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Deutsche Bank – Überraschend stabil aus dem Wochenende

Gastautor: Daniel Saurenz
10.10.2016, 13:35  |  733   |   |   

Frankfurt_BörseDie Aktie der Deutschen Bank hält sich zu Wochenbeginn recht stabil. Nachdem John Cryan ohne handfeste Ergebnisse aus den USA zurück gekehrt war, sahen viele die Aktie nach der jüngsten Erholung erneut unter Druck.  Aktuell beträgt das Minus jedoch nur 0,8 Prozent – hier die Indikation. Ähnlich steht es um den DAX. Nach den Enthüllungen um Donald Trump schien eine “Clinton-Rally” möglich. Der Leitindex startete jedoch eher schwach in den Handel, klettert am Mittag jedoch in die Gewinnzone – hier die Indikation.

Insgesamt wagen sich die Aktionäre also nicht aus der Deckung. Neue Impulse könnten von der US-Quartalssaison kommen, die am Dienstag startet. Diese Frage beantworten wir im Webinar am Montag – es kamen reichlich Informationen in den letzten Tagen zusammen, die eingeordnet werden wollen. Hier geht es zur Anmeldung – ACHTUNG – Start ist um 18 Uhr!

Für Aufwind sorgen die Daten des Außenhandels. Der deutsche Export zeigt sich stabil. Wir stellen dazu die Einschätzung der VP-Bank vor: Die guten Nachrichten mehren sich. Nach einem guten Auftragseingang, einer soliden Industrieproduktion überraschen nun auch die Exporte auf der Oberseite. Der gute Zahlenreigen hält an. Erfreulich ist auch, dass die Importe zulegen konnten, was auf eine steigende Investitionstätigkeit schließen lässt. Die Ampel für eine Fahrtaufnahme des deutschen Wachstums im zweiten Halbjahr steht auf grün. Gut möglich, dass das Wachstum für das Gesamtjahr 2016 besser ausfällt als allgemein erwartet.

BankenUnser Webinarprogramm:

Montag, 10.10, 18 Uhr:CMC Hot Stocks: Heiße Trading-Aktien der Woche – Hier gehts zur Anmeldung…

Dienstag, 11.10, 19 Uhr: Startschuss zur US-Berichtssaison: Amazon, Facebook, Apple & Co. im Check– Hier gehts zur Anmeldung…

Mittwoch, 12.10, 18 Uhr: Die Finanzmarktrunde – Hier gehts zur Anmeldung…

Die Aufzeichnungen der letzten Woche finden Sie hier

Deutschlands großes Börsenspiel steht in den Startlöchern – die Trading Masters starten mit einer Einführungsphase. Hier finden Sie weitere Informationen. 

Unsere Chartanalyse:

Je länger der Markt an einer offensichtlichen Verkaufszone nicht vorbei kommt, desto grösser wird die Gefahr eines Absturzes. Anleger müssen in der bevorstehenden Handelswoche daher genau hinschauen.

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In der zurückliegenden Woche hat sich an der markttechnischen Ausgangslage des Deutschen Aktienindex nicht viel verändert ? zumindest auf den ersten Blick: Nach wie vor stecken die Notierungen in einer kurzfristigen Tradingrange zwischen einer Kaufzone bei rund 10.000/10.100 und dem am anderen Ende gegenüber liegenden Verkaufsbereich bei etwa 10.800. Im kurzfristigen 1-Stunden-Chart wird dies besonders deutlich, dort ist auch der Prognose-Korridor (graue Fläche) auf ungefähr gleicher Höhe wie die genannten Grenzmarken auszumachen. Dieser aus vergangenen Schwankungen berechnete Trendkanal erlaubt in 99 von 100 Fällen eine statistisch verlässliche Voraussage über die maximale Kursbandbreite der nächsten Tage.

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Geht es um die mittelfristige Richtungsbestimmung, sollten Investoren dagegen folgendes bedenken: Die Erfahrung zeigt, dass das wiederholte Scheitern an einem markttechnischen Widerstand ? in diesem Fall die Zone um 10.800 ? das Risiko einer neuen Abwärtsbewegung kontinuierlich ansteigen lässt. Wir bleiben daher wachsam, aber vorläufig auf Grund der intakten Aufwärtstrends im Tages- und Wochenchart (grüne Linien) noch vorsichtig optimistisch für den DAX. Zumindest solange er sich nicht wieder zurück unter dem bei rund 10.000 verlaufenden 200-Tage-Durchschnittskurs einpendelt. Vorerst droht diese Gefahr jedoch noch nicht.

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Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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