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Bank of Japan sticht die FED aus

Gastautor: Daniel Saurenz
20.09.2016, 11:00  |  716   |   |   

Börse_USA_NewYork_5Nach der Notenbanksitzung, ist vor der Notenbanksitzung. So sieht derzeit die Agenda der Investoren aus, denn heute beginnt die FED-Sitzung und am morgigen Mittwoch wird Janet Yellen gegen 20.00 Uhr unserer Zeit vor die Presse treten und möglicherweise ausloten warum man die Zinsen nicht erhöhen wird. Zuvor weitet die japanische Notenbank wohlmöglich ihre Bemühungen aus. Für vielen Analysten könnte Notenbankchef Kuroda die Märkte mehr bewegen als seine Kollegin in den USA. Wir schauen uns die Meinung der Analysten von Allianz und Aberdeen an.

Egmond Haidt beschäftigt sich seit einiger Zeit ausführlich mit der Bank of Japan, dem Yen und dem Carry-Trade. Daher lohnt es sich heute um 18.00 in seinem Webinar teilzunehmen:

Dienstag, 20.09, 18 Uhr: Euer Egmond – frisch aus der Sommerpause - Hier gehts zur Anmeldung…

Dienstag, 20.09, 19 Uhr: Heißer Herbst in Sicht: Fed-Sitzung und weitere Risiken - Hier gehts zur Anmeldung…

In unserer ISIN-Liste finden Sie einen Inliner auf das Währungspaar US-Dollar / Yen – DL49AA

Kommentar von Franck Dixmier, Globaler Anleihenchef von Allianz Global Investors, vor der Sitzung des Fed Offenmarktausschusses am 21. September:

„Mit einer Kerninflation, die deutlich unter der Zielmarke von zwei Prozent liegt, sah die US Federal Reserve bislang keine Notwendigkeit, die Leitzinsen zu erhöhen. Allerdings dürfte es der Fed angesichts der nunmehr erreichten Vollbeschäftigung immer schwerer fallen, den Status Quo beizubehalten. Mit der Rückkehr des Risikoappetits der Anleger in diesem Sommer verfangen die Argumente nicht mehr, die die Fed für die Beibehaltung des Leitzinses im Juni und Juli ins Feld geführt hat, namentlich externe Risiken für das Wirtschaftswachstum und Fragezeichen in Bezug auf die Finanzstabilität infolge des Brexit. Jetzt dürfte die Fed bei ihrer Entscheidungsfindung viel stärker auf die Entwicklungen der Binnenwirtschaft abzielen, und dort haben sich die Indikatoren verbessert.

Wer sich vor der FED-Sitzung positionieren möchte, greift zu unseren Optionsscheinen:

 Put Optionsschein auf S&P 500 Index UW2FN9
Call Optionsschein auf S&P 500 Index UW2B9Q

Notenbank_Dmark_gehexeltTrotzdem dürfte sich dieser Normalisierungszyklus der Geldpolitik deutlich von früheren unterscheiden, und wir sollten mit einem schrittweisen Vorgehen und lediglich moderaten Zinsänderungen rechnen. Die Fed wird sehr darauf achten, dass sich ihre Geldpolitik nicht negativ auf das Wachstum der US-Wirtschaft und die Finanzstabilität auswirkt.

In diesem Kontext rechnet man bei der Allianz damit, dass Risiko-Assets wie Aktien oder Unternehmensanleihen unmittelbar nach dem nächsten Zinsschritt unter Druck geraten, allerdings rechnet man auch mit einer schnellen Erholung. Bislang spiegelt die US-Zinskurve nicht das gesamte, in den Fed-Funds-Rates für 2017 eingepreiste Potenzial für Zinserhöhungen wider. Mit einer Kombination aus short US Treasuries und long Bundesanleihen könnten Anleger auf die höheren Spreads setzen, die durch das Auseinanderlaufen der Geldpolitik von Fed und Europäischer Zentralbank entstünden. In diesem Szenario dürfte sich der US-Dollar stärker als der Euro entwickeln.

Blick nach Japan

WM_Adidas_JapanNeben der Fed wird am Mittwoch auch die Bank of Japan ihre Zinsentscheidungen bekannt geben. Michael Moen, Investment Manager bei Aberdeen Asset Management, kommentiert die möglichen Schritte der japanischen Zentralbank:

„Das Ergebnis des mit Spannung erwarteten ‘Comprehensive Review’ der Bank of Japan (BoJ) wird diese Woche präsentiert. Die zunehmenden Spekulationen über den Review haben größere Verunsicherung als üblich im Vorfeld des Meetings hervorgerufen und das Risiko von Spitzen bei der Marktvolatilität erhöht. Was auch immer verkündet wird, die BoJ beschreitet einen schwierigen Pfad. Keine oder nur kleine Reaktionen könnten die Ansicht bestärken, dass die Zentralbanken die Grenzen ihrer Geldpolitik erreicht haben. Andererseits könnte man mit weiteren schrittweisen Lockerungsmaßnahmen riskieren, dass diese als ineffektiv und – im Falle von negativen Zinsen – als schädlich für die Bankerträge betrachtet werden. Wir denken, das wahrscheinlichste Ergebnis wird eine energische Verteidigung der Niedrigzinspolitik aber keine Änderung des aktuellen Zinssatzes sein, verbunden mit einer weiteren Ausweitung des Wertpapierankaufprogramms.“



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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