, aus der wir mit einem ziemlich schmerzhaften Knall erwachen werden, sobald die Forderungen ausfallen. Wenn Sie also das nächste Mal die Jubelmeldungen zu unseren Handelsüberschüssen hören, denken Sie an das Eichhörnchen. Ein putziges Tierchen aber nicht sonderlich intelligent.



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Dr. Daniel Stelter ist Makroökonom und Gründer des Diskussionsforums „Beyond the Obvious“. Von 1990 bis 2013 war Stelter Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group (BCG), wo er von 2003 bis 2011 weltweit das Geschäft der BCG Praxisgruppe Corporate Development (Strategie und Corporate Finance) verantwortete.

Anfang des Jahres erschien im Campus Verlag sein neues Buch „Eiszeit in der Weltwirtschaft“. Mit den vorangegangen Büchern „Die Billionen-Schuldenbombe, „Die Krise – 77 Bilder zum Selberdenken und Mitreden“ und dem als Replik auf Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ konzipierten „Die Schulden im 21. Jahrhundert“ machte er sich einen Namen als unabhängiger Experte zur Schuldenkrise.

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Kommentare

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Morphosis
21.09.16 19:29:38
Ein höheres Lohnniveau und Mehrinvestitionen der Unternehmen würden einen vergleichbaren Effekt haben. Wieso fällt Ihnen nur der Staat als Schuldner ein? Der schuldet genug und ist dabei wenig produktiv. Im Gegensatz zur Wirtschaft ...
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capitolist
21.09.16 14:17:55
Eigenartigerweise,habe ich vor kurzem etwas ganz ähnliches gesagt,ich hatte sogar das Produkt Auto verwendet.
Die schlechte Nachricht,die Analyse,scheint stimmig zu sein!
Die gute,...es ist noch nicht Zahltag !
Ich weis,was schief läuft und ich habe auch einen Lösungsvorschlag !
Im Automobilwesen,sind wir einfach zu fremd-bestimmt geworden,wir orientieren uns zu sehr an den Amerikanern und das ,ist ein gewaltiger Fehler,wir waren nicht immer der zweite Sieger,aber wir haben eben,auch,damit unsere liebe Regierung mehr Geld ins Ausland schleppen konnte,immer schon recht gepfefferte Mondpreise,was das Autofahren betrifft in kauf nehmen müssen !
Und genau das,hat zeitweise zu einer interressanten Spar-Variation geführt !
Als Reaktion auf die Ölkrise Anfang der 80er,hatte zb Mercedes das beste Konzept,als sie den 200er Diesel auf den markt brachten,zugegeben,das Auto,würde heute als zu lahm durchgehen,aber ,es kam mit etwa 7 L auf 100km recht gut über die Runden und war komfortabel !
Dies,hatte nun einige erstaunliche Nebenwirkungen,über die ich Jahre später noch kräftig lachen musste,zb sparte man auch beim Reifenkauf,weil durch die erbärmliche Spitzengeschwindigkeit von 125 km/h runderneuerte Reifen ausreichend waren,auch waren keine innen-belüfteten Bremsscheiben jemals erforderlich,naja,lt Tacho,brachte das Ding auch so 140 auf die Nadel und ich fand,es reichte aus!
Der Trick,ist nun,wie retten wir uns nicht nur selbst,sondern,wie versetzen wir andere,in die Lage,sich retten zu können,wir müssen zu unseren Tugenden zurück finden und sie ihnen unterschieben,damit sie das Sparen annehmen,dabei Freude empfinden und am Ende bezahlen können !
...Autos,sind wie gesagt,nur ein Beispiel,aber ganz ehrlich,wir sind zu fremd-orientiert,die Amis,zb haben meiner Meinung nach nie das Diesel-Prinzip ganz verstanden,weswegen sie viel zu große Maschinen verwenden und nie wirklich begreifen,worum es eigentlich geht!
Der wahre Zauber,ist eben,etwas herzustellen,was hochwertig ist und es dann zu "überfordern",nehmen wir es so,wie einen Deutschen,der nicht in der Polit-Mafia Mitglied ist,ständig beschissen,von allen gehasst wird,nie befördert wird,der ständig von Rechtsbeugung und Rechtsschändung heimgesucht wird,der Enteignet wird,dem man ständig die Steuern erhöht,sein gespartes entwertet,seine Arbeit kritisiert,seine Miete hoch wuchert,...und das Resultat ist,er schleppt auch noch Geld ins Ausland und rettet Griechenland und Spanien und Portugal und noch vieles mehr,die Eier legende Wollmilch-Sau!
Sowas geht nur mit Diesel,nur komischerweise,brauchen die heute mehr Sprit,als damals (Huch !)
Die Hersteller,sind einfach nicht mehr verzweifelt genug,früher,da gab es zb Lieferwagen,...die hatten nur 3 Räder !
klar,braucht man heute eine Wegfahrsperre,einen kat,Airbags uvm,aber wenn wir uns auf das beschränken,was wir nur brauchen,damit wir bezahlen können,viele einiges weg !
Zunächst einmal,muss wirklich die überzogene Leistung runter,denn das Ding (Diesel) wird erst dann richtig gut,wenn es wirklich ständig ackern muss!
Vor allem,brauchen wir Leute,mit Visionen,keine Gestalten,denen jedes Versagen erlaubt ist und die wir dann mittels Samt-Handschuhen vor den Augen der Passagiere ins Rettungsboot setzen,sowas geht hier nicht,das geht da nicht und darüber lachen sie auch schon in Kanada!
Not,macht erfinderisch,wir müssen zu unseren Tugenden zurück finden und andere inspirieren,die größte Not,haben stets wir Deutschen erleiden müssen,denn wir hatten leider stets Marionetten Politiker,die unser Erspartes im Ausland versickern ließen,egal,wie es im Inland aussieht,man sieht es immer wieder,wenn man nur Schleppt,was das zeug hält,hagelts im Ausland dafür Lob,tjaa,..aber führt die Rettungsverschleppung deutschen Wohlstands am Ende wenigstens dort zu Wohlstand ?
Nöh,es wird immer mehr verplämpert,man jammert ein bisschen,schon regnets wieder Tütenweise frisch gedrucktes aus Deutschland,aber Deutschland,mit samt Rentner und Witwen-Schändung,mit Mietwucher und Polit-Abzocke,das,will keiner zu Hause erleben,keiner!
Tja,dann inspiriert mal den Export,mit genügsamen Maschinen und Werkzeugen,die es(genau es,und nicht mehr) doppelt so lange,für die Hälfte machen,vielleicht zahlen die anderen dann am Ende,...aber selbst,wenn sie denn könnten,...der weg des Jammerns,verlockend,er ist,hätte Joda gesagt !
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Ines43
20.09.16 15:59:29
Man kann sich ja auch mal fragen, wo man lieber lebt,
In Deutschland mit seinem Exportüberschuss und Forderungen
gegenüber dem Ausland oder im
überschuldeten Griechenland.

