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EUR/USD Am Tag danach

Gastautor: Jens Chrzanowski
09.11.2016, 12:32  |  562   |   |   

Das lange Ringen ist vorbei. Der neue US-Präsident heißt Donald Trump und auch, wenn die Auszählung der Stimmen noch nicht vorbei ist, darf der umstrittenste Präsidentschaftskandidat seit Ronald Reagan seinen Sieg ordentlich feiern. Die Reaktion der Märkte war größtenteils vorbestimmt und somit weniger beachtenswert. Als Politiker ist Trump ein unbeschriebenes Blatt, somit sind die langfristigen Auswirkungen seiner Präsidentschaft auf die Märkte weitgehend ungewiss. Fest steht lediglich, dass Mr. Trump das Wahlergebnis diesmal akzeptieren wird.

Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:

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Rückblick

Der EUR/USD bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums im Bereich 1,1070 und damit deutlich über dem Niveau von einer Woche zuvor. Bereits am letzten Mittwoch konnte er sich etwas weiter nach oben schieben und die 1,1100 überwinden. Bis zum Donnerstag schwankte er weiter in einer engeren Box, ohne wesentlich über die 1,1120 zu steigen. Am Freitag verhalfen die guten US-Arbeitsmarktdaten ihm aber zu einem weiteren Anstieg an die 1,1139. In diesem Bereich ging der EUR/USD auch aus dem Wochenhandel. Der Wochenbeginn war zunächst von schwächeren Notierungen geprägt. Der EUR/USD setzte im Zuge dessen wieder an die 1,1050 zurück. Am Dienstag bewegte er sich seitwärts, wobei er nicht wesentlich über die 1,1070 hinauskam. Im späteren Handel ging es dann deutlich unter die 1,1050 und auch knapp unter die 1,1000.

Der EUR/USD konnte sich erneut über das Hoch des letzten Betrachtungszeitraums schieben. Die Marke der Vorperiode wurde um 65 Pips überschritten. Allerdings war der Anstieg über die 1,1100 nicht nachhaltig. Das Tief des Betrachtungszeitraums lag deutlich über der Marke der Vorperiode. Die 1,1000 hat in den vergangenen fünf Handelstagen übergeordnet gehalten. Die Range ist etwas zurückgegangen und lag bei 130 Pips.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR/USD mit Überschreiten der 1,1105 zunächst bis 1,1118/22 und dann bis 1,1138/42 laufen würde. Wir hatten das maximale Potenzial auf der Oberseite bei 1,1180 gesehen. Die Aufwärtsbewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde exakt erreicht. Das Setup auf der Oberseite ist damit aufgegangen. Die Rücksetzer gingen mit Unterschreiten der 1,1050 nicht ganz an unser Anlaufziel bei 1,1013/08. Hier haben 8 Pips gefehlt.

  • Wochenhoch*: 1,1139 Vorwoche 1,1074
  • Wochentief*: 1,1010 Vorwoche 1,0882
  • Wochen-Range*: 129 Pips Vorwoche 192 Pips

*Betrachtungszeitraum 02.11.2016 bis 08.11.2016

Wie könnte es weitergehen?

  • Euro-WS: 1,1061.....1,1154.....1,1217/97...... 1,1323/96....1,1432/61
  • Euro US: 1,1039/29/11.....1,0994/71/33/04....1,0882/56....1,0744....1,0694/27...1,055

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden

  • Box-Bereich: 1,1524 bis 1,0564
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1368 und 1,0936
  • Intraday-Marken: 1,1298 und 1,1063
  • Range: 1,2355 bis 1,0223

Euro-Chart

Der EUR/USD bewegt sich seit Wochen in einer engen Box. Das Chart-Bild hat sich mit Überschreiten der 1,1000 etwas aufgehellt. Der EUR/USD hat eine technische Erholung abgebildet, mehr aber zunächst auch nicht. Er hat es nicht geschafft, einen Tagesschluss über der 1,1140/50 zu markieren. Dies war in unseren Augen zwingend für weiteres Potenzial nach oben.

Der Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen hat dem EUR/USD in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch deutlichen Auftrieb gebracht. Er konnte sich deutlich über die 1,1200 schieben und notiert damit mehr als 250 Pips über dem Niveau des Vortags. Sollten sich die Prognosen bestätigen, dass die Amerikaner sich für Donald Trump entschieden haben, so dürfte das dem EUR/USD kurzfristig helfen. Wie erwartet hat sich die Fed in ihrer letzten Sitzung nicht zu einem Zinsschritt durchgerungen. Diese Entscheidung dürfte dann in der Dezembersitzung anstehen.

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Der EUR/USD könnte zunächst versuchen, sich über der 1,1230 zu etablieren. Gelingt dies, so könnte er als nächstes die 1,1254/58, die 1,1275/78 und die 1,1285/88 in Angriff nehmen. Sollte er bis 1,1288 laufen, so könnten sich hier zunächst Rücksetzer einstellen. Gelingt es dem EUR/USD, sich über die 1,1288 zu schieben, so wären die nächsten Anlaufziele bei 1,1300/05, 1,1328/33, 1,1348/50 und 1,1365/69 zu finden. An allen Marken können sich Rücksetzer einstellen. Mit einem Überwinden der 1,1369 wäre der Weg an die 1,1378/82 und die 1,1392/95 frei. Über der 1,1395 könnte der EUR/USD noch die 1,1412/15 und die 1,1430/34 erreichen.

Wenn sich der EUR/USD nicht über der 1,1250 halten kann und unter diese Marke rutscht, wären die 1,1230/27 und die 1,1215/12 die ersten relevanten Anlaufmarken. Bereits bei 1,1212 könnte eine Erholung beginnen. Gelingt dies aber nicht, so könnten weitere Abgaben bis 1,1200/1,1195, 1,1178/74 und 1,1158/55 folgen. Wenn sich der EUR/USD bei 1,1155 nicht stabilisieren und erholen kann, könnten sich weitere Abgaben einstellen, die bis 1,1138/35 oder 1,1118/15 gehen könnten. Mit einem Unterschreiten der 1,1115 wären die 1,1100/1,1095 und die 1,1072/97 die nächsten relevanten Anlaufmarken.

in den kommenden fünf Handelstagen unter die 1,0935 fällt oder die 1,0900 anläuft.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/aufwärts

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 15.11.2016 – DE: Bruttoinlandsprodukt (Q3)
  • 15.11.2016 – USA: Kernrate der Einzelhandelsumsätze (Okt.)
  • 15.11.2016 – USA: Einzelhandelsumsätze (Okt.)
  • 16.11.2016 – USA: Erzeugerpreisindex (Okt.)

Hinweise in eigener Sache:

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RISIKOHINWEIS: Dieser Artikel liefert eine Einschätzung zum Basiswert EUR/USD, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets UK ist Forex & CFD-Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Die Verluste können die Einlagen übersteigen! Lesen Sie den kompletten Warnhinweis über folgenden Link. DISCLAIMER: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


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Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

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Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Wertpapier: EUR/USD


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Der Berliner Jens Chrzanowski arbeitet seit Marktstart von Admiral Markets in Deutschland 2011 beim Forex & CFD Broker. Vorherige Stationen waren FXCM, E*TRADE und die Deutsche Bank.

Im Fokus stehen für den Leiter des Berliner Kundenservices der deutsche Leitindex DAX, aber auch Dow Jones und andere Indizes. Für den Devisenhandel wird meist auf den EUR/USD fokussiert. Neben den Analysen ist Chrzanowski auch mehrmals wöchentlich in live-Webinaren zu erleben.

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