Die Antwort ist klar, in Deutschland.
Aber irgendwie hat Herr Stelter auch Recht.
Was nützt unsere ganzer Exportüberschuss,
wenn den Schuldnerländern anschließend die
Schulden gestrichen werden.
Nichts. Aber andererseits hat der Daimler Arbeiter Geld verdient
und war nicht von ALG2 abhängig, wenn die von ihm gebauten
Daimler ins Ausland verkauft werden.
Er wäre aber auch nicht arbeitslos gewesen,
wenn er Schulen in Deutschland gebaut oder
renoviert hätte.
Dann stünde die renovierte Schule in Deutschland
und kein schöner Mercedes in Griechenland.
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Floorstreet
20.09.16 15:42:28
Herr Stelter,
Se haben die Makroökonomie wunderbar erklärt. Es ist ein extrem wichtiges Thema, vor allem in Deutschland. Leider fehlt dieses Verständnis grundlegender (und gar nicht so furchtbar schwerer) Zusammenhänge in der Poitik fast gänzlich.
Doch warum haben Sie sich am Ende zu der falschen Aussage hinreißen lassen "In einer überschuldeten Welt ist es grundsätzlich keine gute Idee, Gläubiger zu sein." Sie haben doch weiter oben vollkommen richtig dargelegt, dass sich die Salden der einzelnen Sektoren immer zu NULL ausgleichen. Die Welt kann sich nicht verschulden, wie soll das denn gehen?
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neuflostein
20.09.16 14:00:33
Ach Herr Stelter, das ist zwar alles wahr und richtig aber im Grunde Perlen vor die Säue. Der Michel wird es nie schnallen, alle reden immer nur vom Abbau der Staatsschulden, auch wenn ein dramatischer Aufbau von Staatsschulden eigentlich klüger wäre. Jedoch: Jedes Volk kriegt die Regierung, die es verdient. Insofern einfach selber schuld....

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